Schwarze Johannisbeere

Die Schwarze Johannisbeere

Die Schwarze Johannisbeere ist eine beliebte Beerensorte und lässt sich einfach im Garten kultivieren. Die beste Pflanzzeit für die süß-säuerlichen Beeren ist im Herbst.

Schwarze Johannisbeeren ergeben schmackhafte Konfitüren, Gelees, Dessertweine und Säfte. Sie unterscheidet sich geschmacklich sehr von der beliebten Roten Johannisbeere und ist deshalb nicht jedermanns Sache. Die reife Frucht hat je nach Sorte meistens eine dickere Haut und schmeckt süß-säuerlich bis herbe. Sie enthält das wertvolle Vitamin C und tut der Gesundheit gut. Die Schwarze Johannisbeere wird trotzdem gerne im Garten angebaut.

Der richtige Standort für die Schwarze Johannisbeere

Schwarze Johannisbeeren lieben einen nährstoffreichen, humosen Boden. Ein windgeschützter, aber sonniger Standort ist für diese Beerensorte ideal. Es ist wichtig, dass der Boden nicht zu trocken und auch nicht frostgefährdet ist. Für den perfekten Boden kann man vor dem Setzen der Stecklinge das Erdreich mit Gartenkompost aufwerten.

Für den ersten Anbau der Schwarzen Johannisbeere wählt man idealerweise den Herbst. Auf keinen Fall darf der Boden Frost haben. Die Schwarze Johannisbeere lässt sich bis in den Mai hinein anpflanzen. Nach dem Einpflanzen der Stecklinge werden die Triebe zurückgeschnitten. Zwischen drei und fünf Knospen sollten stehen gelassen werden. Damit die Pflanze richtig anwachsen kann, empfiehlt sich eine etwa fünf Zentimeter dicke Mulschicht auf dem Boden.

Düngen, pflegen und ernten der Schwarzen Johannisbeere

Im Frühjahr und nach der Ernte wird die Schwarze Johannisbeere gedüngt. Eine Mulschicht reicht dabei normalerweise aus. Regelmäßig aufgetragener Kompost oder Stallmist erübrigt das Düngen, wenn es sich um normalen Boden handelt. Ist der Boden weniger nährstoffreich, gibt Brennnesseljauche im Herbst die nötigen Mineralien.

Die Schwarze Johannisbeere ist sehr pflegeleicht. Sie begnügt sich mit regelmäßigem Auslichten der Bodentriebe. Schwache Seitentriebe gehören auch regelmäßig entfernt. Nur so können sich der Mittelstamm und einige Leittriebe (vier bis fünf) kräftig entwickeln.

Für die Ernte ist die Zeit ein bis zwei Wochen nach dem Dunkel werden der Früchte angemessen. Normalerweise ist dies zwischen Ende Juni und Mitte Juli der Fall. Damit die empfindlichen Früchte nicht zu schnell faulen, sollten sie nur an trockenen Tagen geerntet werden. Die Beeren der Schwarzen Johannisbeere sind nur wenige Tage haltbar und müssen deshalb zügig verarbeitet werden.

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