Rosen züchten

Wie gelingt Ihre Rosenzucht?

Die zauberhaften, duftenden Rosen, mit denen Gärten auf natürliche Weise verschönert werden, stammen von etwa 150 Arten wilder Rosen ab. Es gibt zwei bevorzugte Wege, sie zu züchten: die Stecklinge sowie die Okulation.

Die Vielfalt ist unendlich
Aus den wild wachsenden Rosenarten sind inzwischen weltweit rund 10.000 Gartenrosenarten geworden. Sowohl die Farbtöne als auch die Blütenformen sind schier grenzenlos. Es gibt gefüllte, ungefüllte und in Dolden wachsende Blüten, es gibt Beet- und Strauchrosen, Kletter-, Bodendecker- und Hochstammrosen sowie Schnitt- und Edelrosen. Die bewährtesten Methoden zur Zucht sind:

1. Die Stecklingsvermehrung
Dabei werden etwa im Spätseptember verblühte Triebe abgeschnitten. Diese sind zur Vermehrung geeignet, wenn sich Stacheln leicht brechen lassen. Sie können den Schnitt mit der Schere durchführen. Kürzen Sie dann die Stecklinge auf etwa 25 cm und entfernen sie Stacheln und Blätter im unteren Bereich. Die obersten Blätter verbleiben am Steckling. Die Augen werden herausgedrückt, das unterste Auge jedoch darf nicht beschädigt werden. Sie pflanzen danach die Stecklinge so tief ein, dass nur noch die oben verbliebenen Blätter zu sehen sind. Der Raum zwischen zwei Stecklingen sollte rund 15 cm betragen. Die Pflanzung erfolgt entweder in einem Gewächshaus oder im Schutz eines luftdurchlässigen, durchsichtigen Gefäßes. Die Stecklinge bilden im Verlauf der nächsten 1 – 3 Jahre kräftige Wurzeln und können dann umgepflanzt werden.

2. Die Okulation
Hierbei werden im Sommer von den in diesem Jahr entwickelten Trieben 30 cm lange Teile geschnitten, dann 2 cm über dem Auge flach geschnitten. Dann wird das Auge in den Wurzelhals einer Pflanze gesetzt. Hierzu wird der Hals gereinigt, dann wird die Rinde T-förmig geschnitten, behutsam angehoben und das Rindenschildchen samt Auge in diesen T-Schnitt eingeschoben. Der Schnitt muss mit Okuliergummi eingewickelt werden.

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