Grundwasserbrunnen bauen

Grundwasserbrunnen im Garten – was wird für den Bau benötigt?

Es liegt auf der Hand, dass sowohl Hobbygärtner als auch Eigenheimbesitzer für ihren Garten sehr viel Wasser benötigen, besonders in den heißen Trockenperioden des Jahres. Dennoch lässt sich hierbei der Verbrauch von teurem Trinkwasser aus der Leitung beträchtlich einschränken, indem stattdessen Regenwasser eine sinnvolle Verwendung findet. Regenwasser allerdings steht nur in begrenztem Umfang für die notwendige Gartenbewässerung zur Verfügung. Ein weiterer oder alternativer Wasserlieferant könnte ein eigener Grundwasserbrunnen sein, welcher idealerweise selbst sogar für den Wasserbedarf im Haushalt von großem Nutzen ist. Gegebenenfalls kann ein solcher umweltschonender Brunnen auch wertvolles Trinkwasser spenden. Hierfür sollte man jedoch die Durchführung einer Unbedenklichkeitsprüfung für das Brunnenwasser anberaumen, um sicher zu gehen, ob es zum Trinken oder Kochen geeignet ist. Mit einem Grundwasserbrunnen lassen sich demzufolge extrem Kosten einsparen.

Wird für die Pflanzenbewässerung im Außenbereich Trinkwasser verwendet, entstehen den Wassergebühren zusätzlich Abwasserkosten, ohne dass das Wasser wieder in das Leitungssystem zurückgeführt wird. Vor allem bei größeren Gärten ist mit einem eigenen Brunnen die Ersparnis mehrerer hundert Euro jährlich durchaus realistisch. Weiterhin dient ein Grundwasserbrunnen als günstige Wärmequelle, falls der Anschluss einer Wärmepumpe an das Haus geplant wird – die Erdwärme lässt sich auf diese Weise auch für Heizzwecke nutzen, da ein Brunnen die Wiederversickerung ermöglicht. Vorteilig ist ebenfalls, dass man das Brunnenwasser mit einem entsprechenden Filtersystem für den Toilettenspülkasten und/oder für die Waschmaschine verwenden kann.

Nicht überall in unseren Breitengraden ist das Errichten eines Grundwasserbrunnens im eigenen Garten genehmigungsfrei. Die Bedingungen für den Bau sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Während vielerorts die Meldung zur Erschließung bei der Baubehörde ausreicht, fordern manche Ämter ein Bodengutachten vor der Genehmigung, welches möglicherweise teurer als 1000 Euro werden kann. Dennoch hat ein solches Gutachten inklusive Trinkwasseranalyse den außerordentlichen Vorteil, eine eventuelle Fehlinvestition von Vornherein zu vermeiden. Bei der Untersuchung wird festgestellt, ob Grundwasser vorhanden ist und bis zu welcher Tiefe die notwendige Bohrung für den Brunnenschaft vorgenommen werden muss, um mittels einer Saug- oder Unterwassermotorpumpe das Wasser nach oben befördern zu können. Wird ein Brunnenbauer oder ein anderer Fachbetrieb für den Brunnenbau engagiert, erledigt dieser bei Bedarf auch gleich die entsprechenden Behördengänge mit sämtlichen Unterlagen und Bescheinigungen, die bei der Gemeinde-, Kreis- oder Stadtverwaltung sowie der zuständigen Wasserbehörde erforderlich sind, damit der Brunnen gebaut werden darf. Günstiger wird die Angelegenheit in jedem Falle mit Eigeninitiative und dem Selbstbau des Grundwasserbrunnens – allerdings kann auf weitere Helfer nicht verzichtet werden und die Materialien haben ihren Preis.

