Die 10 schönsten Frühjahrsblüher

Bereits im Spätwinter stecken die ersten Frühjahrsblüher ihre zarten Triebe aus dem Boden. Kurz darauf präsentieren sie die ersten Blüten. Die meisten Frühjahrsblüher zählen zu den anspruchslosen Arten, die sich selbst für Garteneinsteiger eignen. Sie vermehren sich von allein, indem sie neue Zwiebeln oder Knollen treiben. Einige Arten eignen sich sogar für den vorübergehenden Aufenthalt im Zimmer.

1. Christrose blüht schon zu Weihnachten

Eine der bekanntesten Frühjahrsblüher ist die Christrose. Ihrem Namen gemäß zeigen die frühen Sorten bereits um die Weihnachtszeit die ersten Blüten. Diese trotzen Schnee und Eis ebenso wie frostigen Minusgraden. Die weiß-, weiß-grün oder rot-weiß blühenden Halbschattengewächse eignen sich, wenn sie im Topf gekauft werden, für den vorübergehenden Aufenthalt in der Wohnung. Im Frühjahr sollten sie allerdings ins Freie gepflanzt werden. Im kommenden Jahr blühen sie etwas später.

 

2. Primeln mit unterschiedlichen Ansprüchen an den Standort

Für beinahe jeden Gartenbereich werden Primeln angeboten. Je nach Sorte können sie in sonniger, halbschattiger oder schattiger Lage gepflanzt werden. Wichtig ist, dass den Pflanzen ein kalkhaltiger Untergrund geboten wird. Dann leuchten ihre farbigen Blütenbälle zwischen März und Mai. Sensible Menschen sollten vorsichtig sein. Primeln können, wenn sie mit der Haut oder den Schleimhäuten in Kontakt kommen, allergische Reaktionen auslösen.

3. Krokusse lieben sonnigen Stand

Krokusblüten
Das Ende des Frühjahrs naht, wenn die Krokusse die Blühten aufstrecken.

Ab März erfreut sich der Gärtner an den violetten, weißen, gelben oder in sich gestreiften Blüten der niedrig wachsenden Krokusse. Wie kleine Farbtupfer wirken sie im Beet oder auf dem Rasen. Die Zwiebelpflanzen bevorzugen einen nährstoffreichen und humosen Untergrund. Stehen sie sonnig, blühen sie besonders früh. Das Gewürz Safran allerdings stammt von einer im Herbst blühenden Art.

4. Schneeglöckchen mit gefüllten oder ungefüllten Blüten

Während das klassische Schneeglöckchen sich mit rein weißen Blüten präsentiert, kommen neue Züchtungen mit grünen Flecken oder Rändern daher. Die Blüten können gefüllt oder ungefüllt sein. Die Zucht und Vermehrung von neuen Schneeglöckchensorten ist für einige Gärtner ein wahres Hobby. Schneeglöckchen bevorzugen einen halbschattigen Stand im Gartenbeet oder im Kasten. Am besten wirken sie, wenn sie in kleinen Horsten stehen. Ihre Zwiebeln vermehren sich im Laufe der Jahre.

5. Winterlinge strahlen mit der Sonne um die Wette

Strahlend gelb präsentiert sich die Blüte des Winterlings. Bereits ab Februar streckt er seine kleinen Blütenköpfe durch den Schnee, den Rest des Jahres wirkt er eher unscheinbar. Steht die Pflanze im Halbschatten, wo sie sich ungehindert entwickeln kann, vermehren sich ihre Knollen zuverlässig. Schon nach einigen Jahren bilden die niedrigen Pflänzchen einen dichten Blütenteppich. Der Winterling eignet sich auch zur Pflanzung im Kasten.

6. Hyazinthen sprechen gleich mehrere Sinne an

Wer die prächtigen Blütentrauben der Hyazinthe erblickt, dürfte entzückt sein. Wohl kaum jemand vermutet die Zugehörigkeit zu den Spargelgewächsen. Je nach Sorte blüht die Pflanze in Weiß, Rot, Rosa, Blau oder Gelb. Sie gedeiht im humosen und durchlässigen Boden. Wer die Zwiebel beizeiten vortreibt, kann sich bereits ab Januar an der Blüte erfreuen. Ansonsten blüht die Hyazinthe zwischen April und Mai. Vorübergehend können Hyazinthen in der Wohnung gehalten werden. Sie verströmen einen betörenden Duft. Empfindlichen Menschen bereitet dieser manchmal Kopfschmerzen.

