Schlehen pflanzen

Schlehen richtig pflanzen: so geht’s

Sträucher bilden das Rückgrat jedes Gartens. Werden sie gekonnt eingepflanzt, hat ein Gartenbesitzer viele Jahre Freude an ihnen. Auch die Schlehe ist äußerst langlebig und kann bis zu 40 Jahre alt werden.
Der Schlehenstrauch wird auch Schlehendorn, Heckendorn oder Schwarzdorn genannt. Schlehen gehören zu den Rosengewächsen und können bis zu drei Meter hoch werden. Typisch sind ihre starken Verästelungen.

Sträucher bilden quasi das Gerüst, um das herum viele andere blühende Pflanzen angeordnet werden können. Sommerblumen und Zwiebelpflanzen sehen gerade mit Schlehen kombiniert besonders dekorativ aus. Da Schlehen bereits lange bevor Laub austreibt blühen, sind sie meist schon im März herrlich anzusehen. Ihre dichten weißen Blüten sind nicht nur Blickfang in einer ansonsten kargen Winterlandschaft, sie duften auch leicht nach Mandeln.

Wer einen Schlehenstrauch mit Wurzelballen erwirbt, kann davon ausgehen, dass er Strauch leichter anwachst als einer ohne Erdumhüllung. Kauft man einen Strauch mit bloßen Wurzeln, ist drauf zu achten, dass diese nicht ausgetrocknet sind.
Der Boden sollte zum Einpflanzen mit Dünger vorbereitet sein. Ebenfalls wichtig ist die richtige Pflanzzeit. Schlehen, die in Containern gezogen wurden, könne zu jeder Jahreszeit eingepflanzt werden. Im Sommer muss der Boden allerdings feucht genug sein.
Generell gilt: Für immergrüne Sträucher mit Wurzelballen ist die Pflanzzeit entweder in der Herbstmitte oder im Frühjahr. Für laubabwerfende Sträucher von Mitte Herbst bis zum Frühjahr.

Das Pflanzloch sollte so tief sein, dass ein gleichmäßiges Ausbreiten der Wurzeln gewährleistet ist. Der Wurzelballen muss vorher auf kranke Triebe überprüft werden, die man entfernt. Nach dem Einsetzen der Pflanze wird das Loch mit einer vorbereiteten Mischung aus Erde und organischen Materialien zugedeckt. Anschließend wird der Boden festgetreten, damit keine Hohlräume entstehen. Zum Schluss wird noch um den Stamm herum Erde ausgebreitet, so dass die Oberfläche ein wenig erhaben ist. Anschließend muss noch sorgfältig gewässert werden.
Beim Standort der Schlehe sollte man immer bedenken, wie groß der Strauch letztendlich wird und genügend Raum einplanen. Schlehen verwurzeln stark und aus den Schösslingen treiben neue Sträucher. So kann man auch in der freien Natur vielfach dichte Schlehenhecken sehen. Für Insekten ist der Schlehenstrauch sehr wichtig und dient ihnen bereits im Vorfrühling als Nektarquelle.

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