Mückenschutz

Hausmittel gegen Mücken – effektiv

Eigentlich will man sich nach einem schweren Arbeitstag einfach nur fallen lassen und die Nacht durchschlafen. Doch kaum ist das Licht erloschen, stört ein unüberhörbares Summen den Schlaf. Oder aber das sommerliche Grillfest wird zu einem Desaster, weil die kleinen Insekten dutzendweise den Gästen um die Ohren fliegen und rasch jede Stimmung verderben können. Mücken und Menschen scheinen sich nicht gut zu vertragen. Dabei sucht uns das Insekt nur auf, um sich mit Blut vollzusaugen und dieses an die eigenen Larven weiterzugeben. Wir hingegen lassen uns das meist nicht gefallen. Wo wir die Mücke erwischen, da töten wir sie meist.

Doch muss es nicht immer so rabiat ablaufen. Natürlich ist es einfach, den tödlichen Schlag gegen ein einzelnes Exemplar auszuführen und sich damit Ruhe zu verschaffen. Aber bereits im Garten, wo es vor Mückenschwärmen manchmal wimmelt, wird das schon zu einer unlösbaren Aufgabe. Besser und effektiver ist es jedoch, den Insekten bereits die Lust daran zu nehmen, das Blut bei uns saugen zu wollen. Hierbei sind unterschiedliche Methoden in Betracht zu ziehen. So sollen etwa chemische Gerüche, spezielle Farblampen oder UV-Signale die kleinen Plagegeister vertreiben können. Keine schlechte Idee, die auch zeitweise klappt. Doch langfristigen Schutz gegen Mücken bieten auch sie nicht.

Effektiver ist es daher, sich die stärkste Waffe der Mücken selbst zueigen zu machen: Ihren Geruchssinn. Die Insekten reagieren einerseits auf Farben und Wärme, können jedoch auch sehr gut riechen. Meist nehmen sie Blut darum schon aus größeren Entfernungen wahr und folgen dem Duft. Das bedeutet jedoch auch, dass sie sich mit unliebsamen Gerüchen fernhalten lassen. Und es gibt so einiges, was die Mücken nicht gerne riechen. Dabei muss nicht mal zu Chemikalien gegriffen werden. Einfach Hausmittel bieten einen probaten Schutz gegen das Summen und Stechen und vertreiben die kleinen Insekten auf behutsame wie erfolgreiche Weise.

Insbesondere starke Düfte wie Kardamom, Zitrone, Lavendel oder Zimt sind es, die von den Mücken gemieden werden. Nehmen sie diese Gerüche wahr, suchen sie meist das Weite. Eine mit Gewürznelken gespickte Zitrone, die nebenbei auch eine gute Dekoration auf der Party darstellt, hat dabei eine sehr starke Wirkung. Ebenso kann ein frischer Strauß Lavendel nicht nur ein optisches Highlight setzen, sondern ebenso als Schutzbarriere gegen Mücken dienen. Sehr effektiv sind jedoch auch Tomatenpflanzen. Diese riechen mitunter bereits für uns Menschen sehr stark und fühlen sich in der Nase etwas bissig an. Bei den empfindsameren Mücken sorgen sie daher schnell für die Flucht.

Tomaten können zudem in kleinen Töpfen auf das Fensterbrett gestellt werden. Die Insekten werden es nicht wagen, diese zu überfliegen und sich somit Zutritt zum Zimmer zu verschaffen. Doch gibt es im Haus noch weitere Möglichkeiten, die unliebsamen Gäste zu vertreiben. Spezielle Duftlampen oder Kerzen können mit ätherischen Ölen beträufelt werden. Sie geben ein Aroma ab, das die Mücken nicht mögen. Je natürlicher das Öl ist, umso wohltuender ist es für die Menschen. Von chemischen Duftplättchen ist dagegen eher abzuraten. Doch wer sich mit Gewürzen, Früchten und Blumen einen eigenen Geruch zaubert, kann die Mücken auch auf natürliche Weise loswerden.