Ohne eine gewisse Sachkenntnis ist vom Eigenbau eher abzuraten. Wer es dennoch wagen möchte, muss bereits im Vorfeld einiges beachten. Benötigt werden verschiedene Filter und Rohre, die Pumpe und ein Druckschalter. Die richtigen Werkzeuge sind das A und O. Ein zu erweiternder Beton-Fertigschacht ohne Boden bildet die Basis für den Grundwasserbrunnen. Für die einige Meter tiefe Bohrung ist abhängig von der Bodenbeschaffenheit eventuell eine Ramme einzuplanen, damit man gegebenenfalls auch durch sehr harte Gesteinsformationen gelangt. Eine Füllschicht aus Quarzkies muss beschafft werden – diese ist zum Schutz für die Rohre gedacht. Während Materialbeschaffung ist gleichermaßen zu berücksichtigen, dass Schwengel- und E-Pumpen vor Frost geschützt werden müssen. In den Rohren und im Pumpenraum darf sich vor der Frostperiode kein Wasser befinden (Belüftung mittels eines doppelt entlüftenden Rückschlagventils oder Demontage der Pumpe zur Aufbewahrung in frostfreier Umgebung). Es dürfen sich keine Elektro- oder Gasleitungen im Bohrbereich befinden. Anhand der erforderlichen Bohrtiefe können die Kosten für Aufwand und Materialbedarf kalkuliert werden. Mit etwa 1000 Euro ist diesbezüglich zu rechnen.

Naturgarten anlegen

Ratgeber für einen naturnahen Garten

Eine immer größere Anzahl von Gartenbesitzern folgt dem Naturtrend und verabschiedet sich sukzessive vom altbewährten Nutzungsklischee eines Gartens. Die Gründe hierfür sind vor allen Dingen ein Überangebot preiswerter Lebensmittel und die immer geringer werdende Zeit für eine intensive Gartenbewirtschaftung. Vor allem berufstätig stark eingebundene Gartenbesitzer verspüren nach einem langen Arbeitstag kaum noch Lust auf Gartenarbeit und möchten sich stattdessen lieber entspannen. Dies ist natürlich in einem naturnahen Garten am besten realisierbar.

Schilfgras

Zunächst kann gesagt werden, dass ein Naturgarten keine bestimmte Größe oder Lage aufweisen muss. Auch ist es nicht notwendig, Unsummen Geldes dafür zu investieren, einen Garten in einen Naturgarten zu verwandeln. Was man jedoch braucht, ist eine gesunde Portion Kreativität und handwerkliches Geschick, denn ein selbst angelegter Naturgarten ist um ein Vielfaches schöner und natürlich erheblich billiger als ein vom Gartenprofi gestalteter und angelegter.

Je nach Lage des Gartens ist es möglich, verschiedene Konzepte für einen Naturgarten umzusetzen. Sehr reizvoll kann es zum Beispiel sein, ein an einem Hang gelegenes Areal als Naturgarten zu gestalten. Doch was versteht man nun eigentlich unter einem Naturgarten?

Per Definition ist ein naturnaher Garten kein zweckorientiertes Gebilde mehr, wie etwa ein Gemüse- oder Kräutergarten. Seine primäre Aufgabe ist es, der seelischen Entspannung und nicht mehr der Erzeugung von Nahrungsmitteln zu dienen; dies kann aber sekundär durchaus noch integriert werden. So gibt es eine Vielzahl spezieller Obstgehölze, die auf Kleinwuchs gezüchtet wurden. Auf diese Weise lässt sich viel Platz sparen. Natürlich brauchen auch solche Bäume bzw. Sträucher Zuwendung in Form von Verschnitt, was bei deren Auswahl in die Überlegung einbezogen werden muss.

Ein Naturgarten, welcher nicht mit einem Wildgarten verwechselt werden darf, verfügt über ein ausgewogenes Verhältnis von Rasen zu anderen Flächen. Bei der Auswahl der Rasenmischung ist prinzipiell nur langsam wachsender Rasen zu wählen, um den Aufwand für Rasenschnitt so gering wie möglich zu halten. Auch ist darauf zu achten, dass je nach Gartenlage (sonnig oder schattig) der richtige Rasentyp gesät wird.

