Info zu Anzucht, Pflege und Verwendung

Verwendung:
Basilikum ist aus vielen Küchen nicht wegzudenken. Es verleiht vor allem Fleisch- und Nudelgerichten das typische Aroma der italienischen Küche. Es werden sowohl die frischen als auch die getrockneten Blätter verwendet, wobei letztere durch den Trocknungsprozess etwas an Intensität verlieren.

Das Öl des Basilikum wird auch in der Kosmetikbranche als Duftbeigabe zu Parfums verwendet. In der Volksmedizin wurden lange Zeit diese Öle auch bei verschiedenen Magenleiden verabreicht, zum Beispiel bei Blähungen oder Völlegefühl. Auch eine appetitanregende Wirkung wird der Pflanze nachgesagt. Mittlerweile wird der Einsatz in Arzneimitteln aber wegen seines Estragolgehaltes für bedenklich gehalten, da sich der Stoff in Tierversuchen als krebserregend erwiesen hat. Anwendungen in einer Dosis von bis zu 5% als geschmacks- oder geruchsverstärkende Zugabe ist jedoch unbedenklich.

Anzucht und Pflege:
Basilikum wird in Büschen circa einen halben Meter hoch und wächst krautig, das heißt, sie weist keine Verholzungen auf. Während der Blütezeit von Juni bis September stehen die Blüten in einem verzweigten Blütenstand mit jeweils fünf Blüten. Blätter uns Stiel sind behaart. Basilikum wird in unterschiedlichen Formen kultiviert, welche hauptsächlich hinsichtlich Größe und Aroma differieren.
Da die Pflanze ursprünglich in Asien und Afrika verbreitet war, hat sie es gerne warm und braucht lockeren Boden. Ist die Umgebungstemperatur zu kalt, verringert sich das Wachstum und das Risiko eines Pilzbefalls steigt an. Trotzdem kann aber auch in gemäßigten Breiten Basilikum sehr gut angebaut werden, sowohl im Gewächshaus als auch in Freilandaufzucht. Je nach Temperatur und Kultivierungsart dauert die Kultur etwa 40 Tage bei wärmeren und etwa 100 Tage bei kälterer Witterung. In Mitteleuropa ist die Pflanze einjährig, in tropischen und subtropischen Gebieten kann sie mehrere Jahre überdauern.

Basilikum ist im Handel als Bundware in Folie verpackt erhältlich. Im Gewächshaus werden hingegen hauptsächlich Pflanzen kultiviert, die im Topf ihre Reise in den Einzelhandel und weiter auf das heimische Brett des Küchenfensters antreten. Man hat auch die Möglichkeit, sich selber Basilikum anzusäen, das entsprechende Saatgut gibt es in jedem Baumarkt oder Supermarkt. Die Töpfe sollte man auf das Fensterbrett oder einen anderen warmen Ort stellen. Beim Gießen ist zu beachten, dass man niemals von oben gießen sollte, da sonst die Blätter recht schnell schimmeln. Es bietet sich an, in eine darunterstehende Schale zu gießen, zumal Basilikum gerne im Wasser steht. Kleiner Tipp: Die im Handel erhältlichen Topfpflanzen sind meistens so kultiviert, dass mehrere Pflanzen in einem einzigen Topf sind und sich die schwächeren von ihnen dar nicht richtig entwicklen können. Man kann deshalb die Pflanze auch ganz einfach teilen und in zwei, drei oder noch mehr Töpfe pflanzen, wo sie sehr bald kräftig weiterwuchern können.

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