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Gartenboden düngen

Den Gartenboden düngen und auflockern

Häufig verfügt ein Gartenboden natürlicherweise über zu wenige Nährstoffe oder sein Nährstoffgehalt nimmt mit der Zeit ab. Dies passiert bei nahezu jedem Gartenboden, der mit Nutzpflanzen bewachsen ist, weil die intensive Nutzung des Gartenbodens diesen überbeansprucht und dadurch die Nährstoffe entzieht, wodurch sich die Bodenfruchtbarkeit reduziert. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, den Gartenboden von Zeit zu Zeit zu düngen. Wird dies unterlassen, so leiden zwangsläufig die Gesundheit, die Optik des Rasens und der Ertrag der Pflanzen.

Die wichtigsten Nährstoffe, die beim ­Gartenboden düngen eingebracht werden, sind Stickstoff (N), Kalium (K) und Phosphat (P). Zum Düngen können Naturprodukte, industriell hergestellte Dünger auf natürlicher Basis und Kunstdünger verwendet werden. Zu den Naturprodukten zählt der Kompost, der in vielen Gärten selbst erzeugt wird. Seine Zusammensetzung und damit das Verhältnis N:K:P ist vom verwendeten Ursprungsmaterial, das kompostiert wurde, abhängig und in der Regel nicht bekannt. Weitere bekannte Naturdünger sind Hornspäne und Guano. Bei den Düngern, die im Gartenmarkt angeboten werden, ist das Verhältnis der Nährstoffe angegeben. Unterschiedliche Pflanzenarten brauchen eine unterschiedliche Nährstoffverteilung. Deshalb gibt es Spezialdünger wie etwa Tomatendünger oder Rosendünger.

Um den Gartenboden in einem bunten Garten mit einer Vielzahl verschiedener Pflanzen zu düngen, ist es aber nicht praktikabel, für jede Pflanzensorte einen anderen Spezialdünger zu verwenden. Daher sind bei den käuflichen Düngern Universaldünger weit verbreitet. Solche Universaldünger enthalten die Nährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Zusätzlich sind ihnen Spurenstoffe wie etwa Eisen beigemengt, die auf Pflanzen einen ähnlichen Effekt haben wie Vitamine auf den Menschen. Ein Gartenboden mit einem solchen Dünger fördert das Wachstum und den Ertrag der Pflanzen.

Universaldünger für den Gartenboden ist in unterschiedlichen Darreichungsformen im Handel. In flüssiger Form werden Universaldünger dem Gießwasser zugegeben, wodurch sie sehr schnell von den Pflanzen aufgenommen werden können. Die Dünger gibt es auch in fester Form, zum Gartenboden düngen werden sie auf diesen gestreut und in den Boden eingearbeitet. Solche festen Dünger haben im Boden eine längere Verweilzeit und sind daher als Langzeitdünger geeignet. Sonderformen des festen Düngers sind Düngerkegel oder Düngerstäbchen. Diese werden zum Gartenboden düngen neben die Wurzeln der Pflanzen gestellt oder gesteckt. Bei Regen oder bei Bewässerung lösen sie sich teilweise auf und geben ihre Inhaltsstoffe damit in einer Form ab, die von der Pflanze verwertbar ist.

Gartenboden düngen erhält oder erneuert die Qualität des Bodens und ist sowohl für den Nutzgarten als auch für den Ziergarten unverzichtbar.

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Maulwurf vertreiben

Maulwurf vertreiben – wirkungsvolle Tipps

Eine gepflegte Rasenfläche ist wohl das Prunkstück eines jeden schönen Gartens. Auch wenn es sich dabei nicht immer um den englischen Zierrasen handelt, so ist diese Grasfläche doch stets das Aushängeschild der Gartenkunst. Je sorgsamer sie gehegt wird, desto edler und gesünder sieht sie aus. Doch kaum schweift des Gärtners Auge unbekümmert über den grünen Teppich, so erblickt er schon das Ärgernis: Kleine Anhäufungen aus Erde trüben den Blick. Der Übeltäter wird in Form eines Maulwurfes schnell ausfindig gemacht. Er hat sicherlich bereits die gesamte Fläche untergraben, sein Tunnelsystem mit allen Seiten des Rasens verbunden und begibt sich nun dann und wann Richtung Oberfläche.