7. Märzbecher ähnelt dem Schneeglöckchen

Garteneinsteiger verwechseln den Märzbecher häufig mit dem Schneeglöcken. Kein Wunder, beide ähneln sich im Blatt und in der Zwiebel ebenso wie in der Blüte. Allerdings erscheinen die Bestandteile des Märzbechers vergleichsweise kräftiger, insgesamt erreicht die Pflanze eine Höhe bis zu 30 Zentimeter. Werden die Zwiebeln in Tuffs an einen halbschattigen Platz gepflanzt, fühlen sie sich besonders wohl. Die Vermehrung gelingt weniger zuverlässig als beim Schneeglöckchen.

8. Traubenhyazinthe als filigranes Liliengewächs

Die blaublütige Traubenhyazinthe passt sich in jedes Frühblüher-Arrangement ein. Ihre

Traubenhyazinten kommen nicht so ganz früh aus der Erde, dafür entschädigen Sie mit noch mehr Schönheit.
Traubenhyazinten kommen nicht so ganz früh aus der Erde, dafür entschädigen Sie mit noch mehr Schönheit.

filigranen Triebe und Blüten scheinen dem Gesamtbild den letzten Pfiff zu verleihen. Häufig entstehenden zu den Partnerpflanzen eindrucksvolle Farbkontraste. Die Pflanze ist gegenüber ihrem Standort sehr anspruchslos. Sie blüht zwischen April und Mai. Die Vermehrung gelingt zuverlässig, da sich in jedem Jahr neue Tochterzwiebeln bilden. Auch zur Pflanzung im Kasten oder im Topf eignet sich das zwischen 10 und 40 Zentimeter hohe Gewächs, das in Gruppen gesetzt wird.

9. Blaustern erscheint bereits im Februar

Der Blaustern zeigt seine kleinen, sternförmigen Blüten, wenn das Schneeglöckchen gerade erblüht ist. Zusammen bilden beide Arten ein besonders harmonisches Gespann. Blausterne gibt es in blauen und in weißen Sorten. Ebenso wie das Schneeglöckchen bevorzugt der Blaustern einen halbschattigen Stand und einen humosen Boden, der gut durchlässig ist. Staunässe verträgt er nicht. Nach dem Kauf sollten die Zwiebeln des Blausterns sofort gepflanzt werden, da sie bei längerfristiger Lagerung schnell vertrocknen.

10. Tulpen als echte Highlights im Garten-Frühjahr

Der Frühjahrsblüher im Garten schlechthin dürfte die Tulpe sein. Von dem wohl bekanntesten Gewächs unter den ersten Zwiebelgewächsen des Jahres sind etwa 150 Arten bekannt. Tulpen zeigen ihre Blütenköpfe je nach Art vom zeitigen Frühjahr bis in den frühen Sommer hinein. Ihre Wuchshöhe variiert zwischen gerade einmal 10 und stattlichen 80 Zentimetern. Die Pflanzen vertragen Sonne ebenso wie Halbschatten. Der nährstoffreiche Boden sollte durchlässig sein. Um die Blühkraft zu fördern, lohnt sich die gelegentliche Düngung mit mineralischen oder organischen Nährstoffen. Nach der Blüte dürfen die grünen Triebe nicht abgeschnitten werden. Sie ziehen sich in den Boden zurück. Sind die Blätter vergilbt, können die Zwiebeln aus dem Boden genommen werden. Im Herbst werden sie geteilt und wieder ins Beet gesetzt.

Die besten Ideen für den Herbst

Im Herbst explodiert der Garten in einem Farben- und Blütenmeer, bevor er sich anschließend für einige Wochen zur Regeneration zurückzieht. Für den Gärtner ist dies der arbeitsintensivste Monat, aber auch die Zeit, die Früchte seiner Mühen ausgiebig zu genießen. Der Herbst bietet unzählige Möglichkeiten, den Garten attraktiv und abwechslungsreich zu gestalten.

Natürliche Kombinationsmöglichkeiten nutzen

Gartendeko mit MetallFarbenfrohe Blüten, Blätter und Samenstände reichen aus, um den Garten richtig in Szene zu setzen. Wer im Herbst blühende Pflanzen geschickt mit natürlichen Accessoires kombiniert, erreicht gleich eine doppelt ansprechende Wirkung. Eine große Rolle bei der Gestaltung von Beeten, Terrassen und Balkons spielen vom September bis zu den ersten Frösten die Chrysanthemen. Sie sind in den unterschiedlichsten Farbtönen und in verschiedenen Höhen erhältlich. Chrysanthemen gedeihen in Blumenbeeten ebenso wie in Kübeln und Töpfen. Sie sind winterhart. Der Gärtner kann sich also viele Jahre lang an seinen Pflanzen erfreuen.

