Auf was müssen Sie achten?

Das Angebot Obst und Gemüse selber anzupflanzen wird von Jahr zu Jahr größer. Zu den beliebtesten Arten zählen sicherlich die Paprika. Es gibt sie in den verschiedensten Variationen. Angefangen bei der allseits bekannten Gemüsepaprika über Habaneros bis hin zu den feuerscharfen Jalapenos, für all diese Pflanzen braucht man ein wenig Zeit bei der Aussaat und dann steht einer ertragreichen Ernte nichts im Wege.
Bereits Mitte Januar kann man mit dem Aussäen beginnen. Am besten eignen sich hierfür sogenannte Aussaatschalen aus Kunststoff, die bereits in mehrere kleine Töpfe unterteilt sind. Es besteht auch die Möglichkeit, das Saatgut in Torfquelltöpfe zu legen. Beide Arten werden vor der Aussaat mit einer Anzuchterde gefüllt. Anzuchterde ist vom Hersteller aus ungedüngt, deshalb sollte man beim Kauf darauf achten. Torfquelltöpfe müssen vor der Befüllung mit Erde, wie der Name schon sagt, quellen. Das heißt man wässert sie und gibt dann die Erde hinein. In jedes Töpfchen legt man jetzt ein Saatkorn der Paprika und gießt es an. Danach sollte man die Aussaatschale mit einer Kunststoffhaube abdecken, das verhindert das Austrocknen. Das Saatgut sollte nicht austrocknen und ein warmer, sonniger Platz am Fenster hilft dem Keimling nach etwa 14 Tagen aufzubrechen. Bereits wenige Tage später sind die ersten richtigen Blätter zu sehen und jetzt wäre auch der richtige Zeitpunkt, die Pflanzen zu pikieren. Das heißt schwache, kleine Pflanzen werden aussortiert, damit die Robusten mehr Platz zum Wachsen haben. Bei der oben beschriebenen Form der Aussaatschalen entfällt das Pikieren komplett. Bis die Pflanzen jetzt ins Freiland gesetzt werden können, sollte man bis Mitte Mai warten. Da es bis zu den Eisheiligen ja bekanntlich noch zu Bodenfrost kommen kann.
Um den Pflanzen optimale Bedingungen zu schaffen, sollte man ein paar Kleinigkeiten beachten. Paprika stehen gerne an einem sonnigen Plätzchen und mit einem kleinen Dach sind sie auch von oben geschützt. Regenfälle bedeuten für die Pflanzen ein Krankheitsrisiko, aus diesem Grund empfiehlt es sich auch, nur den Wurzelballen direkt zu gießen. Bereits Jungpflanzen sollten im 14-tägigen Rhythmus gedüngt werden. Hierfür eignet sich ein Tomatendünger, der auf die Bedürfnisse der Paprika und Tomaten abgestimmt ist. Die Dosierung sollte man an die Größe der Pflanzen anpassen. Für den Anfang reichen 4ml auf 1,5 ltr. Wasser. Später kann man auch auf einen Langzeitdünger umsteigen.

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