Gartenmauer bauen

Wie bauen Sie eine Gartenmauer selbst?

Verschiedene Situationen im Garten erfordern eine Gartenmauer. Hanglagen mit abfallendem oder ansteigendem Gelände verlieren ohne stützende Mauern schnell an Kontur, weil bei jedem Regenguss Erde abgeschwemmt wird. Wertvolle, zierliche Pflanzen kommen auf erhöhten Beeten besonders gut zur Geltung. Wege lassen sich durch niedrige, gemauerte Einfassungen sauber von den Beeten trennen. Auch die Grundstücksgrenze lässt sich mit einer halbhohen Gartenmauer schön einfassen.

Hohe Mauern an Hanglagen sollte man dem Fachmann überlassen. Hier sind die Statik und der Geländedruck besonders zu berücksichtigen. Zu groß ist die Gefahr, dass diese Mauern nachgeben und teure Folgeschäden verursachen. Niedrige Gartenmauern kann man dagegen gut selbst setzen. Vorher sollte man sich bei der Gemeinde über die zulässige Höhe erkundigen. Der örtliche Bauhandel hat eine große Auswahl passender Steine – wie z.B. Granitsteine.

Granitsteine

Das Angebot reicht von quaderförmigen Betonsteinen bis hin zu Pflanzringen. Vor der Auswahl des Materials sollte man sich in der Umgebung umschauen, was gut zum Haus und in die Umgebung passt. Ein verklinkertes Haus sieht beispielsweise mit Backsteinmauern sehr hübsch aus, während zu einem Haus mit Sandsteinelementen besser eine Gartenmauer aus sandsteinfarbenen Betonsteinen aussieht.

Niedrige Mauern, wie Beeteinfassungen brauchen nicht unbedingt ein Betonfundament. Für die beliebten Pflanzringe hebt man etwas Gartenerde aus und setzt sie einfach der Reihe nach in diesen Graben. Sie werden anschließend mit Erde befüllt und bepflanzt. Durch die Wurzeln halten die Pflanzen die Ringe zusätzlich am Boden. Auch Backsteine lassen sich als niedrige Beeteinfassung einfach aufeinanderschichten. Solche Einfassungsmauern lassen eine variable Gartengestaltung zu. Für Veränderungen braucht man nur die Steine abzutragen und kann sie immer wieder neu arrangieren.

Etwas höhere Mauern für Böschungsbefestigungen lassen sich ebenfalls aus den Pflanzringen einfach herstellen. Durch passende Einkerbungen verbinden sich die Böschungssteine miteinander. Für Mauern bis 1 Meter Höhe wird ein Betonfundament von 10 cm Tiefe empfohlen. Genaue Anleitungen gibt es bei den Händlern. Sehr schön sehen auch Trockenmauern an kleinen terrassenförmigen Beeten aus. Für solche lose aufgeschichteten Mauern kann man fast alle Materialien benutzen. Besonders stimmig sind Natursteine, die manchmal beim Abbruch eines alten Hauses anfallen. Spaltsteine aus Naturmaterial kann man aber auch vom Baustoffhändler beziehen. Trockenmauern werden schräg zum Hang ohne Mörtel aufgeschichtet. Die Zwischenräume werden mit Erde gefüllt und durch einen Besatz mit alpinen Pflanzen passen sie sich perfekt in einen natürlichen Garten ein.

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Feuerstelle selber bauen

Abenteuer in Ihrem eigenen Garten

Freunde des Camping-Urlaubs genießen es auch oft, an einem schönen Sommerabend gemütlich an einem Lagerfeuer zu sitzen. Diese Atmosphäre hat etwas von Abenteuer und versetzt die Menschen in eine Zeit zurück, da noch nicht die Technik unser Leben bestimmt hat. Warum ein solches Gefühl nicht einfach mit nach Hause nehmen? Das geht ganz einfach, wenn man sich dazu entschließt, in seinem eigenen Garten eine Feuerstelle entstehen zu lassen. In der Regel wird dazu eine offene Feuerstelle gewählt. Alles, was man dazu benötigt, sind nur wenige Bestandteile und ein wenig Zeit. Auch ist es nicht notwendig, dass man sich mit sehr viel Werkzeug an den Bau einer solchen Feuerstelle für den eigenen Garten begibt.

