Blumenkohl im Garten

Was sollten Sie beachten?

Wer möchte nicht den Blumenkohl aus dem eigenen Garten genießen! Denn es gilt unbestritten: Was selbst angebaut ist, schmeckt gleich viel besser. Und zudem ist der selbst gezogene Blumenkohl meistens noch giftfrei gezogen und von so frischer Qualität, wie man ihn nicht einmal auf dem Markt kaufen kann.

Doch nicht immer ist es so einfach, einen guten Blumenkohl zu ziehen. Denn so mancher Schädling hat den leckeren weißen Kohl schon entdeckt, bevor er groß gewachsen ist. Dazu kommt, dass alle Kohlarten, insbesondere aber der Blumenkohl, ein sehr anspruchsvoller Gast im Garten ist.

Das bedeutet eine gute Bodenvorbereitung. Damit Kohl gut gedeiht, sollte das sonnig liegende Gartenland auf jeden Fall unkrautfrei sein. Wer einen allzu festen tonigen Boden hat tut gut daran, diesen mit der Grabegabel richtig tief zu lockern. Ideal wäre es, jetzt ausgereiften Kompost mit einzuarbeiten.
Kompost besitzt nicht jeder Hobbygärtner. Manchmal kann man ihn aber in der Region in Kompostieranlagen kaufen. Wenn nicht, dann genügt auch ein guter Langzeitdünger für Gemüse.

Ist das Gartenbeet also tiefgründig gelockert und feinkrümelig, dann kann der Blumenkohl gepflanzt werden.
Es empfiehlt sich bei der Pflanzung im Juni auf schoßfeste Sommersorten zurück zu greifen.

Der Blumenkohlsetzling aus der Gärtnerei sollte nun in einem Abstand von 40 bis 50 Zentimeter zum nächsten
Blumenkohl gesetzt werden. Pflanzt man mehr als eine Reihe, sollte der Reihenabstand ebenfalls mindestens 50 Zentimeter betragen. Ist der Blumenkohlsetzling in der Erde, dann die Erde ringsum gut andrücken und kräftig angießen. Wenn etwas angetrockneter Rasenschnitt zur Verfügung steht, kann man damit mulchen.
Wenn die Region von Schnecken geplagt ist, empfiehlt es sich, gleich einige Körnchen um den jungen Blumenkohl herum zu streuen.

Blumenkohl benötigt viel Wasser und viele Nährstoffe. Etwa eine Woche nach der Pflanzung kann jetzt Langzeitdünger für Gemüse laut Packungsangaben oberflächlich in die Erde eingeharkt werden.
Wer ganz sicher gehen möchte, schützt seinen Blumenkohl mit einem Schutznetz für Gemüse vor unliebsamen Besuchern wie beispielsweise dem Kohlweisling.

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