Ein integrierter Natursteingarten als Aufschichtung von kleinen bis mittleren Feldsteinen mit leichter Erdverfüllung und entsprechend anspruchslosen Steingartengewächsen ist eine gute Alternative zum Beet und ein optisches Schmankerl. Zudem finden in den zahlreichen Nieschen eines solchen Steingartens viele Insekten und Bodenbewohner ein natürliches Refugium.

Sehr beliebt sind auch Aufschichtungen von Hölzern aus Windbruch zu einer Art Holzwand. Dabei werden die etwa 50 Zentimeter langen Hölzer und Äste mittels Lehmmischung bis in eine Höhe von zwei Metern in einem speziellen Holzrahmen aufeinandergelegt. Der Lehm festigt das Ganze. Die Konstruktion wird mit einem kleinen Dach versehen, sodass der Regen den Lehm nicht auswäscht. Bedingt durch die Form der Äste und Holzstücke, bilden sich kleinere und größere Hohlräume, welche später von Haselmäusen oder Siebenschläfern als Überwinterungsquartier oder auch als dauerhafte Rückzugsmöglichkeit genutzt werden können. Selbst Igel finden bei genügender Größe darin Unterschlupf. Ein solcher Verschlag sollte nach Möglichkeit in einer stillen und etwas abgelegenen Ecke des Gartens angelegt werden, etwa in der Nähe des Komposthaufens, der auch in einem Naturgarten nicht fehlen darf.

Um die Optik eines Naturgartens positiv zu beeinflussen, sollten Wege ausschließlich mit unregelmäßigen Bruchsteinen gepflastert werden; dies gibt ein besonderes Flair. Dies gilt ebenso für etwaige Wasserläufe oder Teichumrandungen. Falls ein Teich geplant wird, so sollte dieser eine genügend breite Uferpflanzenregion aufweisen. Bei einem Teich mit einem Durchmesser von 3 Metern ist ein 1-Meter-Pflanzgürtel einzuplanen. Neben Schilf und herkömmlichen Teichpflanzen, können auch spezielle Sumpfpflanzen kultiviert werden. Ein solcher Teich zieht dann auch recht bald eine Vielzahl von Wasserbewohnern an.

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Holzzaun selber bauen

Wie bauen Sie einen Gartenzaun aus Holz selbst?

Der hölzerne Gartenzaun ist die einfachste und meist ausreichende Lösung für die Gartenbegrenzung. Er dient der Markierung des Grundstückes und der Zierde, einer gewissen Sichtbegrenzung und dem Schutz vor Tieren.

Die Auswahl des Holzes
Gut geeignet ist Tannen- oder Fichtenholz, es ist sehr preisgünstig. Lärchenholz ist härter, schöner und dabei etwas preisintensiver. Es hält jedoch länger. Dadurch kann sich der Preis über die Jahre kompensieren, wenn der Gartenzaun erneuert werden muss. Lärchenholz ist sogar ohne Holzschutzmittel sehr lange haltbar. Vor dem Zaunbau wird die Menge des benötigten Materials berechnet, sowohl der Latten als auch der Pfosten. Es gilt bei der Berechnung der Menge der Grundsatz, dass die Pfosten in einem Abstand von 2 bis 2,5 Metern voneinander stehen. Der Zwischenraum zwischen zwei Latten ist halb so breit wie eine Latte.
Pfosten und Latten sind im Baumarkt erhältlich. Das Holz ist in der Regel druckimprägniert und weist daher eine grünliche Farbe auf. Möchte man das Holz vor dem Vergrauen schützen, ist Wetterschutzglasur aufzutragen. Auch unbehandeltes Holz kann verwendet werden, es ist etwas günstiger und wird dann selbst imprägniert.
Es gibt eine große Auswahl an Fertigelementen, von Balken 8/20 bis 20/26 Zentimetern über Kanthölzer 6/20bis 18/18, Latten 2,4/4,8 bis 5/8, Bohlen ab 4 Zentimeter Dicke bis zu Brettern zwischen 1 bis 4 Zentimetern Dicke. Wofür Sie sich entscheiden, hängt von der Art des Gartenzauns ab, vor allem, wie stabil er sein muss und welche Optik er aufweisen soll. Das hängt auch davon ab, ob er eher frei steht oder von Sträuchern überwiegend verdeckt wird. Des Weiteren spielt die Bodenbeschaffenheit eine Rolle. Je breiter die Pfosten sind, desto aufwendiger ist das Einbringen in den Gartenboden.

