Was sollten Sie bei einem Kräutergarten beachten?

Wer gern mit frischen Kräutern kocht, sie für selbst hergestellte Kosmetikprodukte verwendet oder sich einfach nur an den Düften und Farben erfreuen möchte, legt sich vielleicht einen Kräutergarten an. Damit die Kräuter im eigenen Garten schön gedeihen und wachsen können, sollten Sie allerdings einige Dinge beachten.
Einen ertragreichen Kräutergarten anzulegen ist jedoch mit den richtigen Tipps und Tricks auch für Anfänger leicht und unkompliziert zu bewerkstelligen.

 

Den richtigen Platz für jede Pflanze finden

Kräuter
Ein eigenes Kräuterbeet ist etwas herrlisches.

Besonders wichtig ist, dass die jeweiligen Kräuter an den für sie passenden Platz gesetzt werden. Denn nicht jedes Kraut hat die gleichen Ansprüche. Während manche Pflanzen zum Beispiel sehr viel Sonne benötigen, um zu wachsen, fühlen sich andere eher im Schatten oder Halbschatten wohl. So mögen maritime Kräuter, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammen, in der Regel sehr sonnige Standorte. Dazu gehören unter anderem Thymian, Zitronenmelisse, Rosmarin und Salbei. Weniger Sonne brauchen hingegen Kräuter wie Pfefferminze, Bärlauch, Baldrian oder Holunder. Diese können gut an halbschattige Plätze gesät werden. Meistens sind die jeweiligen Standortansprüche auf der Samenpackung zu finden. Alternativ gibt das Fachpersonal im Blumen- oder Gartencenter Auskunft.

Ein kleiner Kräutergarten kann theoretisch sogar auf dem Balkon angelegt werden. Denn auch wer in der Stadt wohnt, muss nicht auf die selbst angebauten Zutaten verzichten. Doch sollten Hobbygärtner daran denken, dass Pflanzen Schadstoffe aus ihrer direkten Umwelt in sich aufnehmen. Wer also beispielsweise an einer stark befahrenen Straße lebt, muss damit rechnen, dass die Kräuter, die auf seinem Balkon wachsen, die gesundheitsschädlichen Abgase aufnehmen und sie somit auf seinem Teller landen.

Kräuterspiralen bieten viele Möglichkeiten

Wer einen großen Garten zur Verfügung hat, kann hingegen nach Herzenslust Kräuterbeete anlegen. Wenn nicht ganz so viel Platz aufgewendet werden soll, können die schmackhaften Pflanzen gut in einer Kräuterspirale angepflanzt werden. In dieser runden Spirale oder „Schnecke“ können die Kräuter auf verschiedenen Ebenen ausgesät werden. Jedes Kraut kann so unter genau den Bedingungen wachsen, die es braucht. Wer die Kräuterspirale oben beispielsweise mit besonders sandiger Erde befüllt, kann dort etwa mediterrane Würzkräuter wie Rosmarin oder Thymian ziehen, die viel Sonnenlicht brauchen.
In der Mitte der dekorativen Kräuterspirale können Kräuter wie Dill gesät werden, die sich im Halbschatten besonders wohl fühlen.
Estragon, Petersilie, Kerbel und Schnittlauch sind hingegen Kräuter, die viel Feuchtigkeit mögen. Diese können gut im unteren Bereich der Kräuterschnecke gepflanzt werden, die am besten mit nährstoffreicher, humoser Erde ausgestattet wird.

 

Schädlinge auf sanfte Art vertreiben

Kunststoffgiesskanne
Mit einem Sud aus Brennnesseln verteiben Sie Blattläuse auf die natürliche Art.

Hobbygärtner, die viel Zeit und Mühe in ihren Kräutergarten investiert haben, wollen natürlich am Ende auch die Früchte ihrer Arbeit genießen. Wie ärgerlich ist es da, wenn Schädlinge die Ernte zu vernichten drohen.
Bei kaum einem anderen Thema gehen die Meinungen dermaßen stark auseinander. Denn während die einen auf Gifte setzen, die den Schädlingen schnell den Garaus machen, kommt die Chemiekeule für andere Gartenfreunde überhaupt nicht infrage. Gerade bei Kräutern, die schließlich gegessen werden sollen, empfiehlt es sich, auf giftige Chemikalien zu verzichten und stattdessen zu bewährten Hausmitteln zu greifen.
Schnecken, die sich an Kräutern oder dem Salat laben, können beispielsweise relativ einfach aufgesammelt werden. Da die langsamen Schädlinge meist vergleichsweise groß sind, sind sie auch gut zu sehen und können so regelmäßig von den Pflanzen abgepflückt und umgesiedelt werden. Ein Schneckenzaun hilft ebenfalls dabei, die schleimigen Hausbesitzer fernzuhalten.
Falls Blattläuse auf den Kräutern zu sehen sind, werden die Pflanzen am besten mit Brennnesselsud besprüht. Dafür sammeln Sie Brennnesseln und legen sie für einige Zeit in Wasser ein. Tragen Sie am besten Handschuhe und achten Sie darauf, nicht mit den Blättern in Berührung zu kommen, da Brennnesseln auf der Haut nun mal ein unangenehmes Brennen verursachen. Gerade dieser Effekt sorgt aber auch dafür, dass die Blattläuse verschwinden und sie die liebevoll großgezogenen Kräuter nicht weiter auffressen.
Lavendel mögen Blattläuse ebenfalls nicht. Wer Lavendel neben seinen Kräutern pflanzt, hat gute Chancen, die lästigen Läuse mit den Duftstoffen des (für Menschen) wohlriechenden Lavendels zu vertreiben.