Wer in seinem Garten eine Feuerstelle errichten möchte, der sollte sich zunächst mit der geeigneten Platzwahl auseinandersetzen. Man sollte darauf achten, dass man vom Haus weit genug entfernt ist und auch Bäume und Sträucher sollten nicht in unmittelbarer Nähe zu finden sein. Hat man den richtigen Ort gefunden, dann muss man sich über die Größe der Feuerstelle im Klaren sein. Diese Größe entscheidet darüber, in welcher Größe man ein entsprechendes Loch aushebt. Das Loch sollte eine ungefähre Tiefe von ca. 20 – 25 cm betragen und im Durchmesser genau die Größe der Feuerstelle erhalten. Ist das Loch erst einmal ausgehoben, dann nimmt man ein paar geeignete Steine (Ziegelsteine, Pflastersteine, oder ähnliche) und legt diese rund um das ausgehobene Loch. Zwei Lagen sollten dazu ausreichen, wenn man jedoch flache Steine verwendet, dann können auch mehrere Reihen notwendig werden.

Beim Setzen der Steine sollte man darauf achten, dass der kleine Steinwall über genügend Luftdurchlässigkeit verfügt, da sonst das Feuer schnell wieder erlischt. Hat man all dies berücksichtigt, dann kann mit dem Sammeln von Feuerholz beginnen. Schon ist wieder dieses Gefühl von Freiheit da, was man aus dem Urlaub vom Campingplatz her kennt. Doch bevor man sich daran begibt, das Feuer zu entzünden, sollte man als Erstes noch ein paar Kleinigkeiten vorbereiten, die für die Sicherheit unbedingt erforderlich sind. Man sollte in jedem Fall für ausreichend Löschwasser sorgen, damit man im Notfall das Feuer sofort wieder löschen kann. Des Weiteren ist es ebenfalls erforderlich, dass die Feuerstelle niemals unbeaufsichtigt ist, wenn erst einmal ein Feuer entzündet wurde. Wenn man sich an diese Regeln hält, dann hat man sicherlich viel Freude mit der neuen Attraktion im Garten. Jetzt machen die Sommerabende auch zu Hause richtig Spaß und man kann am heimischen Lagerfeuer auch die eine oder andere Speise zubereiten. Grillen im Freien macht Spaß. Das Abenteuer kann beginnen.

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Gartengestaltung mit Steinen

Gartengestaltung mit Steinen – welche Möglichkeiten gibt es?

Die Gestaltung eines Gartens erschöpft sich nicht in dem akkuraten Anlegen von Beeten und Rabatten. Die Gartengestaltung sollte zu einem optisch ansprechenden Garten führen und den Betrachter zum Verweilen einladen. Außerdem sollte sie funktionalen, aber auch ökologischen Ansprüchen genügen. Ein hervorragendes Material, um dieses Anliegen zu verwirklichen, steht bei der Gartengestaltung in Form von Steinen zur Verfügung.

Gartensteine

Ein Naturstein ist viele Millionen Jahre alt und immer ein Unikat. Das prädestiniert Steine dazu, als Gestaltungselemente für einen individuellen und unverwechselbaren Garten herangezogen zu werden. Steine können zum Bau von Mauern, für Treppen zum Anlegen von befestigten Plätzen und Wegen oder einfach nur als dekorative Elemente benutzt werden. Auch Beeteinfassungen, die häufig etwas langweilig erscheinen und oft einen sehr künstlichen Eindruck machen, lassen sich sehr gut mit den passenden Steinen selbst gestalten.

Eine neue Technik zum Einsatz von Steinen bieten Gabionen, die ursprünglich im Straßen- und Landschaftsbau zur Böschungssicherung eingesetzt wurden. Die Steinkörbe sind für Gärten auch in schmalen Ausführungen erhältlich, mit denen Begrenzungsmauern exklusiv gestaltet werden können. Sie eignen sich gut für eine spätere Begrünung mit Rank- und Kletterpflanzen.

Steinkörbe Gabonien

Neben großen Natursteinen bieten sich zur Gartengestaltung auch kleinere Steine in Form von Kies an. Mit Kies lässt sich sehr einfach der Untergrund, etwa um Baumpflanzungen herum, gestalten. Ein derartiger Untergrund aus Kies ist pflegeleicht, da das Material Unkräutern kein Substrat bietet und deshalb ohne großen Aufwand freigehalten werden kann. Besonders wirkungsvoll ist dies, wenn unter dem Kies ein Geotextil verlegt wird.

Sehr große Natursteine, ob gerundete Findlinge, die das Gletschereis der letzten Kaltzeit zu uns transportiert hat, oder große Bruchsteine aus dem Steinbruch, sind ein Anziehungspunkt und Blickfang für den Garten. Derartige große Steine wirken auch ohne dekorative Beigaben. Mit ein wenig Fantasie und etwas Kreativität lassen sie sich aber noch aufwerten und etwa mit einem kleinen Springbrunnen kombinieren. Im Vorgarten ist ein einzelner großer Stein auch geeignet, um mit einer eingeschlagenen Hausnummer die Individualität der Bewohner zu unterstreichen.

Da Natursteine von Haus aus dekorativ und attraktiv sind, lassen sie sich auch mit nur wenigen Fachkenntnissen zur Gartengestaltung verwenden.

Wie legt man einen Naturgarten an? Infos auf Gartentalk.net:

Sichtschutz durch Pflanzen

Sichtschutz mit Pflanzen

Ein Häuschen mit Garten, davon träumen die meisten. Und so klein er auch sein mag, gerade das eigene Gärtchen bedeutet individuelle Freiheit und Lebensqualität. Doch wo viele Menschen relativ dicht zusammen wohnen, kann es schon mal „eng“ werden. Nachbarn links, Nachbarn rechts, um seine Privatsphäre im Garten und auf der Terrasse ungestört genießen zu können, ist ein Sichtschutz oft unerlässlich. Zwar bieten Sichtschutzelemente aus dem Baumarkt fast sofortigen Schutz vor neugierigen Blicken, allerdings sind die vollflächigen Holzbauteile nicht jedermanns Sache. Und im Vergleich gibt es tatsächlich schönere und natürlichere Alternativen, um unerwünschte Blicke auszuschließen.

Um mit Pflanzen einen effektiven Sichtschutz zu gestalten, müssen die entsprechenden Gewächse sinnvollerweise eine gewisse Wuchshöhe und Blattdichte aufweisen. Bambus ist ein idealer pflanzlicher Sichtschutz. Allerdings eignet er sich nicht für die Begrünung ganzer Grundstücksgrenzen. Wo jedoch ein partieller Schutz genügt, um eine Terrasse oder einen Sitzplatz abzuschirmen beispielsweise, ist Bambus eine gute Wahl. Hoch und dicht wachsend eignet er sich auch als Kübelpflanze. Der Sichtschutz bleibt somit obendrein beweglich und variabel.

Oft ist es so, dass das gesamte Grundstück gegen die Blicke vorbeilaufender Passanten abgeschirmt werden soll, in diesem Fall ist eine Hecke eine ebenso schöne wie ökologische Lösung. Hier hat man die Wahl, ob man sich mit ganzjährig edler Optik oder mit jahreszeitlicher Veränderung umgeben möchte.

Als sommergrüner Strauch wird die Hasel gerne als Heckenpflanze verwendet, wo sie als Windschutz eine natürliche Alternative für Thujahecken darstellt.

Hecken aus immergrünen Thujen bieten ganzjährigen Sichtschutz in jeder gewünschten Wuchshöhe. Je größer die Thujen bereits sind, umso teurer sind sie auch. Wen das nicht schreckt, der kann sich binnen weniger Stunden einen mannshohen, absolut blickdichten Sichtschutz in den Garten setzen.

Die interessantere Alternative zur ökologisch relativ „wertlosen“ Thuja ist die Vogelhecke. Für die Vogelhecke werden sogenannte Wildsträucher im losen Verbund gepflanzt. Obwohl der Name es vermuten ließe, Wildsträucher werden nicht direkt der Natur entnommen, sondern ganz normal über Pflanzenmarkt und Baumschule bezogen.
Charakteristisch für Wildsträucher ist der Wechsel ihrer Vegetationsphasen: Im Frühling blühen sie üppig, im Herbst tragen sie essbare Beeren und herrlich gefärbtes Laub. Beides gefällt in der Regel nicht nur den Menschen, sondern besonders auch Insekten und Vögeln, die von der Hecke leben und teilweise auch in ihr brüten.