Einbringen der Pfosten
Diese werden direkt im Erdboden in etwa 80 cm Tiefe eingegraben. Die Latten werden angenagelt. Diese Technik ermöglicht auf leichte Weise spätere Reparaturen. Zunächst werden die Pfosten vorbereitet, indem sie auf die passende Länge zugeschnitten und an der Oberseite abgeschrägt werden. Beim Einsetzen wird mit Eck- und Endpfosten begonnen. Die Abschrägungen zeigen dabei nach innen, damit Wasser von Holzverbindungen ablaufen kann. Pfosten können theoretisch auch einbetoniert werden, das wird aber nicht empfohlen. Eine gute Zwischenlösung sind Bodenhülsen an den Pfählen.
Nach dem Einsetzen stampfen Sie die Erde fest, nötigenfalls werden Pfosten mit Keilen befestigt.

Anbringen der Latten
An den Pfosten werden Riegel angenagelt, deren Enden auf den Pfosten aufliegen. Die Latten werden zugeschnitten, angeschrägt und anschließend im entsprechenden Abstand = halbe Lattenbreite angenagelt. Sollte der Zaun über 1,2 Meter hoch werden, benötigen die End- und Eckpfosten eine Verstrebung. Nach Beendigung dieser Arbeit wird der gesamte Gartenzaun mit Holzschutzmittel imprägniert.

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Rosenbogen

Rosenbogen im eigenen Garten

Jeder Ziergarten mit blühenden Pflanzen besitzt seine eigene Schönheit und Blumen in gepflegten Rabatten sind ausgesprochen ansehnlich. Aber ganz besonders beeindruckend stellt sich in einem Garten der Rosenbogen dem Betrachter dar. Ein dekorativer Rosenbogen lässt sich wirkungsvoll an vielen Stellen des Gartens, insbesondere aber am Anfang oder Ende von Wegen oder vor dem Aufgang zur Garage oder dem Abzweig zum Haus errichten.

Für einen Rosenbogen wird zunächst ein Bogen benötigt, also ein gebogenes Stabelement, an dem die Rosen ranken können. Ein solcher Bogen lässt sich mit etwas Geschick selbst bauen oder auch fertig einkaufen. Das für den Bogen meist eingesetzte Material ist Holz. Andere Materialien, die gebräuchlich für den Rosenbogen sind, sind Metall, Bambus oder auch Kunststoff. Allen Bögen ist eine Tragekonstruktion aus stabilen vertikalen Elementen und quer dazu angebrachten feineren Verstrebungen gemein, die als Verbindungsstücke und Rankhilfen dienen.

Für die Bepflanzung des Rosenbogens sind natürlich Rosen vorzusehen, wobei hierzu so genannte Kletterrosen gut geeignet sind. Wie bei anderen Rosensorten auch gibt es viele unterschiedliche Kletterrosen. So finden sich Rosen mit großen und kleinen Blüten, stark duftende Sorten und solche, die keinen Duft verströmen. Bei der Auswahl der richtigen Sorte für den Rosenbogen sollte das Umfeld hinreichend beachtet werden.

Um Kletterrosen möglichst exakt am Rosenbogen wachsen zu lassen, werden die Seitentriebe, die die Blüten tragen, am Bogengestell fixiert. Dies kann entweder mit Hilfsmitteln geschehen oder einfach dadurch erreicht werden, dass die Seitentriebe zwischen die feinen Querstreben geflochten werden. Lange Triebe, die wild wachsen und ohne Blüten sind, sollten nicht entfernt werden, sondern ebenfalls am Bogen befestigt werden, denn wenn die wilden Triebe noch jung sind, werden sie im Folgejahr Blüten tragen. Alte Triebe dagegen, bei denen die Blütenzahl deutlich nachlässt, werden ebenso wie abgestorbene braune Triebe abgeschnitten.

Die Gestaltung des Rosenbogens kann durch die Wahl der Rosensorten sehr individuell vorgenommen werden. Meist wird bei einem Bogen nur eine Sorte verwenden. Oftmals lassen sich aber unerwartete Effekte erzielen, wenn in einem Rosenbogen zwei Sorten genutzt werden. Bei der Bepflanzung des Bogens sollte sich der Gärtner von seinem eigenen Empfinden und seinen Vorlieben leiten lassen. Denn in jedem Fall ist davon auszugehen, dass der Rosenbogen zu einem herausragenden Blickfang des Gartens werden wird.

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Feuerstelle selber bauen

Abenteuer in Ihrem eigenen Garten

Freunde des Camping-Urlaubs genießen es auch oft, an einem schönen Sommerabend gemütlich an einem Lagerfeuer zu sitzen. Diese Atmosphäre hat etwas von Abenteuer und versetzt die Menschen in eine Zeit zurück, da noch nicht die Technik unser Leben bestimmt hat. Warum ein solches Gefühl nicht einfach mit nach Hause nehmen? Das geht ganz einfach, wenn man sich dazu entschließt, in seinem eigenen Garten eine Feuerstelle entstehen zu lassen. In der Regel wird dazu eine offene Feuerstelle gewählt. Alles, was man dazu benötigt, sind nur wenige Bestandteile und ein wenig Zeit. Auch ist es nicht notwendig, dass man sich mit sehr viel Werkzeug an den Bau einer solchen Feuerstelle für den eigenen Garten begibt.

Wer in seinem Garten eine Feuerstelle errichten möchte, der sollte sich zunächst mit der geeigneten Platzwahl auseinandersetzen. Man sollte darauf achten, dass man vom Haus weit genug entfernt ist und auch Bäume und Sträucher sollten nicht in unmittelbarer Nähe zu finden sein. Hat man den richtigen Ort gefunden, dann muss man sich über die Größe der Feuerstelle im Klaren sein. Diese Größe entscheidet darüber, in welcher Größe man ein entsprechendes Loch aushebt. Das Loch sollte eine ungefähre Tiefe von ca. 20 – 25 cm betragen und im Durchmesser genau die Größe der Feuerstelle erhalten. Ist das Loch erst einmal ausgehoben, dann nimmt man ein paar geeignete Steine (Ziegelsteine, Pflastersteine, oder ähnliche) und legt diese rund um das ausgehobene Loch. Zwei Lagen sollten dazu ausreichen, wenn man jedoch flache Steine verwendet, dann können auch mehrere Reihen notwendig werden.

Beim Setzen der Steine sollte man darauf achten, dass der kleine Steinwall über genügend Luftdurchlässigkeit verfügt, da sonst das Feuer schnell wieder erlischt. Hat man all dies berücksichtigt, dann kann mit dem Sammeln von Feuerholz beginnen. Schon ist wieder dieses Gefühl von Freiheit da, was man aus dem Urlaub vom Campingplatz her kennt. Doch bevor man sich daran begibt, das Feuer zu entzünden, sollte man als Erstes noch ein paar Kleinigkeiten vorbereiten, die für die Sicherheit unbedingt erforderlich sind. Man sollte in jedem Fall für ausreichend Löschwasser sorgen, damit man im Notfall das Feuer sofort wieder löschen kann. Des Weiteren ist es ebenfalls erforderlich, dass die Feuerstelle niemals unbeaufsichtigt ist, wenn erst einmal ein Feuer entzündet wurde. Wenn man sich an diese Regeln hält, dann hat man sicherlich viel Freude mit der neuen Attraktion im Garten. Jetzt machen die Sommerabende auch zu Hause richtig Spaß und man kann am heimischen Lagerfeuer auch die eine oder andere Speise zubereiten. Grillen im Freien macht Spaß. Das Abenteuer kann beginnen.

Sie planen einen Naturgarten anzulegen? Lesen Sie mehr darüber auf Gartentalk.net:

Gartengestaltung mit Steinen

Gartengestaltung mit Steinen – welche Möglichkeiten gibt es?

Die Gestaltung eines Gartens erschöpft sich nicht in dem akkuraten Anlegen von Beeten und Rabatten. Die Gartengestaltung sollte zu einem optisch ansprechenden Garten führen und den Betrachter zum Verweilen einladen. Außerdem sollte sie funktionalen, aber auch ökologischen Ansprüchen genügen. Ein hervorragendes Material, um dieses Anliegen zu verwirklichen, steht bei der Gartengestaltung in Form von Steinen zur Verfügung.

Gartensteine

Ein Naturstein ist viele Millionen Jahre alt und immer ein Unikat. Das prädestiniert Steine dazu, als Gestaltungselemente für einen individuellen und unverwechselbaren Garten herangezogen zu werden. Steine können zum Bau von Mauern, für Treppen zum Anlegen von befestigten Plätzen und Wegen oder einfach nur als dekorative Elemente benutzt werden. Auch Beeteinfassungen, die häufig etwas langweilig erscheinen und oft einen sehr künstlichen Eindruck machen, lassen sich sehr gut mit den passenden Steinen selbst gestalten.

Eine neue Technik zum Einsatz von Steinen bieten Gabionen, die ursprünglich im Straßen- und Landschaftsbau zur Böschungssicherung eingesetzt wurden. Die Steinkörbe sind für Gärten auch in schmalen Ausführungen erhältlich, mit denen Begrenzungsmauern exklusiv gestaltet werden können. Sie eignen sich gut für eine spätere Begrünung mit Rank- und Kletterpflanzen.

Steinkörbe Gabonien

Neben großen Natursteinen bieten sich zur Gartengestaltung auch kleinere Steine in Form von Kies an. Mit Kies lässt sich sehr einfach der Untergrund, etwa um Baumpflanzungen herum, gestalten. Ein derartiger Untergrund aus Kies ist pflegeleicht, da das Material Unkräutern kein Substrat bietet und deshalb ohne großen Aufwand freigehalten werden kann. Besonders wirkungsvoll ist dies, wenn unter dem Kies ein Geotextil verlegt wird.

Sehr große Natursteine, ob gerundete Findlinge, die das Gletschereis der letzten Kaltzeit zu uns transportiert hat, oder große Bruchsteine aus dem Steinbruch, sind ein Anziehungspunkt und Blickfang für den Garten. Derartige große Steine wirken auch ohne dekorative Beigaben. Mit ein wenig Fantasie und etwas Kreativität lassen sie sich aber noch aufwerten und etwa mit einem kleinen Springbrunnen kombinieren. Im Vorgarten ist ein einzelner großer Stein auch geeignet, um mit einer eingeschlagenen Hausnummer die Individualität der Bewohner zu unterstreichen.

Da Natursteine von Haus aus dekorativ und attraktiv sind, lassen sie sich auch mit nur wenigen Fachkenntnissen zur Gartengestaltung verwenden.

Wie legt man einen Naturgarten an? Infos auf Gartentalk.net:

Gartenzaun Holz

Gartenzaun aus Holz – welche Varianten gibt es?