Die kleinen Erdhügel künden somit von dem ungebetenen Gast. Doch so schnell und unbemerkt er gekommen ist, so schwer ist er meist wieder loszuwerden. Da ist guter und vor allem effektiver Rat wichtig. Je länger der Wühler seine Gänge bauen kann, umso mehr wird er dem Rasen damit schaden. Von der erprobten Methode, die Gänge mit Wasser zu fluten, ist dabei allerdings abzuraten. Sicherlich wird der Maulwurf dieser Überschwemmung nicht schnell genug entrinnen können und ihr zum Opfer fallen. Doch läuft der Gärtner hierbei Gefahr, mit dem Tunnelsystem das obere Erdreich aufzuschwämmen und damit seinem Rasen erst richtig zu schaden.

Angenehmer ist es ohnehin, den kleinen Insektenfresser zu vertreiben. Meist spannt er sein Lager dann zwar im Nachbargarten auf, doch das kann ja auch ganz interessant sein. Aber wie vertreibt man das Tier wirksam? Das bereits angelegte Tunnelnetz kann dabei hilfreich sein. Statt mit Wasser sollte es mit Buttermilch oder einem Sud aus Knoblauch und ähnlich stark riechenden Gewürzen getränkt werden. Der Maulwurf meidet starke und für ihn unangenehme Gerüche. Wird der Sud in alle seine Erdeingänge gegossen, fehlt ihm alsbald die Möglichkeit zum Rückzug. Er wird sich dann einen weiteren Tunnel bauen und durch diesen flüchten.

Noch effektiver ist der Einsatz lauter Geräusche bis hin zum Krawall. Maulwürfe verfügen über ein feines Gehör. Je lauter es in ihrer Umgebung wird, desto eher suchen sie das Weite. In die Erde gesteckte Metallstangen können angeschlagen werden. Sie geben dabei nicht nur einen für das Tier gut hörbaren Ton ab, sondern lassen zudem leicht die Erde vibrieren. Auch das wird als Gefahr empfunden. Leere Glasflaschen mit abgetrenntem Boden können mit der offenen Seite nach oben in dem Maulwurfshügel versenkt werden. Einerseits versperren sie damit die Ausgänge. Andererseits kann sich der Wind in der Flaschenöffnung fangen und dort Geräusche und Vibrationen entfachen.

Auch der Entzug der Lebensgrundlage vertreibt den Maulwurf. Wird der Rasen mit einem Gemisch aus Wasser und Chlor begossen, so werden kleine Lebewesen der Erde wie etwa die Regenwürmer fliehen. Findet der Maulwurf keine Nahrung, verschwindet auch er. Schonender ist das Verteilen von Hunde- und Katzenkot auf der Grasfläche sowie den Maulwurfshügeln. Auch diese Gerüche vertreiben das Tier. Ebenso wie Abfälle von Fisch und Fleisch, die in den Gängen des Tunnelnetzes für unangenehme Aromen sorgen können. Am effektivsten ist aber eine Mischung aus allen diesen Möglichkeiten. Je mehr der Maulwurf gestört wird, umso eher ist er verschwunden.

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Moos im Rasen

Tipps zur Beseitigung von Moos im Rasen

Moos im Rasen beseitigen ist keineswegs eine triviale Aufgabe. Wendet sich ein Gartenneuling an verschiedene erfahrene Besitzer eines Rasens, so wird er in der Regel von jedem unterschiedliche Hinweise dazu erhalten, wie er Moos im Rasen beseitigen kann. Die Antworten sind deshalb nicht falsch, sondern tragen nur der Tatsache Rechnung, dass die Vermoosung eines Rasen unterschiedlich begründet sein kann und deshalb je nach den Bedingungen des Einzelfalles verschieden vorgegangen werden muss, um Moos im Rasen beseitigen zu können.

Sogenannte Unkräuter verdrängen andere erwünschte Pflanzen insbesondere dadurch, dass sie bei gleichen Standortbedingungen ein höheres Wachstums- und Reproduktionspotenzial aufweisen, vereinfacht gesagt sind sie „stärker“ als die Nutzpflanzen. Dies ist bei Moos nicht der Fall, Moos läuft auf dem Rasen dann auf, wenn die Bedingungen für Moos besser sind als für das Gras. Zum Moos im Rasen beseitigen ist es daher besonders wichtig, die Bedingungen für das Graswachstum zu optimieren und für das Mooswachstum zu verschlechtern.