Violett, Blau und Purpur veredeln den Garten

Eine gute Farbkombination kann den Garten sehr edel erscheinen lassen. Wer beispielsweise violette Kissenastern mit blauem Eisenhut und purpurfarbenen Dahlien kombiniert, braucht nur noch einige Ziergräser hinzusetzen. Schon leuchtet die Komposition wie ein Feuerwerk. Ohnehin sind Ziergräser im Herbst sehr beliebt. Ihr filigraner Wuchs bringt Bewegung ins Beet und verleiht starr wachsenden Nachbarpflanzen Leichtigkeit. Um die benannte Pflanzenkombination noch ein bisschen aufzupeppen, lässt sich ein Weidenkörbchen voller Äpfel, Quitten beziehungsweise Eicheln und Kastanien in den Vordergrund stellen. So ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild.

Beerenschmuck vielseitig nutzbar

Viele Sträucher tragen im Herbst einen leuchtenden Beerenschmuck. Dazu zählen unter anderem die Scheinrebe, die Hagebutte, die Schlehe, der Sandddorn und der Liebesperlenstrauch. All diese Früchte besitzen nicht nur für die Herbstgestaltung des Gartens eine Bedeutung. Viele von ihnen lassen sich auch in der Küche verarbeiten. Besonders vitaminreich und daher zur Stärkung des Immunsystems besonders zu empfehlen sind Sanddornbeeren, Holunderbeeren, Hagebutten, aber auch Brombeeren. Aus ihnen lässt sich eine wohlschmeckende Suppe zubereiten. Außerdem können die Früchte zu Marmeladen, Gelees, Likören oder Säften weiterverarbeitet werden. Einige derselben sollten jedoch am Strauch verbleiben dürfen. Sie dienen den Wildvögeln im Winter als wertvolle Nahrungsquelle.

Lichtquellen verzaubern Gartenbereiche am Abend

Leider wird es im Herbst bereits sehr früh dunkel. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich die Gartenpracht nicht auch am Abend genießen lässt. Warmes Kerzenlicht setzt besonders gelungene Pflanzenkombinationen gut in Szene. Interessant wirken auch Solarlampen, mit denen sich bestimmte Gartenbereiche anstrahlen lassen, selbst, wenn in ihnen kein Stromanschluss vorhanden ist. Das Schönste darin ist, dass der Gärtner sich bei deren Benutzung keine Sorgen um die Energierechnung machen braucht.

Zimmerpflanzen zu einjährigen Beetpflanzen umfunktionieren

Herrscht in der Wohnung eine sehr trockene Luft vor und ist die Sonneneinstrahlung besonders stark, haben einige Zimmerpflanzen kaum eine Chance, ohne einen großen Pflegeaufwand gut zu gedeihen. Der Gärtner kann sich dennoch an ihnen erfreuen, wenn er sie nämlich als Begleitpflanzen im Staudenbeet nutzt. Eine dieser Arten ist die Buntnessel, deren weiches und farbenprächtiges Laub an Beeträndern, in Kübeln oder Töpfen so manches Pflanzenarrangement passend ergänzt. Besondere Akzente setzen violettfarbene Sorten, wenn sie mit Tagetes gemeinsam im Pflanzgefäß stehen dürfen. Beide Pflanzen unterstreichen ihre Leuchtwirkung gegenseitig.

Zeit für Erika

Erika
Erika ist eine genügsame Pflanze die besonders zur Herbstzeit Ihren Garten aufpeppt.

Die Heidekräuter dürfen bei keiner herbstlichen Bepflanzung fehlen. Von ihnen gibt es immerhin etwa 860 verschiedene Arten. Keinesfalls blühen diese ausschließlich in violett. Weiße, rote, gelbe und in verschiedenen Tönen rosafarbene Exemplare verschönern so manches Staudenbeet oder Pflanzgefäß. Besonders attraktiv wirkt ein echter Heidegarten, der sich als gesonderter Gartenbereich ganzjährig bewundern lässt. Ähnliche Ansprüche an den Boden und den Standort wie die Heidekräuter besitzen beispielsweise die Rhododendren, Azaleen, der Ginster, die Preiselbeere und Kieferngewächse. Für das Arrangement im Topf sind die Fette Henne, die Rispenhirse und die Herbstanemone geeignet.