Wer sich für einen Zaun aus Holz entscheidet, hat die Qual der Wahl. Der Holzzaun sollte gewissen Anforderungen genügen, nicht nur der sichtbaren Abgrenzung zum Nachbarn. Er muss verhindern, dass Tiere entrinnen können und vor allem kindersicher und damit verletzungsgering sein. Der Holzzaun sollte ebenso eine zweckmäßige Höhe als Sicht- und Lärmschutz aufweisen, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Auch besteht vielleicht die Möglichkeit, eine schon bestehende Mauer mit einem schmückenden Holzzaun aufzupeppen. Gibt es örtliche Vorschriften zu Errichtung des Zaunes, müssen diese beachtet werden. Sämtliche Auswahlkriterien können bei einem zweckmäßig aber ebenso dekorativ zu errichtenden Holzzaun ohne Probleme erfüllt werden. Das im Handel verfügbare Material ist gleichermaßen gewaltig wie die vielfachen Preisunterschiede.
Die preiswerteste Lösung bietet die Zaunform mit senkrechten Holzlatten, die an im Boden einzulassende Pfähle mit Querlatten angeschraubt werden. Mit dieser simplen Konstruktion kann mühelos die individuelle Aufstellung nach Blickdichte, Höhe und den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Diese klassische Art von Zaun bietet einen großen Vorteil: Durch die einfache Konstruktion des Gartenzaunes ist es kinderleicht, bei einem Schaden die einzelnen Latten einfach nur auszutauschen. Ferner werden die Holzlatten in verschiedenen Formen, wahlweise auch mit Ornamenten verziert, angeboten. Die Auswahl ist gewaltig. Sehr häufig und beliebt ist ansonsten der so genannte Jägerzaun mit seinen gekreuzten Latten, der ebenfalls in verschiedenen Höhen errichtet werden kann. Immer beliebter, gerade für ländliche Bauerngärten, werden neuerdings die drahtgebundenen Staketenzäune, sie sind bestens geeignet für die kostengünstige Einfriedung von großen Gebieten, besonders naturnah und außerdem dekorativ.
Holzzäune gibt es in den verschiedensten Holzarten, wie zum Beispiel Eiche, Tanne, Lärche oder Kastanie. Jede Art von Holz hat dabei seinen eigenen von der Natur gegebenen edlen Charakter. Kein Zaun unterstreicht die Individualität eines Grundstückes so, wie ein gefällig wirkender Gartenzaun aus Holz und sorgt damit für einen angenehmen Gesamteindruck. Damit der Zaun schön und ansehnlich bleibt, hat er einen Nachteil: Er muss regelmäßig gepflegt werden, und zwar durch neue Anstriche für eine effektive und dauerhafte Witterungsbeständigkeit. Die Intervalle beim notwendigen Anstrich variieren hierbei je nach dem verwendeten Produkt. So kann ein Holzzaun „bei guter Pflege“ gut und gern mühelos über fünfzig Jahre überstehen.
Wenn man sich für einen Gartenzaun aus Holz entschieden hat, steht man vor der Wahl, ob man lieber einen Handwerkbetrieb mit einer individuellen Anfertigung beauftragt oder ihn selbst bauen möchte. Ist die Entscheidung auf einen Fertigzaun gefallen, wird der Hobby-Zaunbauer sehr bald feststellen, dass die Bau- und Heimwerkermärkte wegen der großen Beliebtheit sich darauf eingestellt haben. Die Holzzäune werden in einzelnen Elementen (das erleichtert den Transport) offeriert. Das angebotene Zusatzmaterial an Pfählen, weiteren Holzlatten sowie den passenden Schrauben und speziellen Klammern zur eigenen Montage ist zahlreich und groß. Meist werden daneben auch in kurzen kostenlosen Broschüren praxisnahe Tipps gegeben, die den Selbstbau erleichtern.

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