Die erste und meist unabdingbare Maßnahme hierzu besteht im Vertikutieren des Rasens. Der Rasen sollte im Frühjahr und im Spätsommer vertikutiert werden. Falls der Sommer sehr trocken war, ist im Spätsommer bei Bedarf für ausreichende Feuchtigkeit zu sorgen, weil der Rasen für das Vertikutieren nicht zu trocken sein sollte. Das Vertikutieren hat im Hinblick auf die Beseitigung des Mooses drei günstige Effekte. Offensichtlich ist, das durch das leichte Einschneiden in den Boden ein Teil des Mooses herausgerissen und entfernt wird. Neben diesem Effekt führt das Vertikutieren zu einer Durchlüftung des Bodens, die für das Gras günstig ist. Außerdem öffnete es den Boden, damit zusätzliche Mittel zur Moosbeseitigung effektiv eingesetzt werden können.

Welche Mittel einzusetzen sind, hängt vom Grad der Vermoosung und vom Standort des Rasens ab. Hat das Moos sich bereits stark ausgebreitet, so ist es oft unvermeidbar, eine chemische Bekämpfung vorzunehmen. Dies erfolgt mit Herbiziden, die selektiv das Moos bekämpfen, ohne den Rasen zu schädigen. Sinnvoll ist es, die Herbizide mit Rasendünger zu mischen, um gleichzeitig das Graswachstum anzuregen.

Moos bevorzugt saure Böden. Falls der Rasen sich auf einem solchen Boden befindet, macht eine Kalkung Sinn. Das Calciumcarbonat reagiert mit Feuchtigkeit basisch und hebt den pH-Wert des Bodens an. Außerdem puffert es eine schnelle erneute Versauerung ab.

Moos wächst auf schattigen und feuchten Böden. Gegen zu viel Schatten kann nur durch die Standortwahl präventiv vorgegangen werden. Die Beseitigung von Nässe ist schwierig. Ein Mittel ist das Aufbringen von Asche, die die Flüssigkeit bindet. Hierbei ist darauf zu achten, dass schadstofffreie Asche, etwa vom Abbrand des Hauskamins, verwendet wird.

Moos im Rasen beseitigen ist nicht ganz einfach. Besser ist es, die Wachstumsbedingungen für das Gras durch den richtigen Standort günstig zu gestalten. Außerdem sollte das Vertikutieren nicht vernachlässigt werden.

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Schädlinge an Obstbäumen

Wie lassen sich Schädlinge an Obstbäumen bekämpfen?