 

Vor Kälte schützen

Neben dem richtigen Standort sollte beim Anlegen eines Kräutergartens auch auf die passende Jahreszeit beziehungsweise die richtigen Temperaturen geachtet werden. Gerade wenn die Kräuter bereits auf der Fensterbank vorgezogen wurden, sollten sie keinesfalls zu früh in den Garten umziehen. Denn Frost – der unter Umständen noch bis in den Mai hinein vorkommen kann – schadet den meisten Kräutern sehr.
Als Faustregel gilt: Nach den sogenannten Eisheiligen (zwischen dem 11. und 15. Mai) gibt es in der Regel keine Spätfröste mehr und die Kräuter können bedenkenlos in den Garten gepflanzt werden.

Die richtige Erde nehmen

Kamille
Auch die Kamille kann in den Kräutergarten gehören.

Wie das jeweilige Kraut eingepflanzt wird, ist ganz verschieden. Lichtkeimer wie Basilikum dürfen beispielsweise kaum mit Erde bedeckt werden, während andere Samen bis zu mehrere Zentimeter tief eingegraben werden müssen.
Für alle Kräutersamen gilt allerdings: Blumenerde mögen sie gar nicht. Das Kalium, der Phosphor und der Stickstoff, mit denen Blumenerde zumeist angereichert ist, schaden den Kräutern in den allermeisten Fällen. Wenn möglich, werden die Kräutersamen in für sie geeignete Aussaaterde gepflanzt.

 

Realistisch bleiben

Nicht jedes Kraut, das hierzulande angeboten wird, kann auch tatsächlich unter den klimatischen Bedingungen gedeihen. Gerade exotische Kräuter erfrieren leicht oder fühlen sich anderweitig unwohl. Zwar können Hobbygärtner auch Glück haben, doch sollten sie nicht enttäuscht sein, wenn seltene Basilikumarten oder exotische Chilisorten in ihrem Garten nicht wachsen.

Die 10 schönsten Frühjahrsblüher

Bereits im Spätwinter stecken die ersten Frühjahrsblüher ihre zarten Triebe aus dem Boden. Kurz darauf präsentieren sie die ersten Blüten. Die meisten Frühjahrsblüher zählen zu den anspruchslosen Arten, die sich selbst für Garteneinsteiger eignen. Sie vermehren sich von allein, indem sie neue Zwiebeln oder Knollen treiben. Einige Arten eignen sich sogar für den vorübergehenden Aufenthalt im Zimmer.

1. Christrose blüht schon zu Weihnachten

Eine der bekanntesten Frühjahrsblüher ist die Christrose. Ihrem Namen gemäß zeigen die frühen Sorten bereits um die Weihnachtszeit die ersten Blüten. Diese trotzen Schnee und Eis ebenso wie frostigen Minusgraden. Die weiß-, weiß-grün oder rot-weiß blühenden Halbschattengewächse eignen sich, wenn sie im Topf gekauft werden, für den vorübergehenden Aufenthalt in der Wohnung. Im Frühjahr sollten sie allerdings ins Freie gepflanzt werden. Im kommenden Jahr blühen sie etwas später.

 

2. Primeln mit unterschiedlichen Ansprüchen an den Standort

Für beinahe jeden Gartenbereich werden Primeln angeboten. Je nach Sorte können sie in sonniger, halbschattiger oder schattiger Lage gepflanzt werden. Wichtig ist, dass den Pflanzen ein kalkhaltiger Untergrund geboten wird. Dann leuchten ihre farbigen Blütenbälle zwischen März und Mai. Sensible Menschen sollten vorsichtig sein. Primeln können, wenn sie mit der Haut oder den Schleimhäuten in Kontakt kommen, allergische Reaktionen auslösen.

3. Krokusse lieben sonnigen Stand

Krokusblüten
Das Ende des Frühjahrs naht, wenn die Krokusse die Blühten aufstrecken.

Ab März erfreut sich der Gärtner an den violetten, weißen, gelben oder in sich gestreiften Blüten der niedrig wachsenden Krokusse. Wie kleine Farbtupfer wirken sie im Beet oder auf dem Rasen. Die Zwiebelpflanzen bevorzugen einen nährstoffreichen und humosen Untergrund. Stehen sie sonnig, blühen sie besonders früh. Das Gewürz Safran allerdings stammt von einer im Herbst blühenden Art.

4. Schneeglöckchen mit gefüllten oder ungefüllten Blüten

Während das klassische Schneeglöckchen sich mit rein weißen Blüten präsentiert, kommen neue Züchtungen mit grünen Flecken oder Rändern daher. Die Blüten können gefüllt oder ungefüllt sein. Die Zucht und Vermehrung von neuen Schneeglöckchensorten ist für einige Gärtner ein wahres Hobby. Schneeglöckchen bevorzugen einen halbschattigen Stand im Gartenbeet oder im Kasten. Am besten wirken sie, wenn sie in kleinen Horsten stehen. Ihre Zwiebeln vermehren sich im Laufe der Jahre.

5. Winterlinge strahlen mit der Sonne um die Wette

Strahlend gelb präsentiert sich die Blüte des Winterlings. Bereits ab Februar streckt er seine kleinen Blütenköpfe durch den Schnee, den Rest des Jahres wirkt er eher unscheinbar. Steht die Pflanze im Halbschatten, wo sie sich ungehindert entwickeln kann, vermehren sich ihre Knollen zuverlässig. Schon nach einigen Jahren bilden die niedrigen Pflänzchen einen dichten Blütenteppich. Der Winterling eignet sich auch zur Pflanzung im Kasten.

6. Hyazinthen sprechen gleich mehrere Sinne an

Wer die prächtigen Blütentrauben der Hyazinthe erblickt, dürfte entzückt sein. Wohl kaum jemand vermutet die Zugehörigkeit zu den Spargelgewächsen. Je nach Sorte blüht die Pflanze in Weiß, Rot, Rosa, Blau oder Gelb. Sie gedeiht im humosen und durchlässigen Boden. Wer die Zwiebel beizeiten vortreibt, kann sich bereits ab Januar an der Blüte erfreuen. Ansonsten blüht die Hyazinthe zwischen April und Mai. Vorübergehend können Hyazinthen in der Wohnung gehalten werden. Sie verströmen einen betörenden Duft. Empfindlichen Menschen bereitet dieser manchmal Kopfschmerzen.

