Mulch herstellen

Mulch selbst herstellen – wie geht das?

Jeder Gartenbesitzer wird den Einsatz von Mulch schätzen, denn er hat mehrere Vorzüge, die man nicht missen möchte, wenn man einmal angefangen hat, den Mulch auszubringen. Er schützt den Boden vor Austrocknung und vor Regengüssen, er verhindert seine Erosion und ist auch ideal als Winterschutz und er verhindert das Wachsen von Unkraut. Dadurch, dass sich der Mulch auch zersetzt, ist er gleichzeitig noch ein natürlicher Dünger für die Pflanzen.
Wie kommt man aber zu gutem Mulch?

Rindenmulch für den Garten

Erst einmal kann man sagen, dass Mulch aus Holzabschnitten hergestellt wird, die man aus dem eigenen Garten beziehen kann, denn jeder Gartenbesitzer hat in seinem Garten Sträucher oder Bäume, die er jährlich zurückschneidet.
Diese Abschnitte können in einem Häcksler zerschreddert und aufgefangen werden. Wenn man keinen eigenen Häcksler besitzt, so kann man sich bestimmt bei einem Nachbarn einmal einen Häcksler ausleihen. Sollte das nicht gehen, so kann man im nächsten Baumarkt einen Häcksler ausleihen. Hat man allerdings Jahr für Jahr viel Abfall, so lohnt sich die Anschaffung schon, denn sie kosten ja kein Vermögen und es gibt eine gute Auswahl an entsprechenden Geräten. Beachten sollte man allerdings, wie stark die Äste sein dürfen, die der Häcksler verarbeiten kann. Bei dünnen Zweigen und Ästen haben die wenigsten Häcksler Probleme.
Fällt allerdings nur eine kleine Menge Verschnitt an, so kann man diese Zweige auch mit der Gartenschere in kleine Schnipsel zerschneiden und diese dann vielleicht auf einem kleinen Beet oder in Pflanzkübel ausbringen. Diese Arbeit ist zwar etwas mühselig, aber man hat ja auch einen Nutzen davon. In der Regel sollte der aufgebrachte Mulch eine Schicht von 5-10 cm Stärke haben. Einen festen Zeitpunkt zum Mulchen gibt es nicht, man kann den Mulch anfertigen, wenn zum Beispiel der Heckenschnitt erfolgt ist.
Eine andere Art von Mulch kommt aus dem Komposthaufen. Wenn die Erde durchgesiebt ist, bleiben immer Rückstände, die nicht durch das Sieb gehen. Dabei handelt es sich meist und Stängel und Zweige, sowie andere pflanzliche Rückstände. Diese können ebenfalls unter Sträuchern und Bäumen als Mulchschicht aufgebracht werden, mit demselben Erfolg wie normaler Mulch oder Rindenmulch.
Günstig ist es auch, die Mulchdecke mit einem Besen statt mit dem Rechen zu glätten, damit die Fläche auch gepflegt aussieht.

Rindenmulch wird auch in Baumärkten sackweise verkauft – siehe Bild:

Rindenmulch Sack

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