Richtig kompostieren

Richtig kompostieren – worauf sollten Sie achten?

Um einen qualitativen Kompost zu erhalten, ist es wichtig, diesen richtig zusammenzusetzen. Dabei sollte der Interessent beachten, richtig zu kompostieren und vor allem sollte er wissen, welches Material er dazu verwenden kann und welche er unter keinen Umständen untermischen sollte.

Als Erstes muss der passende Kompostplatz ausgesucht werden. Hier ist zu beachten, dass der Komposthaufen leicht zugänglich ist, an einem schattigen Ort steht und etwas verdeckt ist. Zu empfehlen sind Behälter aus Kunststoff oder schwer verrottbaren Holzsorten. Denn Behältnisse aus Metall sind weniger geeignet, da diese Schwermetalle an die Erde abgeben können. Damit Regenwasser und Unkrautsamen nicht ungehindert zu dem Komposthaufen gelangen können, sollte dieser mit Vlies oder Folie abgedeckt werden. Als besondere Empfehlung gelten Kompostierungshilfen wie Kompost – Beschleuniger und Kompostwürmer.

Der Aufbau des Komposthaufens ist gleichbleibend. Die unterste Schicht sollte hierbei aus luftigen, groben und holzigen Materialien bestehen. Danach wird immer eine Schicht mit fertigem Kompost oder alternativ Gartenerde abgewechselt. Um ein sehr gutes Ergebnis zu erhalten, sollte der Kompost gut gemischt sein. Daher immer feuchten Kompost mit Trockenem mischen und dann als eine weitere Schicht für den Komposthaufen aufsetzen. Gesteinserde beschleunigt dabei den Kompostierungsvorgang. Zu empfehlen ist, den Komposthaufen mit Erde abzuschließen, damit dieser nicht austrocknet. Dann beginnen die Mikroorganismen und Kleinstlebewesen damit, den Kompost zu zersetzen, die Verrottung fängt an. Die Dauer der Verrottung beträgt für gewöhnlich sechs bis neun Monate, je nach Zusammensetzung und Temperatur. Während der kalten Jahreszeiten findet die Verrottung hingegen gar nicht oder verzögert statt.

Wenn die Hälfte der Zeit der Verrottung um ist, kann der Hobbygärtner den Komposthaufen umsetzen. Dazu wird dieser so umgeschichtet, dass er praktisch gedreht wird. Das Material wird von innen nach außen und von oben nach unten umgesetzt. Dies dient dazu, dem Komposthaufen frische Luft zuzuführen und den Vorgang der Verrottung zu beschleunigen.

Für den Kompost eignen sich alle organischen Abfälle, die im Garten oder im Haushalt entstehen. Nicht verrottbare Abfälle hingegen dürfen nicht auf einen Komposthaufen gelangen. Dabei gelingt ein Komposthaufen besonders gut, wenn die Bestandteile sehr vielfältig sind. Daher sollte es vermieden werden, den Kompost einseitig hauptsächlich mit nur einem Bestandteil zu versetzen. Ideal sind bei der Verwendung für den Komposthaufen Küchenabfälle, Laub, Rasenschnitt, Kaffeebeutel, Teebeutel, Eierschalen, Gartenabfälle, Obstreste und holziges Schreddermaterial. Unter keinen Umständen dürfen Abfälle wie Steine, Glas, Metall, kranke Pflanzen, Samen tragende Unkräuter, farbige Zeitungen, Fleisch, Knochen oder gekochte Essensreste auf den Komposthaufen gelangen.

Natürlich lässt sich Kompost auch häckseln.

Kompost häckseln

 

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