Gartenteich Fische

Fische als Zierde für Ihren Gartenteich

Viele Garten-oder Hausbesitzer haben sich einen mehr oder weniger großen Gartenteich angelegt, ein Platz zur Erholung und zur Beobachtung seiner Bewohner. Neben den üblichen Goldfischen tummeln sich heute aber noch andere Kiemenatmer in den Teichen.
Allerdings muss der Teichbesitzer auch einen geeigneten „Wohnraum“ für seine Schützlinge schaffen, das heißt, dass für die Fische der Teich auch groß genug und vor allem tief genug sein muss. Ein gutes Filtersystem sollte auch für sauberes und vor allem klares Wasser sorgen, damit man seine Fische auch sehen kann. Und man sollte auch geeignete Wasserpflanzen nicht vergessen, die für ein gesundes Gleichgewicht im Wasser sorgen, da sie Schadstoffe dem Wasser entziehen können , dabei Sauerstoff erzeugen und diesem dem Wasser wieder zuführen. Wenn der Gartenteich also optimal für den Einzug der Schuppenträger vorbereitet ist, sollte man sich auch klar darüber sein, welche Gartenteichfische gekauft werden sollen. Für viele Fischliebhaber ist der Goldfisch der geeignete Fisch, da er auch mit nicht so superklarem Wasser zurecht kommt und im Prinzip auch sehr widerstandsfähig ist. Bei guter Pflege wird sich der Goldfisch auch mit Nachwuchs bei seinem Halter bedanken, ein Indiz dafür, dass es den Fischen gut geht und sie gesund sind. Kranke Fische werden wohl kaum für Nachzuchten sorgen.
Von dem beliebten einfachen Goldfisch gibt es viele Varianten, die alle ihre Fans haben, wie zum Beispiel der Schleierschwanz oder der Shubunkin. Der Shubunkin fällt vor allem durch seine Farbevielfalt und Muster auf. Er kommt in Farbmischungen von Rot, Weiß, Violett, Blau bis hin zu Schwarz und Gelb vor und ist somit eine anspruchslose Zierde für jeden Gartenteich. Er kann im Gartenteich bis 30 cm groß werden, ist anspruchslos und kann zutraulich werden.
Neben den Goldfischen kann man im Gartenteich auch Karauschen oder Störe halten. Selbst kleine Karpfen fühlen sich im Gartenteich wohl, aber sie brauchen schon einen ziemlich großen Teich, um sich richtig bewegen zu können. Allerdings haben diese Fische einen Nachteil. Auf Grund ihrer dunklen Rückenfarbe sind sie in einem tieferen Teich nicht gut zu sehen, deshalb trifft man sie auch nicht so oft an. Außerdem gründeln sie gerne am Boden herum und können so Schwebeteilchen aufwirbeln und die Sicht dadurch noch mehr verschlechtern.
Da jeder Teichbesitzer sauberes Wasser liebt, wird er sich dann doch lieber Goldfische oder Koi´s halten. Zwar muss man bei der Koi-Haltung sehr viel Sorgfalt auf die Wasserqualität legen und ein entsprechendes Filtersystem an den Teich anschließen. Das ist sehr aufwändig und auch etwas preisintensiv, sollte aber für die teuren Koi´s angeschafft werden, da diese Fische sehr sauberes und klares Wasser benötigen. Sie sind gegen Verschmutzungen sehr empfindlich, deshalb muss der Teichbesitzer öfter Kontrollen durchführen. Ist er dazu zeitmäßig nicht in der Lage, so bleibt nur die Anschaffung von problemlosen Fischen und das sind wieder nur die Goldfische, die es inzwischen in vielen japanischen Zuchtformen gibt, wie die Arten Wakin, Blaue Ryukin – Fantail, Kaliko Fächerschwanz oder Kaliko Ryukin oder auch der Kaliko Ranchu.

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