Bis diese Bepflanzung wirklich blickdicht ist, dauert es vergleichsweise lange. Dafür macht es aber wirklich Spaß, der bunten Vogelhecke im Jahresverlauf beim Wachsen zuzusehen.

Sichtschutzelemente aus Holz

Sichtschutzelemente aus Holz

Sichtschutzelemente können verschiedene Zwecke erfüllen. Sie dienen einerseits dazu, Schatten zu spenden und unangenehmen Wind im Freien abzuhalten, blockieren andererseits die Sicht neugieriger Nachbarn und Passanten. Die in der Regel mobilen Elemente werden überwiegend im Außenbereich eingesetzt, Sichtschutzelemente für den Innenraum sind seltener aus Holz – hier kommen andere Materialien zum Einsatz.

Die Größe macht’s

Die Art der hölzernen Stellwände hängt in erster Linie von der Größe derselben ab. Wie hoch und breit soll der Sichtschutz sein? Um nur eine schmale Lücke im Gartenzaun optisch zu schließen, sind relativ kleine und entsprechend flexible Elemente ausreichend. Soll eine Terrasse Sonnen- und Windschutz erhalten und streifenfreie Bräune ermöglichen, ohne dass den Nachbarn im Sommer ungewollte Einblicke gewährt werden, so empfehlen sich größere Elemente, die freistehend außen um die Terrasse oder Gartenfläche herum angebracht werden können. Während kleinere Sichtschutzelemente aus Holz eher in Richtung Gartenzaun oder Rankgitter für den Blumenkübel gehen, sind in großen Formaten ganze mobile Wände erhältlich, die sich durch ein enormes Gewicht auszeichnen. Diese Elemente können aus dünnen Hölzern oder Latten geflochten sein, sind aber auch massiv erhältlich. Hinsichtlich des Designs sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – Naturhölzer finden sich im Angebot von Baumarkt und Internethandel ebenso wie gestrichene und lackierte Hölzer.

Begrünt oder nicht?

Das ist letztendlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Es gibt der Terrasse, dem Balkon und der kleinen Grünfläche hinter dem Haus natürlich ein ganz besonderes Flair, wenn sich an dezenten hölzernen Gittern Wein, bunte Winden oder Efeu ausbreiten. Auch Rosen und Tomaten lieben Kletterhilfen, und manches Stadtkind ist für Himbeeren und Brombeeren zu begeistern. Die gängigen Kletterpflanzen wachsen nicht nur gut im hiesigen Klima, sondern holen zudem Singvögel, Schmetterlinge und honigsammelnde Insekten in den Garten – ein nicht zu unterschätzender Anblick. Andererseits bringt die Begrünung auch die eher unerwünschten Bewohner in Hausnähe: Spinnen, Ameisen, Wespen und die entsprechend jagenden Vögel wie Stare und Amseln werden sich wohl fühlen und der erhofften Weinlese unter Umständen zuvorkommen. Sichtschutzelemente aus Holz, die begrünt werden können, sind flexibler als massive Holzelemente, denn sie sind entsprechend leicht konstruiert und lassen sich ohne großen Kraftaufwand verschieben. Das gilt vor allem für die kleineren Varianten, die in Blumenkästen und -kübeln Platz finden. Das ist praktisch, denn wenn nicht der gesamte Außenbereich beschattet werden soll, können die Elemente flexibel je nach Tageszeit da eingesetzt werden, wo sie gebraucht werden.

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Sichtschutz Terrasse

Sichtschutz für die Terrasse

Die Terrasse soll der Ruhepunkt im Garten sein. Umgeben von der Natur möchte sich jeder beim Aufenthalt auf seiner Terrasse ungestört und unbeobachtet fühlen. Ein ausgewogener Sichtschutz macht es möglich. Grundsätzlich ist dabei zu beachten, dass Sichtschutz auch die eigene Sicht auf das Umfeld einengt. Wer einen freien Ausblick haben möchte, muss auch einen freien Einblick zulassen. Und das gilt nicht nur rechts und links der Terrasse, sondern auch nach oben. Eine Markise oder ein Sonnensegel verhindert den Blick vom Fenster des Nachbarn auf die eigene Terrasse, doch damit ist auch die Sonne oder die freie Sicht auf den Sommerhimmel weg.

