Zwiebeln pflanzen

Wie pflanzen Sie Zwiebeln richtig?

Sie wird auch Zippel, Zipolle oder Bolle genannt, die allseits bekannte Küchenzwiebel. Und sie ist nicht weg zu denken aus den Küchen der ganzen Welt.
Die Zwiebel bringt pro 100 Gramm nur 33 Kalorien auf die Waage.
In der Zwiebel stecken die Vitamine A, C, B1, B2 und B6. An Mineralstoffen bringt sie reichlich Kalium mit sowie
Phosphor, Magnesium, Kalzium, Eisen, Fluor, Jod und Selen. Und mit ihrem hohen Gehalt an Zink wird die ganz normale Küchenzwiebel zu einer richtigen Heilpflanze.

Verschiedene Zwiebelsorten
Der Traum fast jeden Hobby-Gärtners ist es, die Zwiebel im eigenen Garten zu kultivieren. Und es gibt verschiedene Sorten von Zwiebeln. Da sind einmal die Winterheckzwiebeln mit ihrem langen grünen Laub.
Außerdem die feinen Schalotten, Perlzwiebeln sowie die Frühlingszwiebel sind ebenfalls sehr beliebt in den meisten Küchen.

Steckzwiebel oder Gemüsezwiebel
Man kann alle Zwiebelsorten im Frühjahr im Gartenbeet aussäen. Dann gibt es noch die Steckzwiebeln.
Während Steckzwiebel nicht für eine lange Lagerzeit im Winter geeignet sind, können die aus Samen gesäten Zwiebeln im Winter gut gelagert werden.
Das Aussäen erfolgt am besten bereits im Februar in kleinen Töpfchen. Dies ergibt kräftige Jungpflanzen, die im März in den Garten gesetzt werden können.

Ein sonniges Gartenbeet vorbereiten
Zwiebeln lieben einen eher trockenen Boden der nicht allzu tief gelockert wurde. Sie sind genügsam in ihren Ansprüchen und nehmen fast mit jedem Gartenboden vorlieb.

Die vorgezogenen Zwiebeln werden im März ziemlich flach in die Erde gesetzt, so dass sie nur etwa zur Hälfte mit Erde bedeckt sind. Dasselbe gilt für die Steckzwiebeln, die mit einem Abstand von etwa 15 Zentimetern zueinander gesteckt werden sollten.

Zwiebeln sind genügsam
Sie benötigen nur hin und wieder etwas Kompost oder Flüssigdünger, der nicht zu stickstoffhaltig sein sollte.
Ab August beginnen die Zwiebeln zu reifen. Dann wird die Erde rund um das würzige Gemüse leicht angehoben.
Die frühere Methode des Niedertretens von Zwiebellaub begünstigt eher Fäulnis. Im luftigen Schatten können nun die Zwiebeln für den Winter trocknen.

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Kopfsalat ziehen

Kopfsalat ziehen – zurück zur Natur!

Der Trend ist in den vergangenen Jahren deutlich erkennbar.
Nach zahlreichen Lebensmittelskandalen der letzten Jahre und Jahrzehnte macht sich doch so mancher wieder etwas mehr Gedanken über das, womit er seinen Körper ernährt.
Wer es sich finanziell leisten kann, greift immer häufiger zu Bio-Produkten oder zu Produkten aus der Region. Ganz sicher über die Herkunft und den Zustand seiner Nahrungsmittel kann sich aber vorwiegend der sein, der seine Nahrung im eigenen Garten erntet.

Kopfsalat
Da aber noch kein Gärtner vom Himmel gefallen ist, soll im Nachfolgenden die kleine Anleitung helfen, bald den ersten, selbst angebauten Salat aus dem eigenen Garten zu ernten.

Aussuchen des Saatguts
Der Handel bietet heute eine große Auswahl an verschiedenem Saatgut an. Stellen sie am besten vorher ihre Suchkriterien zusammen, zum Beispiel Sorte, Aussaatzeit, Erntezeit, Nährstoffgehalt, Bodenbeschaffenheit und natürlich, ob sie konventionelles oder biologisch erzeugtes Saatgut bevorzugen.