Obstbäume bieten nicht nur ein lebenswichtiges, natürliches Refugium für viele nützliche Kleintiere, sondern auch für zahlreiche tierische Schädlingsarten, die durch deren Lebensweise eine immense Reduzierung der Ernte und Schädigung der Bäume selbst verursachen. Aus diesem Grund ist es wichtig, nicht erst abzuwarten, wenn diese Schädlinge bereits mit ihrem vernichtenden Feldzug beginnen, sondern diese bereits vorbeugend zu bekämpfen. Vorbeugend bedeutet nicht nur wirksam, sondern vor allen Dingen rechtzeitig.
Zu den im europäischen Klima vorkommenden tierischen Obstbaumschädlingen gehören sowohl die Frostspanner als auch die Raupen des Ringel- und Schwammspinners, des Schwans, des sogenannten Baumweißlings und der Gespinnstmotte. Darüber hinaus legen einige Fliegen- und Käferarten ihre Eier schon in den angehenden Fruchtkörpern ab, in denen sich die Maden entwickeln.
Zu den mechanischen Bekämpfungsvarianten gegen Obstbaumschädlinge gehören die in den Bau- und Gartenmärkten angebotenen und durchaus sinnvollen Klebevorrichtungen, die gegen Schädlinge helfen, die sich am Stamm entlang bewegen. Diese Leimringe werden auch als Kleberinge bezeichnet, begünstigen jedoch auch das Anhaften nicht schädlicher Tiere. Am unangenehmsten sind Schädlinge, die sich in den Früchten entwickeln und dort bestens gedeihen. Beim Genuss der Früchte treten diese unliebsamen Bewohner dann zutage. Meist können die enthaltenen Gäste schon daran erkannt werden, dass kleine Einstichlöcher an der Frucht erkennbar sind. Als wirkungsvoll gelten die als Gelbtafeln bezeichneten Schutzvorrichtungen, die insbesondere in Kirschbäumen vor dem Befall der Fruchtstempel durch die Kirschfruchtfliege schützen sollen. Diese Gelbtafeln werden einfach in den Zweigen der Kirschbäume im Frühjahr verteilt. Neben dieser Variante können spezielle chemische Mittel eingesetzt werden, um madenfreie Kirschen sowohl in Süß- als auch Sauerkirschen zu gewährleisten.
Einige Schädlinge überwintern schon in den zarten Spitzen der Obstbaumtriebe und kommen mit den ersten warmen Sonnenstrahlen in Bewegung. Die veränderten Triebe sind leicht zu erkennen und sollten im Winter abgenommen werden. Dies gilt ebenfalls für die Raupen des Schwans, die sich in der Baumrinde aufhalten und entfernt werden sollten, bevor es warm wird. An den Enden der Zweige befinden sich die Eier des Ringelspinners und sollten in Form der sogenannten sichtbaren Gespinste rechtzeitig abgenommen werden, um ein Ausbreiten des Schädlings zu verhindern.
Der Splitkäfer ist ein Schädling, der mit ganz besonderen Maßnahmen gezielt vernichtet werden kann. Es kommt darauf an, die vorrangig befallenen Pflaumenbäume mit viel Dünger zu versorgen. Dieser führt zu einem vermehrten Fließen des Baumsaftes, was die Entwicklung der Schädlinge effektiv eindämmt. Wenn an Obstbäumen Blattläuse zu erkennen sind, dann ist es empfehlenswert, diese ebenfalls mit einer Bekämpfungsart auf chemischer Basis zu vernichten. Am besten geeignet sind entsprechende Mittel, mit denen die befallenen Bäume gespritzt werden. Diese Maßnahme wird als sogenannte Austriebsspritzung bezeichnet und kann auch mit ökologischen Pflanzenschutzmitteln zuverlässig erfolgen.
Gerade die herkömmlichen Kontaktsubstanzen, welche für die Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden, vernichten neben den eigentlichen Schädlingen viele nützliche Tiere. Als wirkungsvolle und umweltverträgliche Lösung werden spezielle Vernichtungsmittel genutzt, die im Gartenfachhandel in einem umfangreichen Sortiment erhältlich sind.
Eine weitere, recht effiziente Lösung stellt der Einsatz moderner Schädlingsbekämpfungsmittel dar, die auf Grundlage der biologischen Methoden zerstörerische Obstbaumschädlinge beseitigen können. Fast im Einklang mit der biologischen Bekämpfung geht die Variante einher, die Obstbäume durch die entsprechende Standortwahl schon im Vorhinein widerstandsfähig gegenüber Schädlingen zu machen. Neben dieser Problemlösung gilt die Beherbergung von insektenvernichtenden Tieren im Garten als wirkungsvolle Möglichkeit.

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Mulch herstellen

Mulch selbst herstellen – wie geht das?

Jeder Gartenbesitzer wird den Einsatz von Mulch schätzen, denn er hat mehrere Vorzüge, die man nicht missen möchte, wenn man einmal angefangen hat, den Mulch auszubringen. Er schützt den Boden vor Austrocknung und vor Regengüssen, er verhindert seine Erosion und ist auch ideal als Winterschutz und er verhindert das Wachsen von Unkraut. Dadurch, dass sich der Mulch auch zersetzt, ist er gleichzeitig noch ein natürlicher Dünger für die Pflanzen.
Wie kommt man aber zu gutem Mulch?

