Gartenmöbel aus Holz

Gartenmöbel aus Holz – welche sollte man wählen?

Ein schöner Garten ist die Stätte der Erholung vom stressigen Alltag. Die Blumen blühen, der Rasen ist gemäht, Früchte sind geerntet, Sträucher und Bäume beschnitten und die Terrasse lädt zum geruhsamen Verweilen ein. Man will sich an der natürlichen Farbenpracht erfreuen und das wohlige Entspanntsein einfach nur genießen. Da ein Garten überwiegend der Entspannung dient, sollte er, genau wie die Wohnung auch, mit entsprechend einladenden Gartenmöbeln ausgestattet werden. Die Tendenz zur Anschaffung von Kunststoffmöbeln ist Gott sei Dank vorbei. Diese stellt man sich ja auch nicht ins Wohnzimmer und rühmt ihre Pracht. Der Garten lebt – Gartenmöbel aus Holz auch. Sie geben dem Garten den letzten natürlichen Schliff.
Die Palette von Holzgartenmöbeln ist vielfältig und reicht von europäischen Hart- und Weichhölzern bis hin zu Tropenhölzern. Der Unterschied besteht größtenteils in der Witterungsbeständigkeit. In unseren Breitengraden bestehen ständige Wechsel von Luftfeuchtigkeit und Temperaturen und so kann bei europäischen Hölzern schnell ein Witterungsprozess bei den so schönen Gartenmöbeln einsetzen. Zu den europäischen Hölzern gehören zum Beispiel Kiefer, Fichte, Tanne, Robinie, Eiche oder Lärche. Zu den Tropenhölzern zählt man unter anderem Teak (Teakholz Gartenmöbel), Meranti, Mahagoni, Bambus und Eukalyptus (Eukalyptus Gartenmöbel).
Für welche Holzart sich man letzten Endes entscheidet, ist immer eine Frage der persönlichen Vorliebe und natürlich der Geldbörse. Holzmöbel gibt es in allen Variationen, Formen, Größen, Farben und Qualitäten. Über eines muss man sich im Klaren sein: Jede Art von Holz ist ein lebendiger Stoff und altert natürlich. Ist die Entscheidung auf Kiefermöbel gefallen, sollte man wissen, dass sich preiswertes Kiefernholz durch den geringen Harzanteil schnell zersetzt. Das kostspielige und widerstandsfähige Teakholz dagegen wird mit der Zeit grau, es entwickelt so etwas wie eine „Silberpatina“. Teakholz muss daher jährlich gründlich gereinigt werden. Auch einölen von Teak ist zweckmäßig, allerdings muss dieses sehr sorgfältig durchgeführt werden, da sich, wenn die Möbel im Freien stehen, auf dem Öl gerne Bakterien absetzen können, die das Holz dann schwarz färben.
Alle Gartenmöbel aus Holz haben eines gemeinsam: Sie müssen stets gepflegt werden. Der Markt bietet hier für jede Holzart spezielle Reinigungs- und Holzschutzmittelprodukte an, die wenigstens ein- bis zweimal im Jahr, je nach Holzart, zum Einsatz kommen sollten. Es können sonst kleine Risse entstehen, hier kann Feuchtigkeit eindringen und die Haltbarkeit der Möbel erheblich beeinträchtigen. Die Pflege sollte vorsorglich auch bei bereits druckimprägniertem Holz regelmäßig erfolgen.
Eine klassische Variante von Holzgartenmöbeln sind Stühle, die als Hoch- und Tieflehner, als festen Stuhl oder Klappstuhl erworben werden können. Über die große Hollywoodschaukel bis hin zu einfachen Biertischbänken oder Mini-Beistelltischchen ist im Handel alles dabei. Die Qual der Wahl reicht weiter über bequeme Liegen bis zum einfachen Liegestuhl. Diverse Arten von Polsterauflagen sorgen als i-Tüpfelchen für die Behaglichkeit. Bei der Auswahl sollte man sich allerdings vor Augen halten, wie groß die Terrasse eigentlich ist, sonst kann der gemütliche Platz bei zu wuchtigem Mobiliar schnell zur Stolperfalle werden. Besonders sollte darüber nachgedacht werden, ob die Möbel im Winter zum Schutz verstaut werden können oder ungeschützt draußen stehen bleiben müssen.

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