Ginster schneiden

Ginster geschnitten – Händewaschen nicht vergesessen!

Die wunderschöne, meist gelbe Blütenpracht ist es, die den Ginster bei Gartenbesitzern so beliebt macht. Die beeindruckende Pflanze zählt zu den Schmetterlingsblütlern und wächst nicht nur in Europa, sondern auch in Teilen Afrikas und Westasiens. Ginster lässt sich als großer Busch zum Beispiel sehr gut als Heckenpflanze nutzen. Aber auch als kriechender Bodendecker ist er in vielen Gärten zu finden. Egal ob als prachtvolle Hecke, hübsche Kübelpflanze oder beeindruckendes Highlight im Vorgarten – der beliebte Ginster beeindruckt nicht nur mit seiner Farbpracht, sondern auch mit seinem bogigen Wuchs. Sobald die Äste des Ginsters auf dem Boden aufliegen, kann es jedoch schnell zur Wurzelbildung und großflächigen Ausbreitung der Strauchpflanze kommen. Ratsam ist es deshalb, den Ginster regelmäßig durch einem professionellen Schnitt in Form zu bringen. Die beste Zeit für einen Ginsterschnitt ist die Zeit nach der Blüte, von Oktober bis November. Kurz nach dem Verblühen sollten störende Triebe vorsichtig abgeschnitten werden. Weist die Pflanze kahle Stellen auf, ist besondere Vorsicht geboten, um noch ausstehende Austriebe nicht zu gefährden. Bei älteren und robusten Pflanzen gibt es auch die Möglichkeit, in das Altholz zu schneiden. Dabei sollte aber in jedem Fall die Mindesthöhe von 50 cm nicht unterschritten werden, um neue Triebe nicht zu beeinträchtigen. Der Schnitt sollte im späten Frühjahr wiederholt werden, um den Ginster behutsam in die gewünschte Form zu bringen. Schneidet man den Ginster auf diese Weise Jahr für Jahr immer wieder rücksichtsvoll zurück, kann man mit einer Vielzahl an Neuantrieben und Blüten rechnen. Hat man den Ginster erfolgreich zurechtgeschnitten, darf das Händewaschen nicht vergessen werden, da die gesamte Ginsterpflanze, von der Wurzel bis zur Blüte, schädliche Giftstoffe in sich trägt.

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