Rindenmulch für den Garten

Erst einmal kann man sagen, dass Mulch aus Holzabschnitten hergestellt wird, die man aus dem eigenen Garten beziehen kann, denn jeder Gartenbesitzer hat in seinem Garten Sträucher oder Bäume, die er jährlich zurückschneidet.
Diese Abschnitte können in einem Häcksler zerschreddert und aufgefangen werden. Wenn man keinen eigenen Häcksler besitzt, so kann man sich bestimmt bei einem Nachbarn einmal einen Häcksler ausleihen. Sollte das nicht gehen, so kann man im nächsten Baumarkt einen Häcksler ausleihen. Hat man allerdings Jahr für Jahr viel Abfall, so lohnt sich die Anschaffung schon, denn sie kosten ja kein Vermögen und es gibt eine gute Auswahl an entsprechenden Geräten. Beachten sollte man allerdings, wie stark die Äste sein dürfen, die der Häcksler verarbeiten kann. Bei dünnen Zweigen und Ästen haben die wenigsten Häcksler Probleme.
Fällt allerdings nur eine kleine Menge Verschnitt an, so kann man diese Zweige auch mit der Gartenschere in kleine Schnipsel zerschneiden und diese dann vielleicht auf einem kleinen Beet oder in Pflanzkübel ausbringen. Diese Arbeit ist zwar etwas mühselig, aber man hat ja auch einen Nutzen davon. In der Regel sollte der aufgebrachte Mulch eine Schicht von 5-10 cm Stärke haben. Einen festen Zeitpunkt zum Mulchen gibt es nicht, man kann den Mulch anfertigen, wenn zum Beispiel der Heckenschnitt erfolgt ist.
Eine andere Art von Mulch kommt aus dem Komposthaufen. Wenn die Erde durchgesiebt ist, bleiben immer Rückstände, die nicht durch das Sieb gehen. Dabei handelt es sich meist und Stängel und Zweige, sowie andere pflanzliche Rückstände. Diese können ebenfalls unter Sträuchern und Bäumen als Mulchschicht aufgebracht werden, mit demselben Erfolg wie normaler Mulch oder Rindenmulch.
Günstig ist es auch, die Mulchdecke mit einem Besen statt mit dem Rechen zu glätten, damit die Fläche auch gepflegt aussieht.

Rindenmulch wird auch in Baumärkten sackweise verkauft – siehe Bild:

Rindenmulch Sack

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Gartenboden verbessern

Wie kann man den Gartenboden verbessern?

Den Gartenboden verbessern muss man dann, wenn eine lang anhaltende Nutzung des Bodens zu einer Nährstoffverarmung geführt hat oder wenn, etwa in einem Neubaugebiet, ein neuer Garten angelegt werden soll.

Der erste Schritt zur Verbesserung des Gartenbodens besteht in der Regel darin, den Boden mechanisch vorzubereiten. Um den Wurzeln der Pflanzen, die später auf dem Gartenboden wachsen sollen, einen hinreichend lockeren Untergrund zu bieten, muss der Boden umgraben werden. Für einen neuen Garten sollte diese Auflockerung besonders tiefgründig sein, sie wird hier am besten mit einer Fräse vorgenommen. Soll ein alter Gartenboden aufgefrischt werden, so ist ein einfaches Umgraben mit dem Spaten meist ausreichend.

Ein Gartenboden sollte gut durchlüftet sein, ein gewisses Speichervermögen für Wasser besitzen, aber nicht zu dauernder Staunässe neigen. Deshalb kann nicht jeder Boden auf die gleiche Weise verbessert werden, sondern ist je nach Struktur einer anderen Behandlung zu unterziehen.

Schwere Böden, das sind tonige oder lehmige Böden, besitzen einen hohen Feinkornanteil, sie sind bindig. Solche Böden haben eine geringe Wasserdurchlässigkeit, wodurch Staunässe eintreten kann und es zu Faulungsprozessen an den Wurzeln kommen kann. Ziel der Bodenverbesserung bei schweren Böden muss es deshalb sein, die Wasserdurchlässigkeit zu erhöhen. Dies wird dadurch erreicht, dass beim Umgraben Sand in den Boden gemischt wird.

Leichte Böden, das sind sandige Böden, bei denen die einzelnen Körner nicht aneinander haften, sind sehr wasserdurchlässig. Da das Wasser auch Nährstoffe auswäscht, muss das Ziel der Bodenverbesserung zunächst darin bestehen, das Sorptionsvermögen des Bodens zu verbessern. Dies gelingt, indem dem Boden Steinmehl oder Humus beigemischt wird.