Einen Sichtschutz in Einklang mit der Natur zu gestalten, ist in den meisten Fällen die beste Lösung. Werden Hecken und Büsche in die Sichtachsen gepflanzt, bleibt die Terrasse eine grüne Oase, an der sich auch der Nachbar erfreuen kann. Geeignet sind alle Heckenpflanzen, aber auch Ziergräser oder Bambusstauden. Unterschiedliche Wuchshöhen der Bepflanzungen lockern die grüne Abgrenzung auf. Es sollte ruhig noch etwas Sonnenlicht durch die Äste hindurchscheinen, ein wirksamer Sichtschutz ist damit trotzdem noch gegeben. Wer die erforderliche Pflege einer Bepflanzung scheut, findet unter den verschiedenen Holzwänden vom Gartencenter seine passenden Sichtschutzwände. Die Auswahl reicht von verschiedenen Hölzern oder auch Weideästen über unterschiedliche Höhen bis zu dekorativen Mustern und Ornamenten. Wem solche Holzwände zu eintönig sind, der kann sie sehr schön mit Kletterpflanzen, wie Klematis, Wilder Wein oder Knöterich, bewachsen lassen.

Oft gibt es neben den störenden Blicken auch störende Geräusche. Da ist es sinnvoll, wenn der Sichtschutz gleichzeitig auch Schallschutz ist. Fest gebaute Wände aus Stein oder Glas erfüllen diese Vorgaben sehr gut. Besonders dekorative Elemente für die Terrasse sind verarbeitete bunte Glassteine. Eine kostengünstige Mauer aus Pflanzelementen vom Baumarkt kann noch mit Blumen oder nützlichen Kräutern begrünt eine zweckmäßige Gartenerweiterung darstellen. Auch Drahtgitterkörbe, sogenannte Gabionen, sind mit Natursteinen gefüllt ein interessantes Gestaltungselement mit der Funktion als Sicht- und Schallschutz, wenngleich diese Mauern etwas mehr Grundfläche benötigen. Wer in seinem Garten mehrere Lieblingsplätze hat und gerne an unterschiedlichen Orten sitzt, ist mit einem mobilen Gartenparavent überall vor den unerwünschten Blicken der Nachbarn geschützt. Diese gibt es aus Holz oder aus Metall mit Kunststoffgewebe. Sie könne ganz flexibel nach den persönlichen Bedürfnissen eingesetzt werden.

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Sichtschutz Bambus

Sichtschutz mit Bambus

Neben den Sichtschutzen aus künstlichen Materialien begeistern sich immer mehr Garten-, Wohnungs- und Grundstücksbesitzer für Begrenzungen und Sichtschutze aus natürlichen Rohstoffen. Nicht nur Holz, Steine und Weiden- oder Haselnussgeflechte erfreuen sich eines wachsenden Einsatzes als Sichtschutz, sondern gleichsam widerstandsfähige Fertigungsstoffe wie Bambus und Schilf. Bambus gilt im naturnahen Garten derzeit auf Grund seiner enormen umweltschonenden Bedeutung als hochwertige Alternative zu verschiedenen Hölzern.
Bambus ist ein überwiegend in Asien verwendetes, problemlos und vielseitig verarbeitbares Baumaterial. Aus Bambusrohren werden verschiedene Produkte hergestellt, zu denen insbesondere hochwertige Bambusmatten als Sichtschutz gehören. Die Verbindungstechniken der einzelnen Bambusrohre untereinander können so gestaltet werden, dass die Einzelteile entweder ganz dicht miteinander kombiniert sind oder es werden unterschiedliche Abstände zwischen den jeweiligen Bambusrohren eingehalten. Diese Voraussetzungen ermöglichen es, dass die Sichtschutze entweder transparenter sind oder komplett blickdicht gefertigt werden. Ein Sichtschutz aus Bambus ist nicht nur eine hervorragende Variante für den Einsatz im offenen Grundstück, sondern gleichsam auf Balkonen und Terrassen. Diese Aufenthaltsbereiche erhalten mit einem Sichtschutz aus Bambus einen exotischen Touch.
Bambus zeichnet sich bei der Verwendung als Sichtschutz nicht nur durch eine tolle ansprechende Optik aus, sondern besitzt darüber hinaus auch zahlreiche Vorzüge, die für dessen Einsatz sprechen. Bambus ist auf Grund seiner natürlichen Beschaffenheit ein extrem widerstandsfähiges Baumaterial, welches sich mit entsprechenden Bearbeitungstechnologien zu wetterfesten und langlebigen Sichtschutzen verarbeiten lässt. Im Gegensatz zur Bepflanzung mit umfangreichen Hecken oder festungsmäßigen Holzumzäunungen, die viel Licht wegnehmen, eignen sich leichte und preiswerte Sichtschutze aus Bambus ganz hervorragend, um den Garten gleichzeitig naturnah zu verschönern. Gerade Gartenfreude, die ihren Naturbereich nach den Gesichtspunkten des Feng Shuij gestalten möchten, sollten auf einen Sichtschutz aus Bambus nicht verzichten. Aus diesem Blickwinkel heraus betrachtet ist es ratsam, einen Sichtschutz aus Bambus nur dann zu verwenden, wenn dieser Rohstoff zum allgemeinen Erscheinungsbild des Aufenthaltsbereiches passt.
Bambus gilt als extrem temperaturbeständig und übersteht auch die frostreichen Wintermonate unbeschadet. Durch die enorme Biegsamkeit der Bambusruten kann ein Sichtschutz sogar heftigen Windböen widerstehen. Um die hervorragenden Eigenschaften der Bambussichtschutzelemente auf lange Zeit zu sichern, ist es günstig, einmal im Jahr den Sichtschutz mit einem Holzlack zu beschichten.
Ein weiterer praktischer Vorteil von Sichtschutzen aus Bambus besteht in deren extrem geringem Eigengewicht und der damit verbundenen Flexibilität und problemlosen Montage an beinahe allen Plätzen im Garten und auf dem Balkon.

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Sichtschutz Weide

Natürlicher Sichtschutz aus Weide

Seit Menschen Grundstücke abgrenzen, gehörten verschiedene Naturmaterialien wie Holz und Steine zu den Bauelementen, die sich für die Errichtung sowohl eines Sichtschutzes als auch als Eingrenzungen eigneten. Nicht nur durch das Übereinanderlegen von starken Ästen und Holzstämmen sowie das Schichten von Steinen zu Mauern, sondern auch durch das Flechten der biegsamen Weidenruten entstanden entsprechend geeignete Elemente. Die Sichtschutze aus Weide sind charakterisiert durch die spezielle Färbung der Weidenruten und eignen sich hervorragend, um dem Ambiente im Garten ein zusätzliches natürliches Flair zu verleihen. Außerdem lassen sich Sichtschutze aus Weide leicht biegen und an den unterschiedlichsten Stellen mit einigen wenigen Handgriffen befestigen. Bei den Flechttechniken kann entweder senkrecht oder waagerecht gearbeitet werden, sodass sich jeweils eine abweichende Struktur ergibt. Wegen der attraktiven Optik begeistern sich immer mehr naturverbundene Gartenbesitzer für einen naturnahen Sichtschutz aus Weidenruten. In Abhängigkeit von der Beschaffenheit der Weidenzweige, von denen möglicherweise sogar noch ein Austreiben erwartet werden kann, entsteht ein schöner begrünter Weidensichtschutz.
Die Weide hat neben den anderen Baumaterialien ihre Bedeutung als natürlicher Sichtschutz bis in die heutige Zeit behalten, denn geflochtene Sichtschutzmatten aus Weidenruten sind nicht nur überaus dekorativ, sondern auch witterungsfest. Die attraktiven Sichtschutzmatten werden aus einzelnen Weidenruten hergestellt, die in speziellen Flechttechniken untereinander verbunden werden, sodass Begrenzungen verschiedenartiger Breiten und Höhen entstehen. Um die Festigkeit und Widerstandsfähigkeit der Sichtschutzsegmente zu verstärken, erfolgt die moderne Herstellung in der Art und Weise, dass Einflechtungen aus rostfreiem, verzinktem Draht eine zusätzliche Verstärkung gewährleisten. Um einen enorm dichten Sichtschutz zu erzielen, können die Weidenmatten gleichsam doppellagig nebeneinander befestigt werden.
Im Handel werden unterschiedlich starke Sichtschutzmatten überwiegend aus den Ästen des Haselnussstrauches und der gemeinen Weide angeboten. Diese sind sehr biegsam und je nach Stärke der eingesetzten Weidenruten und deren Dichtigkeit beim Verflechten sind die Matten extrem blickdicht und belastbar. Die Sichtschutzmatten aus Weidenmaterialien sind auf Grund des natürlichen schmalen Wuchses der Weidenäste zu den Enden hin nicht hundertprozentig gleichmäßig. Insbesondere an den Seitenbereichen der Matten tritt eine eher niedrigere Blickdichte auf.
Die Haltbarkeit der Sichtschutzmatten aus diesem traditionellen Naturrohstoff ist abhängig von der Stärke der einzelnen Weidenruten. In einer eher geschützten Zone kann davon ausgegangen werden, dass diese Sichtschutze etwa 5 bis 8 Jahre attraktiv bleiben. Weidenruten gewährleisten wegen ihrer Biegsamkeit eine ausgezeichnete Robustheit gegen Wind und Wetter.

Weitere Möglichkeiten für einen Sichtschutz im Garten:

Gartenweg anlegen

Wie sollte man einen Gartenweg anlegen?

Die Optik eines Garten kann durch Gartenwege gewinnen oder verlieren, deshalb sollte die Anlage von Wegen im Hausgarten gut durchdacht und geplant werden. Zwei Kriterien zählen dabei: Zum einen soll die Grünanlage durch kleine Pfade gewinnen, zum anderen haben Gartenwege ihre eigentliche Aufgabe zu erfüllen, indem sie es ermöglichen, dass alle wichtigen Orte auch nach einem kräftigen Sommerregen trockenen Fußes erreicht werden können. Zunächst muss also klar sein, wo die Beete angelegt werden, wo der Kompost, meist am äußersten Ende des Geländes, seinen Platz findet und wo eventuell ein Sitzplatz geplant ist. Weniger ist auch bei Gartenwegen mehr, sind also alle diese wichtigen Orte an das „Straßennetz“ angebunden, so sollten auch keine weiteren Wege mehr die Rasenfläche zerstückeln.
Als nächstes stellt sich die Frage, sollen die Wege durch den Garten geradlinig und symmetrisch verlaufen oder lieber in verspielten Linien. Diese Entscheidung ist aber immer eine Geschmacksfrage und kann nur vom Gartennutzer ganz individuell beantwortet werden. Um einen ersten Eindruck vorab zu bekommen und sicher zu gehen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, besteht die Möglichkeit, die geplanten Wege schon einmal abzustecken oder mit ein wenig Sägemehl zu streuen. Ist alles zur Zufriedenheit gelungen, so werden die Gartenwege in einen Plan übertragen, um zu Beginn der Arbeit genaue Anhaltspunkte für die Vorgehensweise zu haben.
Nicht zuletzt muss nun noch über das Material entschieden werden. Hier zählen wieder verschiedene Kriterien. Wie werden die Wege genutzt, welche Belastung müssen sie aushalten? Welches Material bedarf welcher Pflege? Wie aufwendig ist das Anlegen der Wege beim jeweiligen Baustoff? Wie hoch dürfen die Kosten sein? Je nachdem, wie die Antworten ausfallen, gibt es diverse Möglichkeiten von Rasenverbundsteinen, in Sand verlegten Natursteinplatten über Kieswege bis hin zu einfach aufgestreuten und gestampften Holzhäckselpfaden.
Eine weitere Frage, die sich nun stellt ist, ob der Gartenweg extra abgesetzt und am Rande begrenzt angelegt werden sollen, oder ob eine übergangslose Verbindung zum Rasen bevorzugt wird. Übergangslose Wege können einfach mit dem Rasenmäher befahren werden, so dass keine extra Pflege der Ränder anfällt. Auf der anderen Seite laufen sie Gefahr, innerhalb weniger Jahre vom Gras überwuchert zu werden und müssen deshalb immer wieder freigelegt werden.
Viele Fragen und viele Antworten, aber die Anstrengung hat sich gelohnt, wenn die Gartenanlage schließlich zur vollsten Zufriedenheit fertig gestellt ist.