7. Märzbecher ähnelt dem Schneeglöckchen

Garteneinsteiger verwechseln den Märzbecher häufig mit dem Schneeglöcken. Kein Wunder, beide ähneln sich im Blatt und in der Zwiebel ebenso wie in der Blüte. Allerdings erscheinen die Bestandteile des Märzbechers vergleichsweise kräftiger, insgesamt erreicht die Pflanze eine Höhe bis zu 30 Zentimeter. Werden die Zwiebeln in Tuffs an einen halbschattigen Platz gepflanzt, fühlen sie sich besonders wohl. Die Vermehrung gelingt weniger zuverlässig als beim Schneeglöckchen.

8. Traubenhyazinthe als filigranes Liliengewächs

Die blaublütige Traubenhyazinthe passt sich in jedes Frühblüher-Arrangement ein. Ihre

Traubenhyazinten kommen nicht so ganz früh aus der Erde, dafür entschädigen Sie mit noch mehr Schönheit.
Traubenhyazinten kommen nicht so ganz früh aus der Erde, dafür entschädigen Sie mit noch mehr Schönheit.

filigranen Triebe und Blüten scheinen dem Gesamtbild den letzten Pfiff zu verleihen. Häufig entstehenden zu den Partnerpflanzen eindrucksvolle Farbkontraste. Die Pflanze ist gegenüber ihrem Standort sehr anspruchslos. Sie blüht zwischen April und Mai. Die Vermehrung gelingt zuverlässig, da sich in jedem Jahr neue Tochterzwiebeln bilden. Auch zur Pflanzung im Kasten oder im Topf eignet sich das zwischen 10 und 40 Zentimeter hohe Gewächs, das in Gruppen gesetzt wird.

9. Blaustern erscheint bereits im Februar

Der Blaustern zeigt seine kleinen, sternförmigen Blüten, wenn das Schneeglöckchen gerade erblüht ist. Zusammen bilden beide Arten ein besonders harmonisches Gespann. Blausterne gibt es in blauen und in weißen Sorten. Ebenso wie das Schneeglöckchen bevorzugt der Blaustern einen halbschattigen Stand und einen humosen Boden, der gut durchlässig ist. Staunässe verträgt er nicht. Nach dem Kauf sollten die Zwiebeln des Blausterns sofort gepflanzt werden, da sie bei längerfristiger Lagerung schnell vertrocknen.

10. Tulpen als echte Highlights im Garten-Frühjahr

Der Frühjahrsblüher im Garten schlechthin dürfte die Tulpe sein. Von dem wohl bekanntesten Gewächs unter den ersten Zwiebelgewächsen des Jahres sind etwa 150 Arten bekannt. Tulpen zeigen ihre Blütenköpfe je nach Art vom zeitigen Frühjahr bis in den frühen Sommer hinein. Ihre Wuchshöhe variiert zwischen gerade einmal 10 und stattlichen 80 Zentimetern. Die Pflanzen vertragen Sonne ebenso wie Halbschatten. Der nährstoffreiche Boden sollte durchlässig sein. Um die Blühkraft zu fördern, lohnt sich die gelegentliche Düngung mit mineralischen oder organischen Nährstoffen. Nach der Blüte dürfen die grünen Triebe nicht abgeschnitten werden. Sie ziehen sich in den Boden zurück. Sind die Blätter vergilbt, können die Zwiebeln aus dem Boden genommen werden. Im Herbst werden sie geteilt und wieder ins Beet gesetzt.

Die besten Ideen für den Herbst

Im Herbst explodiert der Garten in einem Farben- und Blütenmeer, bevor er sich anschließend für einige Wochen zur Regeneration zurückzieht. Für den Gärtner ist dies der arbeitsintensivste Monat, aber auch die Zeit, die Früchte seiner Mühen ausgiebig zu genießen. Der Herbst bietet unzählige Möglichkeiten, den Garten attraktiv und abwechslungsreich zu gestalten.

Natürliche Kombinationsmöglichkeiten nutzen

Gartendeko mit MetallFarbenfrohe Blüten, Blätter und Samenstände reichen aus, um den Garten richtig in Szene zu setzen. Wer im Herbst blühende Pflanzen geschickt mit natürlichen Accessoires kombiniert, erreicht gleich eine doppelt ansprechende Wirkung. Eine große Rolle bei der Gestaltung von Beeten, Terrassen und Balkons spielen vom September bis zu den ersten Frösten die Chrysanthemen. Sie sind in den unterschiedlichsten Farbtönen und in verschiedenen Höhen erhältlich. Chrysanthemen gedeihen in Blumenbeeten ebenso wie in Kübeln und Töpfen. Sie sind winterhart. Der Gärtner kann sich also viele Jahre lang an seinen Pflanzen erfreuen.

Violett, Blau und Purpur veredeln den Garten

Eine gute Farbkombination kann den Garten sehr edel erscheinen lassen. Wer beispielsweise violette Kissenastern mit blauem Eisenhut und purpurfarbenen Dahlien kombiniert, braucht nur noch einige Ziergräser hinzusetzen. Schon leuchtet die Komposition wie ein Feuerwerk. Ohnehin sind Ziergräser im Herbst sehr beliebt. Ihr filigraner Wuchs bringt Bewegung ins Beet und verleiht starr wachsenden Nachbarpflanzen Leichtigkeit. Um die benannte Pflanzenkombination noch ein bisschen aufzupeppen, lässt sich ein Weidenkörbchen voller Äpfel, Quitten beziehungsweise Eicheln und Kastanien in den Vordergrund stellen. So ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild.