Wenn der Boden nach diesen Maßnahmen eine brauchbare Struktur hat, sollte eine Bodenverbesserung durch Düngung erfolgen. Hierzu eignen sich ­Kompost oder eine Gründüngung. Der Kompost wird in den Boden eingearbeitet. Er versorgt den Boden langfristig mit Nährstoffen, erhöht die Population von wichtigen Mikroorganismen und Kleinlebewesen und verbessert die Bodenstruktur. Gründünger wird als Saat, etwa von Lupinen oder Klee, ausgebracht. Die Wurzeln der Pflanzen können Stickstoff anreichern, der den Boden düngt. Zusätzlich werden die Düngerpflanzen gemäht und untergegraben, wodurch sie ähnlich wie Kompost wirken.

Nach dieser grundlegenden Verbesserung des Gartenbodens kann später eine spezielle Behandlung erfolgen. Jeder Pflanzensorte braucht eine unterschiedliche Nährstoffverteilung, um optimal wachsen zu können. Hierfür gibt es Spezialdünger, deren Inhaltsstoffe auf bestimmte Pflanzen abgestimmt sind und hierdurch deren Wachstum gezielt verbessern.

Gartenpflege

Was ist alles bei der Gartenpflege zu tun?

Wer beabsichtigt, sich ein Haus mit Garten zu kaufen oder einen Schrebergarten zu pachten, sollte daran denken, dass damit nicht nur Entspannung angesagt ist, sondern auch Arbeit wartet.

So muss aller zwei Wochen der Rasen gemäht werden. Dafür benötigen Sie einen Rasenmäher. Wenn Sie Kaninchen halten, können Sie das Gras länger wachsen lassen und es dann mit einer Sense mähen. Das Gras können Sie frisch verfüttern oder zu Heu trocknen lassen. Dieses müssen Sie aber täglich in der Sonne wenden, damit es richtig trocknet. Ist Ihr Rasen uneben oder wächst das Gras ungleichmäßig, sollten Sie den Rasen vertikutieren, das heißt mit einem speziellen Gerät, welches es in jedem Baumarkt gibt, auflockern.

Auch das allseits unbeliebte Unkraut entfernen gehört zur Gartenpflege und sollte regelmäßig durchgeführt werden. Wenn Ihr Garten durch eine Hecke abgegrenzt wird, müssen Sie auch zwei- bis dreimal im Jahr die Hecke schneiden.

In jeden Garten gehören Blumen. Diese müssen Sie jahreszeitengerecht anpflanzen. Die Zwiebeln für die Frühblüher sollten Sie im Herbst in die Erde setzen und im Frühling nach deren Blüte wieder ausgraben, um sie an einer trockenen Stelle im Haus bis zum Herbst lagern zu können.

In Obstgärten gehört auch das Pflücken und Auflesen von Obst zur Gartenpflege. Sie bekommen für Ihre ganze Familie durch die Obstbäume, egal ob es sich um Apfel-, Birn-, Pflaumen- oder Kirschbäume handelt, kostenlos frisches Obst, welches Sie nur noch zu ernten brauchen. Im Herbst oder im Frühjahr sollten die Zweige verschnitten werden. Dies lassen Sie sich am besten von einem Fachmann erklären oder lesen entsprechende Literatur.

Leider haben Obstbäume den Nachteil, dass sie im Herbst Laub verlieren. Dieses muss im Herbst zusammengerecht werden, was auch zur Gartenpflege gehört. Das Laub können Sie dann auf den Komposthaufen geben, dort dient es als idealer Unterschlupf für Igel und Insekten. Das Laub verrottet dort und ist ein idealer Dünger für Gemüsebeete.

Gemüsebeete können Sie vom Frühjahr bis Herbst nutzen. Hier können Sie Salat, aber auch Möhren, Gurken, Zucchini, Tomaten, Radieschen, Petersilie, Zwiebeln, Kartoffeln, Kohlrabi, Blumenkohl, Rosenkohl und noch verschiedene anderer Pflanzen anbauen. Bei Kindern sind besonders Erdbeerbeete sehr beliebt und laden zum Naschen ein. Die Erdbeerpflanzen tragen bis zu drei Jahre Früchte, danach müssen sie gegen neue ausgetauscht werden. Dann wäre aber auch ein Beetwechsel zu empfehlen.