Aprikosenbaum pflanzen

Aprikosen sind herrliche Früchte

Wer möchte sie nicht auch im eigenen Garten kultivieren und einen Kuchen mit Aprikosen oder Aprikosenkonfitüre geniesen?

Damit die leckeren Aprikosen im Garten gut gedeihen, sollten einige Dinge im Vorfeld beachtet werden, dann wird es gelingen, die goldgelben Früchte selber zu ziehen.

Es ist bekannt, dass Aprikosen ein warmes geschütztes Plätzchen im Garten haben wollen. Das bedeutet, dass das neue Bäumchen an den für Aprikosen optimalen Standort gesetzt wird. Etwa vor eine warme Hauswand oder an einen Platz, der geschützt zwischen Gebäuden, hohen Hecken oder anderen Bäumen liegt.

Als nächstes wäre die Frage zu klären, wie groß denn der Aprikosenbaum werden darf. Zwischen 4 und 7 Metern wird ein Aprikosenbaum normalerweise groß. In den Baumschulen gibt es verschiedene Sorten von Aprikosenbäumen. Manche Aprikosen werden auf eher schwach wachsenden Unterlagen veredelt, andere nicht. Information ist also wichtig und auch, ob der Baum selbst befruchtend ist oder nicht.

Hat man diese Fragen geklärt, sollte man sich erkundigen nach Neuzüchtungen oder nach Aprikosensorten, welche weitgehend gegen Krankheiten resistent sind. Leider leidet die Aprikose gerne unter Pilzerkrankungen. Deshalb ist es so wichtig, dass dieser Obstbaum einen für ihn passenden, sorgfältig ausgewählten Standort bekommt. Dann wird er weitaus weniger unter den bekannten Krankheiten zu leiden haben und gute Früchte tragen.

Aprikosen gehören zu den Obstbäumen im Garten, die sehr zeitig blühen. Oftmals bringt der Baum eine Fülle von Blüten hervor und trägt dann doch nur wenige Früchte. Der Grund sind meist noch spät auftretende Nachtfröste, welche die Blüten schädigen können.

Es gibt frühe, mittelfrühe und spät fruchtende Aprikosen. Wer eine spätere Sorte wählt, kann den Nachtfrösten im Frühjahr wenigstens teilweise entgehen.

Hat man diese Fragen geklärt und ein Bäumchen seiner Wahl gekauft, kann man die Aprikose einpflanzen.
Hierzu eignet sich das Frühjahr am besten.

Man gräbt ein Loch aus, welches größer ist als der Wurzelballen des Aprikosenbäumchens.
Aprikosen wünschen sich eine lockere Erde. Wer also eher festen tonigen Boden im Garten hat, sollte den Standort vorher mit Sand und mit Kompost locker und humusreich machen. Es versteht sich von selbst, dass alle Wildkräuter im Pflanzloch und rundherum sorgfältig entfernt werden müssen.

Ein kräftiger Pflanzpfahl kommt als erstes in das vorbereitete Pflanzloch. Daneben setzt man nun das Aprikosenbäumchen so, dass sich seine Wurzeln gut ausbreiten können. Als Faustregel gilt, dass ein Baum gerade so tief eingesetzt wird, wie er zuvor im Pflanzkübel oder in der Baumschule in der Erde stand. Anschließend das Pflanzloch mit Erde auffüllen und gut antreten. Jetzt wird das Aprikosenbäumchen an dem Stützpfahl festgebunden und kräftig angegossen. Auf eine regelmäßige Wasserversorgung sollte gerade im ersten Jahr nach der Neupflanzung geachtet werden.

Weitere Informationen zu Steinobst: