Gewächshaus

Gewächshaus selber bauen oder gebraucht kaufen?

Ein Gewächshaus im Eigenbau herzustellen, hat stets den Vorteil, dass es ohne Einschränkungen an die individuellen Erfordernisse und Platzverhältnisse angepasst werden kann. Auch bleibt dem Gartenfreund hier die grenzenlose Wahl, welche Baumaterialien er verwenden will. Wer sich mit den heute verbreiteten Aluminium-Profilen nicht anfreunden mag, kann sich dann beispielsweise die Freiheit nehmen, eine Ständerkonstruktion aus Kanthölzern als Basis für sein Gewächshaus zu errichten. Wenn auch nicht unbegrenzt haltbar, lässt sich – den gekonnten Umgang mit diversen Sägen vorausgesetzt – vom kleinen „Anlehn-Häuschen“ an der Hauswand bis hin zum großen Profi-Gewächshaus eine breite Palette verwirklichen, die der Handel nicht so ohne Weiteres toppen kann. Denn hier ergibt sich zum Einen der Vorteil, dass Holz keine „Kältebrücke“ bietet. Zum Anderen ist der Fantasie des Erbauers hinsichtlich der Kombination der Umhüllung jede Möglichkeit offen. Eine stabile Bedachung aus Doppelsteg-Profilen lässt sich schnell zurechtschneiden; und ob die Seitenwände nun mit ausgedienten Hausfenstern, stabiler Folie mit der Möglichkeit der vollständigen Öffnung zur Belüftung oder anderen Hohlkammer-Profilen bestückt werden, kann sich jeder nach individueller Zielvorgabe selbst aussuchen.

altes Gewächshaus

Der Kauf von gebrauchten Gewächshäusern involviert naturgemäß manche Risiken. Ist ein Treibhaus fest mit einem Betonfundament verankert, lohnt der Aufwand des Abtrennens und Umsetzens häufig nicht. Auch sollte bedacht werden, dass ältere Gewächshäuser häufig nur mit Ein-Scheiben-Glas versehen sind. Wegen seiner vergleichsweise schlechten Energie-Bilanz und Anfälligkeit gegen Bruch wird es aber immer weniger verwendet. Nicht zuletzt deshalb stoßen versierte Züchter solche Gewächshäuser oft sehr billig ab, um auf zeitgemäßere Varianten umzurüsten. Ein Anfänger wird sich also nicht unbedingt einen Gefallen damit tun, überalterte Gewächshäuser als „Schnäppchen“ zu kaufen. Hier muss schon äußerst sorgfältig abgewogen werden, ob nur der „Spass an der Freude“ oder eine sinnvolle Nutzung des Treibhauses über viele Jahre hinweg angestrebt werden.

Handwerklich begabte Gartenfreunde werden den Kauf eines gebrauchten Gewächshauses ohnehin kaum in Betracht ziehen. Wer dennoch mit dem Gedanken spielt, muss die Augen offen halten. Gebrauchte Gewächshäuser mit korrodierten Profilen und Halteklammern, geflickten Scheiben oder verrosteten Schrauben sollten auch für den blauäugigsten Anfänger ein absolutes Tabu bleiben.

Gartenhaus Fundament

Gartenhaus aber mit Fundament

Gartenhäuser gibt es heute in Baumärkten oder im Internet als Bausätze oder auch fertig aufgestellt zu kaufen. Voraussetzung ist jedoch immer ein tragfähiges Fundament. Bei der Fundamenterstellung müssen einige wichtige Punkte beachtet werden. Aushub, Untergrund, Bodenbelag und Installation. Darüber hinaus spielt die Lage des Baugrundstücks eine Rolle. Ist es leicht erreichbar mit einem Fahrzeug, Kran oder Bagger – oder müssen alle Arbeiten mehr oder weniger mit Hand ausgeführt werden?

Gartenhaus aus Holz

Die Planungen für die Fundamentherstellung des Gartenhauses beginnen mit der Wahl eines geeigneten Standortes. Wie soll das Gartenhaus genutzt werden? Ist lediglich ein Unterstand für Gartengeräte und Fahrräder geplant? Soll das Gartenhaus multifunkional etwa auch zum Feiern genutzt werden? Ist eine spätere Erweiterung geplant? Soll die Lagerung von Holz für den Kaminofen mit integriert werden? Erst wenn die Nutzung und damit auch die Lage des Gartenhauses festgelegt sind, kann nach Prüfung des Untergrundes mit der Planung des Fundaments begonnen werden.