Kürbis-Dekorationen stimmen auf Halloween ein

Kürbisse setzen im Garten besondere Highlights. Besonders die riesigen, leuchtenden Exemplare ziehen die Blicke Vorübergehender magisch an. Wer das Fruchtfleisch verwertet, kann aus der Hülle der Kürbisse individuelle Schaustücke schnitzen. Wird diesen eine Kerze ins Innere gesetzt, macht deren Licht am Abend aus ihnen schaurige Gesellen. Doch auch die kleinen Zierkürbisse sollten bei der Gartendekoration nicht unterschätzt werden. Mit ihnen lassen sich beispielsweise trostlose Gartenecken, Zäune und Palisaden beranken. Einige Sorten sind sogar essbar. Es gibt also einige Gründe, sich für das Thema Zierkürbisse zu interessieren.

Einmal pflanzen, zweimal erfreuen

Wer im Herbst die Zwiebeln von Narzissen, Tulpen, Krokussen und Perlblumen in Kübel einsetzt, kann mit dieser Arbeit gleich zweimal Stimmung zaubern. Die Kunst liegt darin, das Gefäß gleichzeitig mit Herbstblühern zu bestücken. Allerdings müssen bestimmte Pflanztiefen eingehalten werden, damit sich die Pflanzen nicht gegenseitig im Wachstum behindern. Als untere Schicht wird Blähton in den Kübel gefüllt, damit es nicht zur Staunässe kommt.

Darüber kann eine Lage Pflanzerde gegeben werden. Schon können die größeren Zwiebeln von Tulpen und Narzissen eingesetzt werden. Eine weitere Schicht Pflanzerde deckt diese ab. Bevor die Herbstblüher in den Kübel kommen, sollten deren Wurzelballen ordentlich aufgelockert werden. Dies gelingt durch das Einschneiden mit einem Messer. Auf diese Weise haben es die Frühblüher später leichter, an die Oberfläche zu gelangen. Sind die Herbstblüher eingesetzt, können die Lücken mit Pflanzerde aufgefüllt werden. In diese werden die kleineren Zwiebeln der Frühblüher eingesetzt. Das Ganze wird ordentlich gewässert, um das Anwachsen zu beschleunigen. Düngen braucht der Gärtner im Herbst nicht mehr.

Ginster schneiden

Ginster geschnitten – Händewaschen nicht vergesessen!

Die wunderschöne, meist gelbe Blütenpracht ist es, die den Ginster bei Gartenbesitzern so beliebt macht. Die beeindruckende Pflanze zählt zu den Schmetterlingsblütlern und wächst nicht nur in Europa, sondern auch in Teilen Afrikas und Westasiens. Ginster lässt sich als großer Busch zum Beispiel sehr gut als Heckenpflanze nutzen. Aber auch als kriechender Bodendecker ist er in vielen Gärten zu finden. Egal ob als prachtvolle Hecke, hübsche Kübelpflanze oder beeindruckendes Highlight im Vorgarten – der beliebte Ginster beeindruckt nicht nur mit seiner Farbpracht, sondern auch mit seinem bogigen Wuchs. Sobald die Äste des Ginsters auf dem Boden aufliegen, kann es jedoch schnell zur Wurzelbildung und großflächigen Ausbreitung der Strauchpflanze kommen. Ratsam ist es deshalb, den Ginster regelmäßig durch einem professionellen Schnitt in Form zu bringen. Die beste Zeit für einen Ginsterschnitt ist die Zeit nach der Blüte, von Oktober bis November. Kurz nach dem Verblühen sollten störende Triebe vorsichtig abgeschnitten werden. Weist die Pflanze kahle Stellen auf, ist besondere Vorsicht geboten, um noch ausstehende Austriebe nicht zu gefährden. Bei älteren und robusten Pflanzen gibt es auch die Möglichkeit, in das Altholz zu schneiden. Dabei sollte aber in jedem Fall die Mindesthöhe von 50 cm nicht unterschritten werden, um neue Triebe nicht zu beeinträchtigen. Der Schnitt sollte im späten Frühjahr wiederholt werden, um den Ginster behutsam in die gewünschte Form zu bringen. Schneidet man den Ginster auf diese Weise Jahr für Jahr immer wieder rücksichtsvoll zurück, kann man mit einer Vielzahl an Neuantrieben und Blüten rechnen. Hat man den Ginster erfolgreich zurechtgeschnitten, darf das Händewaschen nicht vergessen werden, da die gesamte Ginsterpflanze, von der Wurzel bis zur Blüte, schädliche Giftstoffe in sich trägt.

