Lupinen säen

Lupinen – anspruchslose Gartenpflanzen

Die Lupine gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler und besticht durch ihre kerzenförmigen, exotisch anmutenden Blütendolden. Sie kommt als Zuchtform in den verschiedensten Farben vor und ist eine gute Schnittblume. Bevorzugt wächst sie auf durchlässigem, sandigem, kalkarmen Boden in sonniger bis halbschattiger Lage, ist aber insgesamt eine eher anspruchslose Gartenpflanze. Lupinen kommen ein- und zweijährig vor und werden in der Land- und Gartenwirtschaft oft als Düngepflanze eingesetzt, da sie den Boden mit Stickstoff anreichern und mit ihren tiefen Wurzeln den Boden auflockern. Die modernen Zuchtformen sind winterhart.

Die Aussaat kann von April bis September stattfinden, wobei die Pflanze entweder direkt an Ort und Stelle gesät oder in Töpfen vorgezogen wird. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass Lupinen lange Pfahlwurzeln entwickeln, die beim Umsetzen leicht beschädigt werden können. Dies kann verhindert werden, indem man die Samen in Torftöpfe setzt und die Jungpflanzen mit diesen zusammen einpflanzt. Zur Beschleunigung der Keimung kann man die Samen vorsichtig anfeilen und einen Tag in Wasser vorquellen lassen. Ansonsten werden die Samen, immer 2 bis 3 zusammen, eingesetzt, mit wenig Erde bedeckt, leicht angedrückt und gut feucht gehalten. Sind die Pflänzchen groß genug, werden sie mit einem Abstand von 50 cm an den endgültigen Standort versetzt. Dabei ist anzumerken, dass die Hülsen und Samen der Lupine giftig sind.

Die Lupine erreicht eine Wuchshöhe von 80 bis 120 cm, die Blütezeit findet von Juni bis August statt. Das Entfernen der verblühten Triebe begünstigt eine zweite Blüte im selben Jahr. Auch wird empfohlen, durch das Abpflücken der Samenstände eine Selbstaussaat zu verhindern, da der Nachwuchs die Mutterpflanzen überwuchert.

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