Fundament fü GartenhausDie Bandbreite der Fundamente für ein Gartenhaus reicht von der Holzpfostenkonstruktion bis hin zur massiven Betonplatte. Auf Nummer Sicher geht der Bauherr, wenn er sich für eine massive Betonplatte entscheidet. Aber je nach Topographie sind hier nicht nur viele Kubikmeter Erdaushub zu bewältigen und zu transportieren, sondern auch ebenso viele Kubikmeter Beton zu bewegen. Hier spielt sicherlich auch die Lage des Grundstücks und des Gartenhauses eine Rolle. Denn ohne schweres Gerät, Minibagger und LKW, sind diese Arbeiten sehr mühsam. Für unwegsames Gelände hingegen geeignet sind Bodeneinschlaghülsen, in die dann Kanthölzer geschraubt werden. Das Gartenhaus entsteht dann in einer Art Holzrahmenbauweise.
Richtig schickt ist eine Variante, die auf das Betonieren verzichtet und bei der sich das gesamte Fundament auch ohne große Mühen wieder entfernen lässt. Die Aushubbemühungen sind dabei vergleichbar der Betonplatte. Doch statt derer wird dann ein Fundamentrahmen aus Betonelementen in L-Form gelegt. Dieser Rahmen wird dann mit Basaltschotter aufgefüllt und mit einer Schicht Sand bedeckt. Auf diese Schicht kommen dann Ziegelsteine als Bodenbelag.

Gartenpavillon aus Holz

Ist ein Gartenpavillon aus Holz eine gute Entscheidung?

Ein Gartenpavillon aus Holz ist durchaus eine gute Entscheidung. Hier können zum Beispiel Ihre Kinder spielen, wenn es einmal regnet. Sie können sich dann schnell unter das Dach des Pavillons verziehen und dort weiterspielen. Das hat den Vorteil, dass sie weiterhin an der frischen Luft sind, aber nicht nass werden.

Auch für Sie selbst hat ein Gartenpavillon viele Vorteile. Hier können Sie sich stundenlang aufhalten und Ihren Garten – gemeinsam mit Ihrem Partner – genießen. Bestaunen Sie die Vögel, die vielleicht in Ihrer Nähe vorbeifliegen, und schauen Sie den Bienen beim Nektarsammeln zu. Eventuell schnappen Sie sich auch Ihre Fotoausrüstung und warten auf den besten Moment, die schönsten Eindrücke bildlich festzuhalten.

Im Gartenpavillon können Sie auch gemütlich ein Buch lesen und sich mit Freunden und Verwandten unterhalten. Auch Mahlzeiten können Sie hier, vor Wind und Wetter geschützt, zu sich nehmen. Wenn also einmal ein kleiner Regenschauer hernieder fällt, ist dies nicht weiter tragisch.

Wenn es sich bei dem Gartenpavillon um ein geschlossenes Holzhaus handelt, eignet sich dieses hervorragend zum Aufbewahren sämtlicher Gartenutensilien. Hier können Sie Geräte wie Schaufeln und Spaten wind- und wettergeschützt unterbringen, aber zum Beispiel auch die Kinderspielsachen für den Garten aufbewahren. Vielleicht hat auch Ihr eigenes Fahrrad noch in diesem Gartenpavillon Platz. Auch Pflanzkübel, Blumenerde, Samen und Blumenzwiebeln können Sie hier zwischenlagern. Wenn Sie Kaninchen halten, können Sie das Futter – zum Beispiel das Stroh und das Heu – ebenfalls in diesem Pavillon aufbewahren.

Kinder nutzen einen geschlossenen Gartenpavillon aus Holz gerne zum Spielen. Hier können sie sich bei Wind und Wetter aufhalten und zum Beispiel mit Sand spielen. Mittlerweile gibt es auch Gartenpavillons für Kinder, die relativ einfach aufzubauen sind. Diese sind in Form von kleinen Häuschen mit Veranda gehalten, in denen die Kinder Essen zubereiten und Mutter, Vater, Kind spielen können.

Fazit: Sie sehen also, ein Gartenpavillon, egal, ob Sie sich für die offene oder geschlossene Variante entscheiden, hat viele Vorteile. Der Größte ist sicherlich die Wetterunabhängigkeit. Natürlich können Sie auch einen Pavillon aus Stein mauern lassen, aber dies dürfte finanziell wesentlich teuerer sein. Außerdem bietet ein Gartenpavillon aus Holz ein viel gemütlicheres Flair als das Pendant aus Stein.

Wie erstellen Sie eine Gartenbank aus Holz? Tipps auf Gartentalk.net: