pH-Wert im Wasser

So erhalten Sie die biologische Balance in Ihrem Teich

Ein Gartenteich stellt einen sowohl ästhetisch als auch ökologisch wertvollen Gewinn für jeden Garten dar. Damit er seine Qualitäten und Vorteile voll entfalten kann, benötigt er ein gewisses Maß an Pflege. Die Regulierung des pH-Wertes gehört dazu, denn nur bei einem konstanten und natürlichen Wert bleibt die biologische Balance erhalten. PH steht für potentia Hydrogenii und gibt den Säure- oder Alkaligehalt einer Substanz an.
Optimalerweise liegt der pH-Wert von Wasser um 7, das heißt neutral, weder sauer noch alkalisch. Verschiedene Faktoren können diesen Wert im Gartenteich jedoch beeinflussen und das Gleichgewicht stören. Dies kann dazu führen, dass die Wasserqualität sehr leidet, Pflanzen nicht mehr gut gedeihen und eventuell vorhandene Fische erkranken oder sogar absterben.
Der pH-Wert muss regelmäßig kontrolliert werden, wofür zwei Testverfahren zur Verfügung stehen: Erstens gibt es Teststäbchen, die für einige Sekunden ins Wasser gehalten werden, ähnlich wie ein Urintest beim Menschen. Die zweite Methode, der Tröpfchentest, ist etwas aufwändiger, aber auch genauer: Mit einem Röhrchen wird ein wenig Teichwasser entnommen und mit einer Testflüssigkeit vermischt. Diese verfärbt sich und gibt hierdurch den pH-Wert an.
Es gibt mehrere Gründe für eine Veränderung des pH-Wertes. Einer davon ist eine starke Erwärmung des Teichwassers bei langanhaltender Sonneneinstrahlung. Zu viel Sonne senkt nicht nur den Sauerstoffgehalt, sondern lässt auch den pH-Wert in den alkalischen Bereich steigen – bis hin zum Wert 10. Um die Fische gesund zu erhalten, muss der Wert mit einem entsprechenden pH-Minus-Mittel auf 8 oder darunter gesenkt werden. Solche Mittel sind im Gartenfachhandel erhältlich. Ihr Säuregehalt reguliert den pH-Wert auf das gewünschte Niveau herunter. Die Dosierung hängt vom Wert und der Wassermenge ab und ist aus der Anleitung ersichtlich.
Die Wirkung dieses Mittels dauert naturgemäß einige Zeit und wenn eine Soforthilfe notwendig ist um einen überhitzen Teich zu kühlen, empfiehlt es sich kaltes Wasser einzufüllen. Die Temperatur sollte generell nicht über 22 Grad steigen oder zumindest nicht über einen längeren Zeitraum.
Sinkt der pH-Wert auf unter 6, ist er für Fische und auch einige Pflanzen zu niedrig. Die Ursache dafür können zu viele Fische oder Bakterien im Wasser sein. In diesem Fall lässt sich der Wert mit Karbonaten anheben. Auch diese Mittel gibt es beim Fachhändler, der dem Kunden einen Überblick über die verschiedenen Mittel geben und gleichzeitig praktische Ratschläge erteilen kann um das Gleichgewicht des Gartenteiches dauerhaft zu erhalten. Stete Kontrollen und Messungen sowie die richtigen Mittel zur Regulierung sorgen dafür, dass der Teich seine Qualität bewahren kann.

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