Beerenschmuck vielseitig nutzbar

Viele Sträucher tragen im Herbst einen leuchtenden Beerenschmuck. Dazu zählen unter anderem die Scheinrebe, die Hagebutte, die Schlehe, der Sandddorn und der Liebesperlenstrauch. All diese Früchte besitzen nicht nur für die Herbstgestaltung des Gartens eine Bedeutung. Viele von ihnen lassen sich auch in der Küche verarbeiten. Besonders vitaminreich und daher zur Stärkung des Immunsystems besonders zu empfehlen sind Sanddornbeeren, Holunderbeeren, Hagebutten, aber auch Brombeeren. Aus ihnen lässt sich eine wohlschmeckende Suppe zubereiten. Außerdem können die Früchte zu Marmeladen, Gelees, Likören oder Säften weiterverarbeitet werden. Einige derselben sollten jedoch am Strauch verbleiben dürfen. Sie dienen den Wildvögeln im Winter als wertvolle Nahrungsquelle.

Lichtquellen verzaubern Gartenbereiche am Abend

Leider wird es im Herbst bereits sehr früh dunkel. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich die Gartenpracht nicht auch am Abend genießen lässt. Warmes Kerzenlicht setzt besonders gelungene Pflanzenkombinationen gut in Szene. Interessant wirken auch Solarlampen, mit denen sich bestimmte Gartenbereiche anstrahlen lassen, selbst, wenn in ihnen kein Stromanschluss vorhanden ist. Das Schönste darin ist, dass der Gärtner sich bei deren Benutzung keine Sorgen um die Energierechnung machen braucht.

Zimmerpflanzen zu einjährigen Beetpflanzen umfunktionieren

Herrscht in der Wohnung eine sehr trockene Luft vor und ist die Sonneneinstrahlung besonders stark, haben einige Zimmerpflanzen kaum eine Chance, ohne einen großen Pflegeaufwand gut zu gedeihen. Der Gärtner kann sich dennoch an ihnen erfreuen, wenn er sie nämlich als Begleitpflanzen im Staudenbeet nutzt. Eine dieser Arten ist die Buntnessel, deren weiches und farbenprächtiges Laub an Beeträndern, in Kübeln oder Töpfen so manches Pflanzenarrangement passend ergänzt. Besondere Akzente setzen violettfarbene Sorten, wenn sie mit Tagetes gemeinsam im Pflanzgefäß stehen dürfen. Beide Pflanzen unterstreichen ihre Leuchtwirkung gegenseitig.

Zeit für Erika

Erika
Erika ist eine genügsame Pflanze die besonders zur Herbstzeit Ihren Garten aufpeppt.

Die Heidekräuter dürfen bei keiner herbstlichen Bepflanzung fehlen. Von ihnen gibt es immerhin etwa 860 verschiedene Arten. Keinesfalls blühen diese ausschließlich in violett. Weiße, rote, gelbe und in verschiedenen Tönen rosafarbene Exemplare verschönern so manches Staudenbeet oder Pflanzgefäß. Besonders attraktiv wirkt ein echter Heidegarten, der sich als gesonderter Gartenbereich ganzjährig bewundern lässt. Ähnliche Ansprüche an den Boden und den Standort wie die Heidekräuter besitzen beispielsweise die Rhododendren, Azaleen, der Ginster, die Preiselbeere und Kieferngewächse. Für das Arrangement im Topf sind die Fette Henne, die Rispenhirse und die Herbstanemone geeignet.

Kürbis-Dekorationen stimmen auf Halloween ein

Kürbisse setzen im Garten besondere Highlights. Besonders die riesigen, leuchtenden Exemplare ziehen die Blicke Vorübergehender magisch an. Wer das Fruchtfleisch verwertet, kann aus der Hülle der Kürbisse individuelle Schaustücke schnitzen. Wird diesen eine Kerze ins Innere gesetzt, macht deren Licht am Abend aus ihnen schaurige Gesellen. Doch auch die kleinen Zierkürbisse sollten bei der Gartendekoration nicht unterschätzt werden. Mit ihnen lassen sich beispielsweise trostlose Gartenecken, Zäune und Palisaden beranken. Einige Sorten sind sogar essbar. Es gibt also einige Gründe, sich für das Thema Zierkürbisse zu interessieren.

Einmal pflanzen, zweimal erfreuen

Wer im Herbst die Zwiebeln von Narzissen, Tulpen, Krokussen und Perlblumen in Kübel einsetzt, kann mit dieser Arbeit gleich zweimal Stimmung zaubern. Die Kunst liegt darin, das Gefäß gleichzeitig mit Herbstblühern zu bestücken. Allerdings müssen bestimmte Pflanztiefen eingehalten werden, damit sich die Pflanzen nicht gegenseitig im Wachstum behindern. Als untere Schicht wird Blähton in den Kübel gefüllt, damit es nicht zur Staunässe kommt.

Darüber kann eine Lage Pflanzerde gegeben werden. Schon können die größeren Zwiebeln von Tulpen und Narzissen eingesetzt werden. Eine weitere Schicht Pflanzerde deckt diese ab. Bevor die Herbstblüher in den Kübel kommen, sollten deren Wurzelballen ordentlich aufgelockert werden. Dies gelingt durch das Einschneiden mit einem Messer. Auf diese Weise haben es die Frühblüher später leichter, an die Oberfläche zu gelangen. Sind die Herbstblüher eingesetzt, können die Lücken mit Pflanzerde aufgefüllt werden. In diese werden die kleineren Zwiebeln der Frühblüher eingesetzt. Das Ganze wird ordentlich gewässert, um das Anwachsen zu beschleunigen. Düngen braucht der Gärtner im Herbst nicht mehr.

Grundwasserbrunnen bauen

Grundwasserbrunnen im Garten – was wird für den Bau benötigt?

Es liegt auf der Hand, dass sowohl Hobbygärtner als auch Eigenheimbesitzer für ihren Garten sehr viel Wasser benötigen, besonders in den heißen Trockenperioden des Jahres. Dennoch lässt sich hierbei der Verbrauch von teurem Trinkwasser aus der Leitung beträchtlich einschränken, indem stattdessen Regenwasser eine sinnvolle Verwendung findet. Regenwasser allerdings steht nur in begrenztem Umfang für die notwendige Gartenbewässerung zur Verfügung. Ein weiterer oder alternativer Wasserlieferant könnte ein eigener Grundwasserbrunnen sein, welcher idealerweise selbst sogar für den Wasserbedarf im Haushalt von großem Nutzen ist. Gegebenenfalls kann ein solcher umweltschonender Brunnen auch wertvolles Trinkwasser spenden. Hierfür sollte man jedoch die Durchführung einer Unbedenklichkeitsprüfung für das Brunnenwasser anberaumen, um sicher zu gehen, ob es zum Trinken oder Kochen geeignet ist. Mit einem Grundwasserbrunnen lassen sich demzufolge extrem Kosten einsparen.

Wird für die Pflanzenbewässerung im Außenbereich Trinkwasser verwendet, entstehen den Wassergebühren zusätzlich Abwasserkosten, ohne dass das Wasser wieder in das Leitungssystem zurückgeführt wird. Vor allem bei größeren Gärten ist mit einem eigenen Brunnen die Ersparnis mehrerer hundert Euro jährlich durchaus realistisch. Weiterhin dient ein Grundwasserbrunnen als günstige Wärmequelle, falls der Anschluss einer Wärmepumpe an das Haus geplant wird – die Erdwärme lässt sich auf diese Weise auch für Heizzwecke nutzen, da ein Brunnen die Wiederversickerung ermöglicht. Vorteilig ist ebenfalls, dass man das Brunnenwasser mit einem entsprechenden Filtersystem für den Toilettenspülkasten und/oder für die Waschmaschine verwenden kann.

Nicht überall in unseren Breitengraden ist das Errichten eines Grundwasserbrunnens im eigenen Garten genehmigungsfrei. Die Bedingungen für den Bau sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Während vielerorts die Meldung zur Erschließung bei der Baubehörde ausreicht, fordern manche Ämter ein Bodengutachten vor der Genehmigung, welches möglicherweise teurer als 1000 Euro werden kann. Dennoch hat ein solches Gutachten inklusive Trinkwasseranalyse den außerordentlichen Vorteil, eine eventuelle Fehlinvestition von Vornherein zu vermeiden. Bei der Untersuchung wird festgestellt, ob Grundwasser vorhanden ist und bis zu welcher Tiefe die notwendige Bohrung für den Brunnenschaft vorgenommen werden muss, um mittels einer Saug- oder Unterwassermotorpumpe das Wasser nach oben befördern zu können. Wird ein Brunnenbauer oder ein anderer Fachbetrieb für den Brunnenbau engagiert, erledigt dieser bei Bedarf auch gleich die entsprechenden Behördengänge mit sämtlichen Unterlagen und Bescheinigungen, die bei der Gemeinde-, Kreis- oder Stadtverwaltung sowie der zuständigen Wasserbehörde erforderlich sind, damit der Brunnen gebaut werden darf. Günstiger wird die Angelegenheit in jedem Falle mit Eigeninitiative und dem Selbstbau des Grundwasserbrunnens – allerdings kann auf weitere Helfer nicht verzichtet werden und die Materialien haben ihren Preis.

Ohne eine gewisse Sachkenntnis ist vom Eigenbau eher abzuraten. Wer es dennoch wagen möchte, muss bereits im Vorfeld einiges beachten. Benötigt werden verschiedene Filter und Rohre, die Pumpe und ein Druckschalter. Die richtigen Werkzeuge sind das A und O. Ein zu erweiternder Beton-Fertigschacht ohne Boden bildet die Basis für den Grundwasserbrunnen. Für die einige Meter tiefe Bohrung ist abhängig von der Bodenbeschaffenheit eventuell eine Ramme einzuplanen, damit man gegebenenfalls auch durch sehr harte Gesteinsformationen gelangt. Eine Füllschicht aus Quarzkies muss beschafft werden – diese ist zum Schutz für die Rohre gedacht. Während Materialbeschaffung ist gleichermaßen zu berücksichtigen, dass Schwengel- und E-Pumpen vor Frost geschützt werden müssen. In den Rohren und im Pumpenraum darf sich vor der Frostperiode kein Wasser befinden (Belüftung mittels eines doppelt entlüftenden Rückschlagventils oder Demontage der Pumpe zur Aufbewahrung in frostfreier Umgebung). Es dürfen sich keine Elektro- oder Gasleitungen im Bohrbereich befinden. Anhand der erforderlichen Bohrtiefe können die Kosten für Aufwand und Materialbedarf kalkuliert werden. Mit etwa 1000 Euro ist diesbezüglich zu rechnen.

Naturgarten anlegen

Ratgeber für einen naturnahen Garten

Eine immer größere Anzahl von Gartenbesitzern folgt dem Naturtrend und verabschiedet sich sukzessive vom altbewährten Nutzungsklischee eines Gartens. Die Gründe hierfür sind vor allen Dingen ein Überangebot preiswerter Lebensmittel und die immer geringer werdende Zeit für eine intensive Gartenbewirtschaftung. Vor allem berufstätig stark eingebundene Gartenbesitzer verspüren nach einem langen Arbeitstag kaum noch Lust auf Gartenarbeit und möchten sich stattdessen lieber entspannen. Dies ist natürlich in einem naturnahen Garten am besten realisierbar.

Schilfgras

Zunächst kann gesagt werden, dass ein Naturgarten keine bestimmte Größe oder Lage aufweisen muss. Auch ist es nicht notwendig, Unsummen Geldes dafür zu investieren, einen Garten in einen Naturgarten zu verwandeln. Was man jedoch braucht, ist eine gesunde Portion Kreativität und handwerkliches Geschick, denn ein selbst angelegter Naturgarten ist um ein Vielfaches schöner und natürlich erheblich billiger als ein vom Gartenprofi gestalteter und angelegter.

Je nach Lage des Gartens ist es möglich, verschiedene Konzepte für einen Naturgarten umzusetzen. Sehr reizvoll kann es zum Beispiel sein, ein an einem Hang gelegenes Areal als Naturgarten zu gestalten. Doch was versteht man nun eigentlich unter einem Naturgarten?

Per Definition ist ein naturnaher Garten kein zweckorientiertes Gebilde mehr, wie etwa ein Gemüse- oder Kräutergarten. Seine primäre Aufgabe ist es, der seelischen Entspannung und nicht mehr der Erzeugung von Nahrungsmitteln zu dienen; dies kann aber sekundär durchaus noch integriert werden. So gibt es eine Vielzahl spezieller Obstgehölze, die auf Kleinwuchs gezüchtet wurden. Auf diese Weise lässt sich viel Platz sparen. Natürlich brauchen auch solche Bäume bzw. Sträucher Zuwendung in Form von Verschnitt, was bei deren Auswahl in die Überlegung einbezogen werden muss.

Ein Naturgarten, welcher nicht mit einem Wildgarten verwechselt werden darf, verfügt über ein ausgewogenes Verhältnis von Rasen zu anderen Flächen. Bei der Auswahl der Rasenmischung ist prinzipiell nur langsam wachsender Rasen zu wählen, um den Aufwand für Rasenschnitt so gering wie möglich zu halten. Auch ist darauf zu achten, dass je nach Gartenlage (sonnig oder schattig) der richtige Rasentyp gesät wird.

Ein integrierter Natursteingarten als Aufschichtung von kleinen bis mittleren Feldsteinen mit leichter Erdverfüllung und entsprechend anspruchslosen Steingartengewächsen ist eine gute Alternative zum Beet und ein optisches Schmankerl. Zudem finden in den zahlreichen Nieschen eines solchen Steingartens viele Insekten und Bodenbewohner ein natürliches Refugium.

Sehr beliebt sind auch Aufschichtungen von Hölzern aus Windbruch zu einer Art Holzwand. Dabei werden die etwa 50 Zentimeter langen Hölzer und Äste mittels Lehmmischung bis in eine Höhe von zwei Metern in einem speziellen Holzrahmen aufeinandergelegt. Der Lehm festigt das Ganze. Die Konstruktion wird mit einem kleinen Dach versehen, sodass der Regen den Lehm nicht auswäscht. Bedingt durch die Form der Äste und Holzstücke, bilden sich kleinere und größere Hohlräume, welche später von Haselmäusen oder Siebenschläfern als Überwinterungsquartier oder auch als dauerhafte Rückzugsmöglichkeit genutzt werden können. Selbst Igel finden bei genügender Größe darin Unterschlupf. Ein solcher Verschlag sollte nach Möglichkeit in einer stillen und etwas abgelegenen Ecke des Gartens angelegt werden, etwa in der Nähe des Komposthaufens, der auch in einem Naturgarten nicht fehlen darf.

Um die Optik eines Naturgartens positiv zu beeinflussen, sollten Wege ausschließlich mit unregelmäßigen Bruchsteinen gepflastert werden; dies gibt ein besonderes Flair. Dies gilt ebenso für etwaige Wasserläufe oder Teichumrandungen. Falls ein Teich geplant wird, so sollte dieser eine genügend breite Uferpflanzenregion aufweisen. Bei einem Teich mit einem Durchmesser von 3 Metern ist ein 1-Meter-Pflanzgürtel einzuplanen. Neben Schilf und herkömmlichen Teichpflanzen, können auch spezielle Sumpfpflanzen kultiviert werden. Ein solcher Teich zieht dann auch recht bald eine Vielzahl von Wasserbewohnern an.

Sie möchten einen Gartenteich anlegen? Informationen dazu erhalten Sie unter der Kategorie Gartenteich auf Gartentalk.net.

 

Gartentreppe bauen

So bauen Sie Ihre Gartentreppe selbst…

Die Gartentreppe erfüllt neben ihrer nützlichen Funktion auch den Zweck einer optischen Auflockerung des Gartenbereiches. Hierzu sind die gewählten Materialien entscheidend, sie sollen sich in das Gesamtbild harmonisch einfügen. Mitten im Garten könnte eine Gartentreppe aus Beton verstörend wirken, in Hausnähe wiederum fügt sie sich sinnvoll ein.

Der Selbstbau mit Stellstufen
In einem natürlichen Garten wäre eine Designergartentreppe deplaciert, man verwendet Naturstein. Besonders die Stufen müssen für Auf- und Abstieg gleichermaßen komfortabel gebaut werden, sie dürfen weder zu eng noch zu hoch sein. Mit dem Treppenbau wird immer von unten begonnen. Zunächst wird über Stufenform und Material entschieden, wobei Stellstufen eine günstige Lösung darstellen. Hierzu wird im Boden die vordere Stufenkante senkrecht verankert, als Kante sind Holzbalken oder Steinklinker geeignet. Wenn diese Kante senkrecht steht, ist dahinter Material wie Kies oder Steinplatten einzufüllen. Neben Steinkanten ist es genauso gut möglich, Holz zu verwenden. Hierzu wird in den Boden links und rechts ein spitzer Holzpfeiler eingerammt, dann werden Querholzbalken befestigt. Diese Treppenstufe kann nun mit Kies oder anderen Materialien gefüllt werden. Rindenmulch wird gern gewählt und fügt sich in einen sehr naturellen Garten hervorragend ein, es sind natürlich auch andere Materialien möglich. Mit Rindenmulch entsteht ein sehr natürliches Erscheinungsbild.