Mehr Infos zum Thema Pflanzenpflege:

Gladiolen pflanzen

Gladiolen pflanzen und pflegen ist nicht schwer

Die Gladiole gehört zur Familie der Schwertliliengewächse und kommt ursprünglich aus Afrika, Südeuropa und dem Nahen Osten. Sie wird bis zu 1,5 m hoch. Wilde Gladiolen gibt es jedoch auch in Deutschland. Typischerweise weist die Gladiole lange schwertförmige Blätter und große trichterförmige Blüten auf, die an einem langen Stiel angeordnet sind. Die Gladiole ist in fast jeder erdenklichen Farbe lieferbar. Die eher anspruchslosen Blühpflanzen sind winterhart und machen dem Hobbygärtner mehrere Jahre Freude.

Gladiolen hält man in einem etwas nahrhaften und lockeren sowie feuchten Boden. Auch als Schnittblumen benötigen Gladiolen viel frisches Wasser. Am schönsten und längsten blühen sie als Schnittblumen, wenn man die oberste Knospe abschneidet.

Die Knollen der Gladiole kann man im Herbst, sobald die grünen Blätter verwelkt bzw. vergilbt sind, aus der Erde graben und frostfrei und trocken den Winter über lagern. Ab April kann die Knolle wieder ins Freiland ausgepflanzt werden. Hierbei sollte ein Abstand von ungefähr 15 cm Abstand eingehalten werden. Außerdem sollten die Knollen vor der Pflanzung in ein Insektizid eingelegt werden, da Gladiolen anfällig für Thripse sind.

Um einen schönen und geraden Wuchs zu erreichen, sollte eine Befestigungsmöglichkeit, z.B. ein grobmaschiges Netz über dem Gladiolenbeet angebracht werden, damit die schweren Blumen nicht kippen.
Blühzeit ist für die Gladiolen zwischen Juni und September.

Beliebte Gladiolenarten sind z.B. die ‚Amsterdam‘, die ‚Windsong‘ und auch die ‚Nova Lux‘.

Lesen Sie mehr zum Thema Pflanzenpflege:

Lupinen säen

Lupinen – anspruchslose Gartenpflanzen

Die Lupine gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler und besticht durch ihre kerzenförmigen, exotisch anmutenden Blütendolden. Sie kommt als Zuchtform in den verschiedensten Farben vor und ist eine gute Schnittblume. Bevorzugt wächst sie auf durchlässigem, sandigem, kalkarmen Boden in sonniger bis halbschattiger Lage, ist aber insgesamt eine eher anspruchslose Gartenpflanze. Lupinen kommen ein- und zweijährig vor und werden in der Land- und Gartenwirtschaft oft als Düngepflanze eingesetzt, da sie den Boden mit Stickstoff anreichern und mit ihren tiefen Wurzeln den Boden auflockern. Die modernen Zuchtformen sind winterhart.

Die Aussaat kann von April bis September stattfinden, wobei die Pflanze entweder direkt an Ort und Stelle gesät oder in Töpfen vorgezogen wird. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass Lupinen lange Pfahlwurzeln entwickeln, die beim Umsetzen leicht beschädigt werden können. Dies kann verhindert werden, indem man die Samen in Torftöpfe setzt und die Jungpflanzen mit diesen zusammen einpflanzt. Zur Beschleunigung der Keimung kann man die Samen vorsichtig anfeilen und einen Tag in Wasser vorquellen lassen. Ansonsten werden die Samen, immer 2 bis 3 zusammen, eingesetzt, mit wenig Erde bedeckt, leicht angedrückt und gut feucht gehalten. Sind die Pflänzchen groß genug, werden sie mit einem Abstand von 50 cm an den endgültigen Standort versetzt. Dabei ist anzumerken, dass die Hülsen und Samen der Lupine giftig sind.