Sie möchten einen naturnahen Garten anlegen? Lesen Sie im Ratgeber auf Gartentalk.net:

Gartenhäuser aus Holz

Gartenhäuser – worauf beim Kauf achten

Ein schönes Gartenhaus bereichert jedes Grundstück und lässt sich vielseitig nutzen. Der Markt für diese Häuser ist jedoch recht unübersichtlich. Hier sind wesentliche Informationen zusammengefasst.
Vor dem Kauf muss die Frage beantwortet werden, zu welchem Zweck das Gartenhaus in erster Linie dienen soll. Wird lediglich ein Schuppen für die Gartengeräte benötigt, oder ist ein etwas wohnlicheres Gebäude geplant, in dem gefeiert und eventuell auch übernachtet werden soll? Vor allem in letzterem Fall sollte nicht das günstigste Angebot aus dem Baumarkt gewählt werden, sondern es ist dann besser, sich an einen Fachhändler zu wenden, der den Kunden berät, das Gartenhaus aufbaut und eine umfassende und langfristige Garantie gewährt. Auch die Frage nach einer vielleicht nötigen Baugenehmigung und nach den regionalen Vorschriften für Grenzbebauungen kann der Fachmann beantworten, damit unnötiger Ärger mit Baubehörden und den Nachbarn vermieden wird.
Ein schlichter Schuppen zur Aufbewahrung der Geräte muss meist nicht aus Holz sein. Es gibt für diesen Fall relativ preisgünstige Bausätze, oft aus Metall, die ein erfahrener Heimwerker selbst aufbauen kann. Ein geneigtes Dach ist einem flachen vorzuziehen, damit sich kein Regenwasser sammelt und das Dach mittelfristig undicht wird. Auch auf Dachrinnen sollte nicht verzichtet werden, denn das Regenwasser weicht sonst den Boden um das Haus zu sehr auf.
Dies gilt erst recht für ein größeres Gartenhaus, das zum Feiern oder Übernachten genutzt werden soll. Hier sollten Preis- und Qualitätsvergleiche in Ruhe vorgenommen werden. Die Güte des Holzes steht an erster Stelle und es empfiehlt sich nordische Fichte, ein langsam wachsendes und sehr winterhartes Holz. Es besitzt eine lange Lebensdauer und reagiert gleichzeitig gut auf Schutzanstriche. Die Dicke der Wand sollte 28 Millimeter nicht unterschreiten. Ohnehin gilt generell: Je größer die Grundmaße des Hauses sind, desto dicker sollten auch die Wände sein, um eine stabile Statik zu gewährleisten. Es werden Holzhäuser mit Wandstärken bis zu 45 Millimetern angeboten. Wer sein Haus intensiv nutzen möchte und viel Platz braucht, sollte nicht zu dünne Wände wählen, zumal dickere Wände auch besser gegen Kälte schützen.
Bei einem Gartenhaus zum Leben, Feiern und Übernachten ist es ratsam, ein Modell mit mehreren Fenstern und auch Elektroanschlüssen zu wählen, so dass die Nutzung einen gewissen Komfort bietet. Häuser dieser Art benötigen ein solides Fundament, damit sie vor Feuchtigkeit, Frost und anderen Wettereinflüssen geschützt sind. Im Fachhandel wird der Kunde über die in Frage kommenden Fundamentarten informiert und auch darüber, ob er sie selbst bauen kann. Es gibt für kleinere Gartenhäuser Plattenfundamente, während größere Modelle ein Betonfundament erhalten sollen, um das Gewicht zuverlässig aufzufangen. Die Frage nach dem Fundament ist verknüpft mit der, ob das Gartenhaus eine Terrasse erhalten soll.
Egal für welches Modell man sich entscheidet: Ein genauer und umfassender Vergleich von Preisen, Qualitäten und Angeboten sollte dem Kauf vorausgehen.

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