Die rutschfeste Gartentreppe
Rutschfestigkeit wird am besten mit Rindenmulch und Kies erreicht, beide Materialien ähneln sich dadurch, dass sich kein Wasser ansammelt und die Gartentreppe selbst im Schatten rutschfest bleibt. Viele Gartenfreunde bevorzugen Rindenmulch, weil Kies die leichte Tendenz hat, sich im Garten zu verteilen.

Gartentreppen aus Blockstufen
Das System aus Blockstufen hat einen sehr hohen Bekanntheitsgrad, es wird für Treppen aus massiven Betonplatten verwendet. Da die Platten sehr schwer sind, benötigen sie keinen speziellen Untergrund, eine etwa sechs Zentimeter hohe Kiesschicht ist ausreichend. Man kann die Gartentreppe aus Blockstufen ebenso in einer Kombination aus Holz und Steinplatten bauen. Bei dieser Bauart wird als vorderste Treppenkante ein sehr massiver Holzbalken genutzt, eine Auftrittsfläche wird aus Klinkern oder kleinen Steinplatten gebaut. Selbst extrem lange Treppenflächen sind so einfach herzustellen. Als Material können Granit- oder Natursteine genommen werden, damit die Treppe rutschfest ist, werden mit Sandstrahl bearbeitete Stufen verwendet. Wer Legstufen bevorzugt, legt mehrere Steinplatten übereinander, für optische Akzente lässt man die oberste Platte überstehen.

Sicht-, Wind- oder Schallschutz für den Garten? Infos auf Gartentalk.net:

Gartenfiguren

Gartenfiguren als Deko für Ihren Garten

Längst ist der eigene Garten nicht mehr nur ein Ort, in dem in erster Linie eigenes Gemüse oder Obst gezogen wird. Viele Menschen schätzen ihn als Möglichkeit, sich nach getaner Arbeit zurückziehen zu können und in einem Stück selbst geschaffener Natur den Stress des Tages hinter sich zu lassen. Zudem bietet die Gestaltung eines Gartens die Gelegenheit, eigene Ideen und Vorstellungen zu verwirklichen. Gerade wenn ein Garten hauptsächlich als Ziergarten genutzt wird, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, ihn nach eigenen Wünschen einzurichten. Neben Bäumen, Sträuchern und Blumen dürfen auch Dekoelemente nicht fehlen. Neben Glaskugeln, Vogeltränken und anderen dekorativen Gegenständen finden Gartenfiguren immer mehr Anhänger.

Gartenfigur aus Kupfer

Das Angebot an Figuren für den Garten ist riesig. Der Gartenliebhaber kann unter den verschiedensten Formen, Farben und Materialien wählen. Besonders Steinfiguren aus Naturstein oder Steinguss sind sehr beliebt, da sie meist sehr haltbar sind, viele überstehen sogar Winterfröste unbeschadet. Sie brauchen wenig bis gar keine Pflege. Etwas anders ist es mit Figuren aus Metall. Da Metall auf Nässe reagiert, müssen solche Skulpturen regelmäßig gereinigt werden, da sie sonst schnell unansehnlich wirken. Tonfiguren sind meist nicht wetterfest und können durch Stöße leicht beschädigt werden. Sie müssen im Winter an einem trockenen, frostfreien Ort aufbewahrt werden. Das gilt auch für Holzfiguren, die regelmäßig mit Holzschutz versehen werden sollten, da sie leicht rissig werden und dann sehr schmutzig aussehen.

Gartenfiguren mit Metall

Für welche Gartenfiguren sich der Gärtner entscheidet, hängt auch vom Stil ab, in dem der Garten angelegt wurde. Kleine Gruppen von Tieren aus Stein oder Ton zum Beispiel schaffen hübsche Ecken und sind gerade für Kinder ein echter Hingucker. Ist ein naturnaher Teich vorhanden, können am Rand aufgestellte Steinfiguren, beispielsweise antik aussehende Götter oder Amphoren, einen besonders edlen Akzent setzen. Wasserbecken bieten einen malerischen Anblick, wenn das Wasser durch einen Wasserspeier in Form eines Tierkopfes oder Fabelwesens in das Becken läuft. Eine Ecke des Gartens könnte auch durch das Aufstellen von Elfen, Trollen oder Engeln verzaubert werden. Gerade in der Dämmerung kann eine solche Idylle eine märchenhafte Stimmung hervorrufen. Eine asiatische Ecke mit einer von Bambus umsäumten Wasserstelle und Buddha-Figuren am Rand lädt besonders Liebhaber fremder Kulturen zum Verweilen ein.

Es gibt viele tolle Möglichkeiten einen Garten zu gestalten. Lesen Sie mehr über Gartendeko aus Stein auf Gartentalk.net.

Holzzaun selber bauen

Wie bauen Sie einen Gartenzaun aus Holz selbst?

Der hölzerne Gartenzaun ist die einfachste und meist ausreichende Lösung für die Gartenbegrenzung. Er dient der Markierung des Grundstückes und der Zierde, einer gewissen Sichtbegrenzung und dem Schutz vor Tieren.

Die Auswahl des Holzes
Gut geeignet ist Tannen- oder Fichtenholz, es ist sehr preisgünstig. Lärchenholz ist härter, schöner und dabei etwas preisintensiver. Es hält jedoch länger. Dadurch kann sich der Preis über die Jahre kompensieren, wenn der Gartenzaun erneuert werden muss. Lärchenholz ist sogar ohne Holzschutzmittel sehr lange haltbar. Vor dem Zaunbau wird die Menge des benötigten Materials berechnet, sowohl der Latten als auch der Pfosten. Es gilt bei der Berechnung der Menge der Grundsatz, dass die Pfosten in einem Abstand von 2 bis 2,5 Metern voneinander stehen. Der Zwischenraum zwischen zwei Latten ist halb so breit wie eine Latte.
Pfosten und Latten sind im Baumarkt erhältlich. Das Holz ist in der Regel druckimprägniert und weist daher eine grünliche Farbe auf. Möchte man das Holz vor dem Vergrauen schützen, ist Wetterschutzglasur aufzutragen. Auch unbehandeltes Holz kann verwendet werden, es ist etwas günstiger und wird dann selbst imprägniert.
Es gibt eine große Auswahl an Fertigelementen, von Balken 8/20 bis 20/26 Zentimetern über Kanthölzer 6/20bis 18/18, Latten 2,4/4,8 bis 5/8, Bohlen ab 4 Zentimeter Dicke bis zu Brettern zwischen 1 bis 4 Zentimetern Dicke. Wofür Sie sich entscheiden, hängt von der Art des Gartenzauns ab, vor allem, wie stabil er sein muss und welche Optik er aufweisen soll. Das hängt auch davon ab, ob er eher frei steht oder von Sträuchern überwiegend verdeckt wird. Des Weiteren spielt die Bodenbeschaffenheit eine Rolle. Je breiter die Pfosten sind, desto aufwendiger ist das Einbringen in den Gartenboden.

Einbringen der Pfosten
Diese werden direkt im Erdboden in etwa 80 cm Tiefe eingegraben. Die Latten werden angenagelt. Diese Technik ermöglicht auf leichte Weise spätere Reparaturen. Zunächst werden die Pfosten vorbereitet, indem sie auf die passende Länge zugeschnitten und an der Oberseite abgeschrägt werden. Beim Einsetzen wird mit Eck- und Endpfosten begonnen. Die Abschrägungen zeigen dabei nach innen, damit Wasser von Holzverbindungen ablaufen kann. Pfosten können theoretisch auch einbetoniert werden, das wird aber nicht empfohlen. Eine gute Zwischenlösung sind Bodenhülsen an den Pfählen.
Nach dem Einsetzen stampfen Sie die Erde fest, nötigenfalls werden Pfosten mit Keilen befestigt.

Anbringen der Latten
An den Pfosten werden Riegel angenagelt, deren Enden auf den Pfosten aufliegen. Die Latten werden zugeschnitten, angeschrägt und anschließend im entsprechenden Abstand = halbe Lattenbreite angenagelt. Sollte der Zaun über 1,2 Meter hoch werden, benötigen die End- und Eckpfosten eine Verstrebung. Nach Beendigung dieser Arbeit wird der gesamte Gartenzaun mit Holzschutzmittel imprägniert.

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Rosenbogen

Rosenbogen im eigenen Garten

Jeder Ziergarten mit blühenden Pflanzen besitzt seine eigene Schönheit und Blumen in gepflegten Rabatten sind ausgesprochen ansehnlich. Aber ganz besonders beeindruckend stellt sich in einem Garten der Rosenbogen dem Betrachter dar. Ein dekorativer Rosenbogen lässt sich wirkungsvoll an vielen Stellen des Gartens, insbesondere aber am Anfang oder Ende von Wegen oder vor dem Aufgang zur Garage oder dem Abzweig zum Haus errichten.

Für einen Rosenbogen wird zunächst ein Bogen benötigt, also ein gebogenes Stabelement, an dem die Rosen ranken können. Ein solcher Bogen lässt sich mit etwas Geschick selbst bauen oder auch fertig einkaufen. Das für den Bogen meist eingesetzte Material ist Holz. Andere Materialien, die gebräuchlich für den Rosenbogen sind, sind Metall, Bambus oder auch Kunststoff. Allen Bögen ist eine Tragekonstruktion aus stabilen vertikalen Elementen und quer dazu angebrachten feineren Verstrebungen gemein, die als Verbindungsstücke und Rankhilfen dienen.

Für die Bepflanzung des Rosenbogens sind natürlich Rosen vorzusehen, wobei hierzu so genannte Kletterrosen gut geeignet sind. Wie bei anderen Rosensorten auch gibt es viele unterschiedliche Kletterrosen. So finden sich Rosen mit großen und kleinen Blüten, stark duftende Sorten und solche, die keinen Duft verströmen. Bei der Auswahl der richtigen Sorte für den Rosenbogen sollte das Umfeld hinreichend beachtet werden.

Um Kletterrosen möglichst exakt am Rosenbogen wachsen zu lassen, werden die Seitentriebe, die die Blüten tragen, am Bogengestell fixiert. Dies kann entweder mit Hilfsmitteln geschehen oder einfach dadurch erreicht werden, dass die Seitentriebe zwischen die feinen Querstreben geflochten werden. Lange Triebe, die wild wachsen und ohne Blüten sind, sollten nicht entfernt werden, sondern ebenfalls am Bogen befestigt werden, denn wenn die wilden Triebe noch jung sind, werden sie im Folgejahr Blüten tragen. Alte Triebe dagegen, bei denen die Blütenzahl deutlich nachlässt, werden ebenso wie abgestorbene braune Triebe abgeschnitten.

Die Gestaltung des Rosenbogens kann durch die Wahl der Rosensorten sehr individuell vorgenommen werden. Meist wird bei einem Bogen nur eine Sorte verwenden. Oftmals lassen sich aber unerwartete Effekte erzielen, wenn in einem Rosenbogen zwei Sorten genutzt werden. Bei der Bepflanzung des Bogens sollte sich der Gärtner von seinem eigenen Empfinden und seinen Vorlieben leiten lassen. Denn in jedem Fall ist davon auszugehen, dass der Rosenbogen zu einem herausragenden Blickfang des Gartens werden wird.

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