Die Lupine erreicht eine Wuchshöhe von 80 bis 120 cm, die Blütezeit findet von Juni bis August statt. Das Entfernen der verblühten Triebe begünstigt eine zweite Blüte im selben Jahr. Auch wird empfohlen, durch das Abpflücken der Samenstände eine Selbstaussaat zu verhindern, da der Nachwuchs die Mutterpflanzen überwuchert.

Weitere Infos zu Pflanzenpflege erhalten Sie auf Gartentalk.net:

Ranunkel pflegen

Ranunkel pflegen ist nicht schwer

Die Ranunkel (Ranunculus asiaticus) ist eine ziemlich anspruchslose, winterharte Pflanze, die mehrere Jahre alt wird und gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Ranunkeln werden zwischen 20 – 40 cm groß. Sie blühen im Frühling und ihre Blüten können weiß, rosa, gelb, orange oder rot sein. Die Ranunkel kommt ursprünglich aus der Türkei und Zypern sowie aus Syrien, dem Iran, Irak und auch aus Nord-Afrika.
Daher wächst die Ranunkel gerne in der Sonne, nimmt aber auch mit schattigen Plätzen vorlieb. Sie braucht einen durchlässigen Boden und kühles, feuchtes Klima. Mittags sollte sie vor zuviel Sonne geschützt werden.
Das können Sie erreichen, indem Sie sie im Schatten anderer Pflanzen wachsen lassen.
Im Winter sollte die Ranunkel mit Kompost und Reisig abgedeckt werden.
Wenn Sie Ranunkeln im Kübel halten, sollten Sie die Wurzelknollen vor dem Frost aus der Erde nehmen und diese bei ca 10 Grad im Keller oder Wintergarten lagern.

In der Blütezeit braucht die Ranunkel viel Wasser. Nach der Blüte verträgt sie auch etwas Trockenheit.
Bis zum Abfall der Blätter sollte die Pflanze gedüngt werden. Danach kommt die Vorbereitung auf den Winter.
Ranunkel-Knollen können Sie im Handel kaufen. Außerdem können Sie Ranunkeln auch aus Samen oder durch Teilung züchten. Auch von Ihren eigenen Ranunkeln können Sie im Herbst Brutknollen abnehmen, im Winter frostfrei lagern und im Frühjahr in die Erde stecken. Die Knollen sollten jedoch ein paar Stunden im Wasser liegen.

Lesen Sie mehr zum Thema Pflanzenpflege:

Lilien Pflege

Lilien sind anspruchsvoll in der Pflege

Keine Zierpflanze wird vom Menschen länger kultiviert als die Lilie. Dies verwundert nicht, da die Blüten der über 100 Lilienarten von atemberaubender und unverwechselbarer Schönheit sind. Die Lilie ist als Garten- und Schnittpflanze präsent, des Weiteren ist sie eine beliebte Zierpflanze im Haus.

In der Pflege ist die Lilie relativ anspruchsvoll. Die Pflanzen brauchen einen hellen Standort, an dem sie außerhalb der Mittagzeit täglich einige Stunden pure Sonneneinstrahlung erhalten. Der Boden sollte locker, wasserdurchlässig, nährstoffreich, sandig und bestenfalls leicht lehmig sein. Lilien vertragen keine Staunässe und die Blumenzwiebeln beginnen bei übermäßiger Nässe schnell zu faulen. Auch ein gelegentliches Düngen sollte nicht ausbleiben. Hier eignen sich Blaukorn, Hornspäne oder organischer Dünger. Auch ein Blühdünger, der nach dem Ansetzen der ersten Knospen eingesetzt wird, ist überaus sinnvoll. Im Winter sollten Lilien mit Laub oder Stroh vor Frost geschützt werden. Die Pflanzen müssen besonders in der Wachstumsphase und in der Blühzeit regelmäßig gegossen werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Boden nie austrocknet, aber auch nicht übermäßig nass ist.

Die diversen Lilienarten sind unterschiedlich resistent auf Krankheitserreger und Schädlinge. Eine der drastischsten und bedrohlichsten Krankheiten ist die Stängelgrundfäule. Die einzige Maßnahme zum Schutz gegen die Krankheit, die die Lilie von innen her aushöhlt und absterben lässt, ist eine Impfung mit Trichoderma harzianum.
Eine weitere häufig vorkommende Lilienkrankheit ist der Grauschimmel. Braune und grüne Flecken befallen die Pflanze, woraufhin erst die Blüten verkrüppeln und im Anschluss die komplette Lilie abstirbt. Ein regelmäßiges Einpinseln mit Lavagesteinsmehl kann den Grauschimmel bekämpfen.
Bei einem Virenbefall ist die einzige Möglichkeit die komplette Vernichtung der befallenen Pflanzen, da es kein wirkungsvolles Bekämpfungsmittel gegen sie gibt. Zu den gefährlichsten, durch Viren ausgelöste, Krankheiten gehören die Gurkenmosaikkrankheit, die Rosettenkrankheit und die Ringfleckigkeit.