Ansaat
Zur Ansaat bietet sich eine flache Saatschale an, die es im Gartenmarkt zu kaufen gibt. Diese wird bis zur Hälfte mit Ansaaterde befüllt, da normale Gartenerde für Keimlinge zu nährstoffreich ist.
Drücken sie die Erde ein wenig an und streuen sie nun die Samen gleichmäßig auf die Erde. Danach bedecken sie diese etwa einen Zentimeter mit Erde, die sie ebenfalls etwas andrücken. Dann befeuchten sie alles vorsichtig.

Keimung und Pflege der Keimlinge
Wenn die Erde gleichmäßig feucht gehalten wird, braucht der Salat, je nach Sorte, etwa eine Woche bis sich die ersten grünen Spitzen zeigen. Gießen sie ihn auch jetzt regelmäßig weiter und sorgen sie für einen kühlen, jedoch sehr hellen Standort, da die Triebe sonst zu lange und sehr dünn werden.

Pikieren
Sind die Keimlinge etwa 1,5 Zentimeter groß und stehen sehr eng, benötigen sie dringend mehr Platz und nährstoffreichere Erde. Diese Tätigkeit nennt man pikieren. Dazu benutzen sie einen kleinen Stab, mit dem sie die Keimlinge vorsichtig aus der Erde hebeln ohne die Wurzeln zu beschädigen. Dies bedarf anfangs einiger Übung. Setzen sie die kleine Pflanze in ein vorbereitetes Pflanzloch in frische Gartenerde, ebenfalls wieder in eine Saatschale, mit Abstand zur nächsten Pflanze.

Auspflanzen
Ist die Pflanze auf ca. 5 Zentimeter angewachsen und hat mindestens vier Blätter, muss sie ins Beet an einen sonnigen Platz gepflanzt werden. Damit der Kopfsalat bis zur Ernte weiter gedeihen kann, müssen zur nächsten Pflanze 15 Zentimeter Abstand bestehen.

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Blumenkohl im Garten

Was sollten Sie beachten?

Wer möchte nicht den Blumenkohl aus dem eigenen Garten genießen! Denn es gilt unbestritten: Was selbst angebaut ist, schmeckt gleich viel besser. Und zudem ist der selbst gezogene Blumenkohl meistens noch giftfrei gezogen und von so frischer Qualität, wie man ihn nicht einmal auf dem Markt kaufen kann.

Doch nicht immer ist es so einfach, einen guten Blumenkohl zu ziehen. Denn so mancher Schädling hat den leckeren weißen Kohl schon entdeckt, bevor er groß gewachsen ist. Dazu kommt, dass alle Kohlarten, insbesondere aber der Blumenkohl, ein sehr anspruchsvoller Gast im Garten ist.

Das bedeutet eine gute Bodenvorbereitung. Damit Kohl gut gedeiht, sollte das sonnig liegende Gartenland auf jeden Fall unkrautfrei sein. Wer einen allzu festen tonigen Boden hat tut gut daran, diesen mit der Grabegabel richtig tief zu lockern. Ideal wäre es, jetzt ausgereiften Kompost mit einzuarbeiten.
Kompost besitzt nicht jeder Hobbygärtner. Manchmal kann man ihn aber in der Region in Kompostieranlagen kaufen. Wenn nicht, dann genügt auch ein guter Langzeitdünger für Gemüse.

Ist das Gartenbeet also tiefgründig gelockert und feinkrümelig, dann kann der Blumenkohl gepflanzt werden.
Es empfiehlt sich bei der Pflanzung im Juni auf schoßfeste Sommersorten zurück zu greifen.

Der Blumenkohlsetzling aus der Gärtnerei sollte nun in einem Abstand von 40 bis 50 Zentimeter zum nächsten
Blumenkohl gesetzt werden. Pflanzt man mehr als eine Reihe, sollte der Reihenabstand ebenfalls mindestens 50 Zentimeter betragen. Ist der Blumenkohlsetzling in der Erde, dann die Erde ringsum gut andrücken und kräftig angießen. Wenn etwas angetrockneter Rasenschnitt zur Verfügung steht, kann man damit mulchen.
Wenn die Region von Schnecken geplagt ist, empfiehlt es sich, gleich einige Körnchen um den jungen Blumenkohl herum zu streuen.

Blumenkohl benötigt viel Wasser und viele Nährstoffe. Etwa eine Woche nach der Pflanzung kann jetzt Langzeitdünger für Gemüse laut Packungsangaben oberflächlich in die Erde eingeharkt werden.
Wer ganz sicher gehen möchte, schützt seinen Blumenkohl mit einem Schutznetz für Gemüse vor unliebsamen Besuchern wie beispielsweise dem Kohlweisling.

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Eissalat Anbau

Frischen Eissalat aus Ihrem eigenen Garten

Knackig frisch bietet sich der Eissalat das ganze Jahr über an. Er lässt sich mit verschiedenen Salatsoßen genießen und wunderbar mit anderen Salaten kombinieren.
Wer Eissalat aus dem eigenen Garten ernten kann, ist fein heraus. Denn nie wird er frischer sein als direkt vom Gartenbeet in die Salatschüssel!

Eissalat pflanzen

Der Eissalat wächst in jedem Gartenboden gut. Ganz allgemein benötigt er regelmäßige Wassergaben und etwas Dünger.

Zuvor aber sollte das Gartenbeet gut vorbereitet sein, damit der leckere Salat auch optimal wachsen kann.
Dazu gehört, dass das Unkraut sorgfältig entfernt wird. Wenn das Beet nicht schon vorher umgegraben wurde, sollte dies jetzt erfolgen. Auf jeden Fall muss das Beet tiefgründig gelockert sein. Die Erde sollte dann mit dem Rechen richtig schön fein und krümelig gemacht werden.

Die Salatsetzlinge aus der Gärtnerei werden nun in einem Abstand von etwa 30 bis 40 Zentimeter zueinander gepflanzt. Werden mehrere Reihen Salat gepflanzt, dann sollten die Reihen zueinander etwa 40 bis 50 Zentimeter Abstand haben. Es ist auch möglich, den Eissalat in Mischkultur zum Beispiel mit Zwiebeln, Rettich oder Radieschen zu setzen. Salat und Zwiebel bzw. Rettich haben in etwa ähnliche Ansprüche was das Düngen betrifft.

Unbedingt sollte darauf geachtet werden, dass der Salat hoch gepflanzt wird. Er sollte quasi wackelig stehen, damit er später genügend Platz hat, einen Kopf auszubilden. Wird Salat zu tief gepflanzt, fängt er gerne an zu faulen. Nach dem Einpflanzen die Erde gut andrücken und den Salat kräftig angießen. Eventuell empfiehlt es sich, schon jetzt etwas Schneckenkorn zu streuen.

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Gladiolen pflanzen

Gladiolen pflanzen und pflegen ist nicht schwer

Die Gladiole gehört zur Familie der Schwertliliengewächse und kommt ursprünglich aus Afrika, Südeuropa und dem Nahen Osten. Sie wird bis zu 1,5 m hoch. Wilde Gladiolen gibt es jedoch auch in Deutschland. Typischerweise weist die Gladiole lange schwertförmige Blätter und große trichterförmige Blüten auf, die an einem langen Stiel angeordnet sind. Die Gladiole ist in fast jeder erdenklichen Farbe lieferbar. Die eher anspruchslosen Blühpflanzen sind winterhart und machen dem Hobbygärtner mehrere Jahre Freude.

Gladiolen hält man in einem etwas nahrhaften und lockeren sowie feuchten Boden. Auch als Schnittblumen benötigen Gladiolen viel frisches Wasser. Am schönsten und längsten blühen sie als Schnittblumen, wenn man die oberste Knospe abschneidet.

Die Knollen der Gladiole kann man im Herbst, sobald die grünen Blätter verwelkt bzw. vergilbt sind, aus der Erde graben und frostfrei und trocken den Winter über lagern. Ab April kann die Knolle wieder ins Freiland ausgepflanzt werden. Hierbei sollte ein Abstand von ungefähr 15 cm Abstand eingehalten werden. Außerdem sollten die Knollen vor der Pflanzung in ein Insektizid eingelegt werden, da Gladiolen anfällig für Thripse sind.

Um einen schönen und geraden Wuchs zu erreichen, sollte eine Befestigungsmöglichkeit, z.B. ein grobmaschiges Netz über dem Gladiolenbeet angebracht werden, damit die schweren Blumen nicht kippen.
Blühzeit ist für die Gladiolen zwischen Juni und September.

Beliebte Gladiolenarten sind z.B. die ‚Amsterdam‘, die ‚Windsong‘ und auch die ‚Nova Lux‘.

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