Weitere Infos zu Pflanzenpflege auf Gartentalk.net:

Rosen züchten

Wie gelingt Ihre Rosenzucht?

Die zauberhaften, duftenden Rosen, mit denen Gärten auf natürliche Weise verschönert werden, stammen von etwa 150 Arten wilder Rosen ab. Es gibt zwei bevorzugte Wege, sie zu züchten: die Stecklinge sowie die Okulation.

Die Vielfalt ist unendlich
Aus den wild wachsenden Rosenarten sind inzwischen weltweit rund 10.000 Gartenrosenarten geworden. Sowohl die Farbtöne als auch die Blütenformen sind schier grenzenlos. Es gibt gefüllte, ungefüllte und in Dolden wachsende Blüten, es gibt Beet- und Strauchrosen, Kletter-, Bodendecker- und Hochstammrosen sowie Schnitt- und Edelrosen. Die bewährtesten Methoden zur Zucht sind:

1. Die Stecklingsvermehrung
Dabei werden etwa im Spätseptember verblühte Triebe abgeschnitten. Diese sind zur Vermehrung geeignet, wenn sich Stacheln leicht brechen lassen. Sie können den Schnitt mit der Schere durchführen. Kürzen Sie dann die Stecklinge auf etwa 25 cm und entfernen sie Stacheln und Blätter im unteren Bereich. Die obersten Blätter verbleiben am Steckling. Die Augen werden herausgedrückt, das unterste Auge jedoch darf nicht beschädigt werden. Sie pflanzen danach die Stecklinge so tief ein, dass nur noch die oben verbliebenen Blätter zu sehen sind. Der Raum zwischen zwei Stecklingen sollte rund 15 cm betragen. Die Pflanzung erfolgt entweder in einem Gewächshaus oder im Schutz eines luftdurchlässigen, durchsichtigen Gefäßes. Die Stecklinge bilden im Verlauf der nächsten 1 – 3 Jahre kräftige Wurzeln und können dann umgepflanzt werden.

2. Die Okulation
Hierbei werden im Sommer von den in diesem Jahr entwickelten Trieben 30 cm lange Teile geschnitten, dann 2 cm über dem Auge flach geschnitten. Dann wird das Auge in den Wurzelhals einer Pflanze gesetzt. Hierzu wird der Hals gereinigt, dann wird die Rinde T-förmig geschnitten, behutsam angehoben und das Rindenschildchen samt Auge in diesen T-Schnitt eingeschoben. Der Schnitt muss mit Okuliergummi eingewickelt werden.

Weitere Infos zum Thema Pflanzenpflege:

Buchsbaum schneiden

Buchsbaum – Infos zu Pflege und Anzucht

Der Buchsbaum zählt zu den immergrünen Gehölzen und ist im Garten sehr beliebt. Auch im Winter ist er schön anzuschauen mit seinen grünen Blättern und in seinen interessanten Formen.

Der richtige Termin für den Buchsbaumschnitt

Der Buchs, auch Bux genannt, kann zwei- bis viermal im Jahr geschnitten werden. Ende Juni ist der ideale Zeitpunkt zum Beginn des Schnittes. Ein zweites Mal im September. Treibt der Buchs stark aus, kann auch im Spätherbst noch einmal ein Schnitt dieses Gehölzes erfolgen. Der Buchsbaum nimmt auch einen kräftigeren Rückschnitt bis ins alte Holz nicht übel. Dies ist manchmal erforderlich, wenn Krankheiten dem immergrünen Gehölz zu schaffen machen. Erfrorene Zweige sollten im Frühjahr entfernt werden.

Wie geht das Schneiden des Buchses

Mittlerweile gibt es eigens für den Buchsbaumschnitt kreierte Heckenscheren, die leicht in der Hand liegen und feinfühliges Arbeiten an der Hecke ermöglichen.

Wer eine Buchsbaumhecke besitzt, kann sich entweder für eine leger wirkende Form oder für die strengeren Formen entscheiden. Wird die Buchsbaumhecke zweimal im Jahr geschnitten, wirkt sie insgesamt lockerer und kommt auch zum Blühen.
Wer strenge Formen liebt, wird drei- bis viermal zur Schere greifen und jedes über das Ziel hinaus wachsende Zweiglein gleich wieder kappen.
Möchte man erreichen, dass der Buchsbaum schön buschig und dicht wächst, sollten nur die Neuaustriebe geschnitten werden. Sie können etwa zur Hälfte bis zu zwei Dritteln entfernt werden, dann treibt der Buchs seitlich erneut aus.

Um eine Buchsbaumhecke schön in Form zu schneiden, befestigt man sich am besten eine Schnur an zwei längeren Stöcken als Orientierungslinie. Sehr wichtig ist, dass die Hecke nach oben hin etwas schmaler geschnitten wird. Das ermöglicht einen besseren Lichteinfall bis auf die Basis der Hecke und regt den Neuaustrieb auch der unteren Äste an. So wird das Verkahlen der Hecke von unten her verringert.

Soll die Buchsbaumhecke spezielle Formen erhalten, verwendet man dafür am besten im Handel erhältliche Schablonen. Kleinere Buchsbaumkugeln oder Kegel können jedoch gut nach Augenmaß geschnitten werden.
Dasselbe gilt für kleine Beet-Einfassungen aus Buchs.

Der Buchsbaum wird mit einem stickstoffhaltigen Dünger versorgt. Eine Mulchdecke unterdrückt die Wildkräuter unter der Buchsbaumhecke und hält die Erde schön feucht. In trockenen Sommern aber auch an frostfreien Tagen im Winter freut sich der Buchs über etwas Wasser.

Lesen Sie mehr zu Themen rund um den Garten:

Hibiskus Pflege

Hibiskus – herrliche Blütenpracht viele Monate lang

Eine der schönsten und wertvollsten Blumen im sommerlichen Garten ist das Malvengewächs Hibiskus (lateinisch Eibisch). Schon seit über 200 Jahren werden mit attraktiven Hibiskus Pflanzen Züchtungen durchgeführt, so dass es heute mehr als 300 Sorten in allen möglichen Farben gibt.
Der Spätsommerblüher lockt Schmetterlinge und Insekten in Scharen an und ist nicht nur deshalb für den naturnahen Garten empfehlenswert.

Der Strauchhibiskus besitzt trichterförmige Blüten und seine Blätter fallen im Herbst ab. Die großen Blüten verzaubern nicht nur durch ihre Farben, sie verschönern auch durch ihre späte und langanhaltende Blütezeit jeden Garten. Hibiskus blüht erst ab August /September bis in den Oktober hinein. Und auch das Laub, das sich im Hebst leuchtend gelb färbt, ist ein optisches Highlight.

Die Hibiskus Pflanze ist jedoch etwas empfindlich und braucht die richtige Pflege, um zu gedeihen.
Da sie aufrecht wächst, eine schöne Krone und wenig Triebe hat, ist sie die ideale Kübelpflanze. Man sollte jedoch darauf achten, den Kübel während der Blütephase nicht zu bewegen, da die schönen Blüten sonst abfallen.

Standort und Pflege für den Hibiskus
Die Hibiskus Pflanze steht am besten an warmen und sonnigen, möglichst geschützten Plätzen.
Die Pflanze ist empfindlich gegen Trockenheit,. Damit der Boden entsprechend viel Wasser aufnehmen kann, sollte er kräftig sein.
Als tropische Pflanze braucht der Hibiskus auch sehr viel Wasser. Die Erde sollte feucht, aber nie richtig nass sein. Gedüngt werden sollte im Abstand von ein bis zwei Wochen, auch regelmäßiges Sprühen bekommt der Pflanze sehr gut. Die meisten Sorten brauchen nur im Jugendstadium Winterschutz.

Der Schnitt der Hibiskus Pflanze
Beim Pflanzenschnitt wird ein Teil der Triebe soweit zurückgeschnitten, dass der natürliche Aufbau erhalten bleibt. Das ist gar nicht so einfach, denn da der Hibiskus von Natur aus wenige Triebe hat, kann er schnell ganz kahl aussehen. Ein radikaler Schnitt würde unweigerlich zum Absterben führen.
Auch im Nachwinter erfrorene Zweige sollten zurückgeschnitten werden. Auch das muss vorsichtig geschehen.

Weitere Infos rund um das Theka Pflanzenpflege: