Rosenkohl pflanzen

Rosenkohl im eigenen Garten pflanzen

Köstlich schmeckt an kalten Wintertagen ein Gemüse aus Rosenkohl! Das kalorienarme Gemüse mit dem leicht bitteren Geschmack eignet sich für herzhafte Aufläufe mit Käse. Es passt aber auch gut zu Wildgerichten, zu allen Braten und zu Geflügel wie Ente und Gans. Rosenkohl enthält die Vitamine A, C, B1, B2 und besonders viel Vitamin B6. Außerdem stecken in dem gesunden Gemüse reichlich Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium, Phosphor, Eisen, Magnesium, Zink und Kalzium.

Ein sonniges Gartenbeet für den Rosenkohl
Rosenkohl benötigt eine lange Entwicklungszeit und bleibt deshalb bis in den Winter hinein auf dem Gartenbeet.
Das Gartenbeet steht also nicht wie bei den meisten anderen Gemüsen im Spätsommer für Feldsalat zur Verfügung.
Wie alle Kohlsorten liebt Rosenkohl einen nahrhaften tiefgründigen Boden. Deshalb sollte das Beet erstens unkrautfrei und zweitens mit der Grabegabel oder mit dem Spaten gut gelockert werden. Das Einarbeiten von Kompost ist von Vorteil.
Die Setzlinge sollten bis Mitte Juni ins Gartenbeet gepflanzt werden. Ein Abstand von 40 bis 50 Zentimetern nach allen Seiten fördert optimales Wachstum. Gut andrücken und angießen und wenn möglich, mit etwas leicht angetrocknetem Rasenschnitt mulchen. Das hält die Erde schön feucht und das Unkraut fern.
Wo der Kohlweißling unterwegs ist, kann das Garten-Beet mit einem speziellen Gemüseschutznetz abgedeckt werden.

Wässern und Düngen
Wenn die Beet-Erde mit Kompost versorgt wurde, genügt ein Gemüsedünger, der während der Wachstumszeit gegeben wird. Er sollte etwa einmal pro Woche rund um den Rosenkohl gestreut und leicht eingeharkt werden.
Zuviel Dünger sollte unbedingt vermieden werden, da Rosenkohl sonst keine festen Röschen bildet.
Alle Kohlsorten benötigen konstante Wassergaben. So auch der Rosenkohl. Ein ausgetrocknetes Gartenbeet
ist der Entwicklung nicht förderlich.

Ernten und tief gefrieren
Vom Gemüsebeet wird der Rosenkohl ab Spätherbst nach Bedarf entnommen. Er kann leichte Frostgrade gut vertragen und bekommt dadurch einen noch feineren Geschmack. Nach dem Blanchieren lässt sich dieses Gemüse ausgezeichnet einfrieren.

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Schalotten pflanzen

Informationen zur Pflanzung, Züchtung und Verwendung

Die Schalotte wird auch Frühlingszwiebel genannt und besitzt einen feineren, nicht so scharfen Geschmack wie die normale Zwiebel. Scharfes Anbraten lässt sie häufig schal oder bitter werden, aber ihr würziges und süßliches Aroma macht sie im rohen Zustand zu einer idealen Zutat für Fleisch, Salate und Essigmarinaden. Auch die jüngeren Blätter können verwendet werden.
Die Schalotten benötigen für ein gutes Wachstum einen lockeren, sandigen Boden, der nicht zu Staunässe neigt und viel Sonne erhält. Andere Böden verträgt sie aber ebenfalls. Optimal ist ein Boden, der bereits ein Jahr lang biologisch gedüngt wurde und wo die Schalotte auf eine andere Kulturpflanze folgt.
Die Schalotten werden im März oder April in den Boden gesetzt. Da sie zu Mehltau neigen, sollte der Platz windig sein und die Pflanzen größere Abstände voneinander haben: 15 cm in jede Richtung. Somit stehen auch die Reihen am besten in 15 cm Abstand voneinander und der Wind kann jede Pflanze gut erreichen.
Ein Schädling, der Schalotten gern aufsucht, ist die Zwiebelfliege. Bei ihrem Auftreten sollten die Pflanzen mit einem Netz bedeckt werden.
Schalotten besitzen wenig Widerstandskraft gegen Unkraut. Aus diesem Grund muss das Beet jederzeit vor Verunkrautung geschützt werden. Bei Trockenheit ist eine regelmäßige Bewässerung bis zum August notwendig.
Zu diesem Zeitpunkt beginnt das Laub zu vertrocknen und dies ist auch der Maßstab für den Erntezeitpunkt: Die Schalotten werden geerntet, wenn das Laub sämtlicher Pflanzen zu einem Drittel abgeknickt oder abgestorben ist. Die geernteten Schalotten werden nun trocken gelagert. Durch Darren über einem Ofen können sie bis zu einem Jahr konserviert werden.
Möchte man Schalottensaat zur Zucht erhalten, werden die Pflanzen von Anfang an stark gedüngt und nicht geerntet, sondern es wird die Reife der Saat abgewartet. Im Folgejahr kann im Monat Februar die Saat unter Glas vorgezogen werden; sie bleibt jedoch auch bis zu drei Jahre keimfähig.

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Schädlinge Gemüsegarten

Schädlinge und Krankheiten im Gemüsegarten

Neben einer durchdachten Fruchtfolge, der Auswahl von hochwertigem Saatgut sowie einer guten Bodenbearbeitung sorgen vorbeugende Maßnahmen gegen Krankheits- und Schädlingsbefall für hohe Erträge in der Gemüseernte. Dazu ist es wichtig, dass der Gärtner die Krankheiten und Schädlinge kennt, die den Gemüsesorten gefährlich werden können.

Wer Tomaten pflanzt, sollte daran denken, ihnen einen Dachunterstand, eine Folienbespannung, bestenfalls ein Gewächshaus zu gönnen, welches sie vor Regen schützt. Wichtig ist das Gießen der Tomaten von unten, damit kein Gießwasser an die Blätter gelangt. Außerdem sollte für eine gute Durchlüftung im Gewächshaus gesorgt werden, damit sich kein Kondensat bildet. Dies sind die sichersten vorbeugenden Maßnahmen gegen Braun- und Krautfäule. Diese Krankheit wird durch den Pilz Phytophthora infestans ausgelöst, der neben Tomanten auch Kartoffeln oder Petunien schädigt. Feuchte Witterung und Nässe auf Pflanzenteilen begünstigen die Ausbreitung des Pilzes. Erste Anzeichen von Befall sind braune und vertrocknete Blätter sowie dunkelfleckige Früchte. Sie sind ungenießbar und müssen ebenso wie befallene Pflanzenteile schnellstens entfernt werden. Auf den Komposthaufen gehören sie nicht. Im Anfangsstadium kann eine Spritzung mit Kupfer-Präparaten helfen, meist gelingt es aber nicht mehr, die Pflanzen zu retten.

Kohlgemüse ist hauptsächlich von der Weißen Fliege, die auch unter dem Namen Mottenschildlaus bekannt ist, betroffen. Dieser Schädling legt seine Eier auf Blattunterseiten ab. Schlüpfen die Raupen, saugen sie permanent Pflanzensaft und schädigen die Kohlpflanzen so lange, bis diese absterben. Erst, wenn die Raupen in das Stadium der Verpuppung eintreten, verlassen sie ihre Wirtspflanzen wieder. Als vorbeugende Maßnahme kommt das Überspannen gefährdeter Gemüsesorten mit Vlies oder einem engmaschigen Netz in Betracht. Wo das nicht möglich ist, sollten die Pflanzen regelmäßig auf Befall kontrolliert werden. Im Gewächshaus hat sich außerdem der Einsatz von natürlichen Fressfeinden bewährt. Marienkäfer und Schlupfwespen gehören dazu. Auch im Freiland lohnt es sich, die Umweltbedingungen so zu gestalten, dass sich Nützlinge wohl fühlen. Das Aufstellen eines Insektenhotels an einer wetterabgewandten Schuppenwand ist nur ein Beispiel hierfür. Reichen diese ökologischen Maßnahmen nicht aus, können betroffene Pflanzen mit einer Seifenlauge besprüht werden.

Nicht nur Zierpflanzen, auch Gemüsepflanzen haben oft unter Blattläusen zu leiden. Blattläuse entziehen den Pflanzen nicht nur Pflanzensäfte, sie sorgen durch ihre zuckerhaltigen Ausscheidungen auch dafür, dass sich Schwärzepilze oder Rußtau ansiedeln. Ebenfalls vom sogenannten Honigtau angelockt werden andere Insekten, wie Ameisen, die sich dann wiederum regelrechte Blattlauskolonien züchten. Ein starker Blattlausbefall kann zu totalen Ernteausfällen führen, so dass es angezeigt ist, diese Schädlinge bereits im Frühstadium zu beseitigen. Auch hier ist der Einsatz von natürlichen Fressfeinden ein ökologisches Mittel der Wahl. Ebenfalls bewährt hat sich das Besprühen von betroffenen Pflanzen mit einem Brennnesselsud oder einer Seifenlauge. Auch eine Mischung aus Wasser und Nikotinresten kann helfen.

Auch wenn er nicht alle Jahre gleich stark auftritt, ist der Kartoffelkäfer ein Schädling im Gemüsegarten, der neben der Braunfäule für die größten Ernteausfälle bei Kartoffeln sorgt. Der Kartoffelkäfer ernährt sich, ebenso wie seine Larven, von Pflanzenteilen der Nachtschattengewächse. Seine Fresssucht ist so enorm, dass innerhalb kürzester Zeit riesige Flächen kahl gefressen sein können. Ab Juni sollten Kartoffeln regelmäßig auf Befall kontrolliert werden. Die Käfer sind an ihrer schwarz-gelb-gestreiften Färbung zu erkennen. Eier sind gelb, Larven rötlich. Natürliche Fressfeinde hat der Kartoffelkäfer kaum. Vorbeugend hat sich das Bespannen der Kartoffelpflanzen mit engmaschigen Netzen bewährt. Der Hobbygärtner wird sich mit dem Absammeln der Käfer abfinden müssen, will er auf den Einsatz von Insektiziden verzichten. In der Landwirtschaft werden auf großen Flächen Bio-Collektoren genutzt.

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Rettich anbauen

Rettich im eigenen Garten anbauen

Rettiche bilden eine eigenständige Pflanzengattung innerhalb der Kreuzblütengewächse. Der Rettich gehört zu den ältesten Nutzpflanzen überhaupt. Bereits die alten Ägypter schätzten ihn als Nahrungs-, aber auch als Heilmittel. Rettichwurzeln enthalten so viele wertvolle Mineralstoffe und Vitamine, dass schon der Verzehr einer Wurzel den Tagesbedarf eines Erwachsenen deckt.

Rettich wird in Sommer- und Winterrettich unterschieden. Letzterer lässt sich bei entsprechender Lagerung bis zum Frühjahr konservieren. Beide Arten bevorzugen einen durchlässigen, lockeren Boden, der möglichst mittelschwer sein sollte. Stallmist oder Kalkgaben werden nicht vertragen. Reifer Kompost hingegen, der kurz vor der Aussaat in den Boden eingearbeitet wird, fördert das Wachstum. Frühe Sorten gedeihen am besten an sonnigen Plätzen, späte Sorten sind auch mit einem Platz im Halbschatten zufrieden.

Sommerrettich wird ab März ausgesät. Eine Vorkultur unter Glas hat sich bewährt. Nach etwa zwei Wochen werden die Pflänzchen ins Freie gebracht und ins Beet gesetzt. Der Abstand von Pflanze zu Pflanze variiert je nach Sorte und beträgt durchschnittlich 30 Zentimeter. Bei einer Direktaussaat im Freien müssen die Pflanzen vereinzelt werden, damit die Wurzeln sich ausreichend ausbreiten können. Gewässert wird entsprechend der Witterung, wobei in der Wachstumsphase regelmäßige Wassergaben Bedingung für hohe Erträge sind. Geerntet wird Sommerrettich ab Juni. Er muss frisch verbraucht werden.

Winterrettich wird direkt im Freiland ausgesät. Die günstigsten Monate sind Juni und Juli. Spätester Aussaattermin ist Anfang August, damit sich die Wurzeln noch ausreichend entwickeln können. Winterrettich lässt sich bereits nach zwei Monaten ernten. Vor den ersten Nachtfrösten sollte er aus dem Boden genommen und eingelagert werden. Dazu empfiehlt es sich, die Wurzeln in feuchten Sand einzuschlagen, wo sie kühl und frostfrei aufbewahrt werden. Sie können bis zum zeitigen Frühjahr verwendet werden.

Rettich wird häufig von der Rettichschwärze befallen. Von diesem Pilz befallenes Gemüse muss vernichtet werden. Schädlingen lässt sich durch den Einsatz von natürlichen Fressfeinden und ausreichendes Wässern vorbeugen.

Endiviensalat pflanzen

Endivie im eigenen Garten pflanzen

Der schmackhafte und knackige Endiviensalat darf in keinem noch so kleinen Garten fehlen. Aber etwas Sonne und einen nährstoffhaltigen Boden benötigt die Endivie schon, um richtig zu gedeihen. Sie muss mäßig, aber regelmäßig gegossen werden, um das so genannte „Schießen“ zu vermeiden.

Im geschützten Frühbeet kann Endiviensalat schon ab Ende März ausgesät werden. Sobald die Pflänzchen einige Zentimeter hoch gewachsen sind, kann man sie zum ersten Mal verziehen. Die ausgerupften kleinen Pflanzen kommen in den nächsten Salat und somit auf den Tisch, denn es wird nichts weggeworfen.Um schöne, große Salatköpfe zu bekommen, muss man den Pflanzen genügend Platz einräumen.
Ins Freiland sät man die Endivie ab Mai bis Juni in Reihen mit einem Abstand von mindestens dreißig Zentimeter. Es ist sehr praktisch, wenn der Samen alle zehn bis vierzehn Tage gesät wird, denn dann hat man immer reifen Salat im Garten. Wie im Frühbeet verzieht man ebenfalls im Freiland kleinen Pflanzen, bis auch innerhalb der Reihe ein Abstand von mindestens dreißig Zentimetern zwischen den Salatköpfen ist.

Schnecken essen Endiviensalat genau so gerne wie alle übrigen Salatsorten, deshalb sollte man sie einsammeln. Nützt das nichts, so hilft eine selbst gebaute Bierfalle mit Sicherheit. Schneckenkorn ist giftig und sollte nicht eingesetzt werden.
Endivie eignet sich für ein Mischbeet hervorragend und verträgt sich vor allem gut mit allen Kohlpflanzen. Endiviensalat enthält Kalium und Kalzium und ist reich an Vitamin A.

Weitere Salatsorten zum Anbau im eigenen Garten:

Gemüsebeet anlegen

Wie legen Sie ein Gemüsebeet an?

Beim Anlegen eines Gemüsebeetes sollte die sonnigste Lage im Garten gewählt werden. Denn nahezu alle Gemüsesorten gedeihen besser in voller Sonne. Im Halbschatten wachsen zwar die meisten Gemüse auch noch, sie bringen jedoch deutlich weniger Ertrag hervor. Und die Pflanzen sind zudem etwas anfälliger gegen Krankheiten wie Mehltau, Rost und den Befall von Läusen.

Boden analysieren
Wer einen Garten neu bewirtschaftet, sollte sich über die Beschaffenheit seines Gartenbodens klar werden.
Eine Bodenprobe kann in ein Labor eingeschickt werden, wo die genauen Werte der Bodeninhalte wie Magnesium, Kalzium, Stickstoff, Phosphor und andere festgestellt werden. Im Gartenfachhandel gibt es jedoch auch Analysesets, mit denen der Hobbygärtner die Werte einiger Boden-Inhaltsstoffe selbst ermitteln kann.

Wer Gemüse anbauen möchte, sollte wissen: Handelt es sich bei dem Gartenboden, auf dem das Gemüsebeet entstehen soll um einen Lehmboden, ist er eher sandig oder tonhaltig? Diese Fragen sind für das Pflanzenwachstum sehr wichtig.

Lehmböden sind die am besten geeigneten für den Gemüseanbau. Sie halten die Feuchtigkeit im Boden und liefern die Nährstoffe für das Pflanzenwachstum. Die Böden lassen sich gut umgraben und bearbeiten. Wird dieser Boden regelmäßig gelockert und mit Kompostgaben versorgt, dann gedeihen auf ihm alle Gemüsepflanzen optimal.

Sandige Böden haben es da schon schwerer. Durch die winzigen Sandmoleküle rinnt das Regen- und Gießwasser rasch hindurch. Die Folge ist die Austrocknung des Bodens. Aber auch die Nährstoffe werden in einem Sandboden rascher mit ausgewaschen. Das bedeutet für den Hobbygärtner: häufiges Gießen und Düngen. Der Vorteil von Sandböden liegt darin, dass sie nach einem Regen rasch abtrocknen und bald wieder betreten und bearbeitet werden können.
Wenn die Sandböden gut gemulcht und mit Kompost versorgt werden, bildet sich mit der Zeit eine Humusschicht, welche das Pflanzenwachstum unterstützt.

Tonhaltige Böden sind fest in ihrer Struktur und halten Wasser und Nährstoffe gut. Diese Böden müssen häufig gelockert und mit Sand vermischt werden. Nur so können die Wurzeln der Pflanzen in die Tiefe gelangen und ihre Nährstoffe aufnehmen.

Beete vorbereiten
Zunächst wird die Beet-Fläche abgesteckt in Breite und Länge mit Bindfäden. Eine Markierung mit Sand ist ebenfalls ausreichend.
Die optimale Breite eines Beetes liegt bei 60 bis 80 Zentimetern Breite. So kann das Gemüsebeet von beiden Seiten bequem bearbeitet werden. Die Länge kann beliebig sein.

Die Fläche sollte ohne Wildkräuter wie Löwenzahn, Quecke oder Ackerwinde. sein. Dann kann sie umgegraben werden. Anschließend wird sie schön glatt gezogen mit dem Rechen. Wer Kompost besitzt, kann ihn nun auf das Gemüsebeet dünn ausbringen und etwas einharken.

Nun können die Gemüsepflanzen einziehen!

Setzlinge wie Kohlrabi, Salate und rote Beete benötigen einen Abstand von etwa 30 Zentimeter zueinander.
Kohlsorten wie Weißkohl, Rot- oder Blumenkohl sollten etwa 40 Zentimeter der Beetfläche für sich bekommen.
Tomaten wollen mindestens 50 bis 60 Zentimeter Freifläche rundum haben. Steckzwiebel und Erbsensamen werden etwa 10 Zentimeter voneinander in die Erde gesteckt.
Bei der Reihenaussaat lässt man zwischen den einzelnen Reihen je nach Gemüseart eine Fläche von 30 bis 40 Zentimetern frei.

Wer möchte, kann das Gemüsebeet mit Steinen, Holzlatten oder mit kleinen Buchsbaumpflanzen einfassen.
Auch eine Umrandung mit mediterranen Kräutern wie Lavendel oder Thymian sieht hübsch aus und ist zugleich nützlich.

Mehr Infos zu Kräuter finden Sie unter der KategorieKräutergarten:

Gartenpflege

Was ist alles bei der Gartenpflege zu tun?

Wer beabsichtigt, sich ein Haus mit Garten zu kaufen oder einen Schrebergarten zu pachten, sollte daran denken, dass damit nicht nur Entspannung angesagt ist, sondern auch Arbeit wartet.

So muss aller zwei Wochen der Rasen gemäht werden. Dafür benötigen Sie einen Rasenmäher. Wenn Sie Kaninchen halten, können Sie das Gras länger wachsen lassen und es dann mit einer Sense mähen. Das Gras können Sie frisch verfüttern oder zu Heu trocknen lassen. Dieses müssen Sie aber täglich in der Sonne wenden, damit es richtig trocknet. Ist Ihr Rasen uneben oder wächst das Gras ungleichmäßig, sollten Sie den Rasen vertikutieren, das heißt mit einem speziellen Gerät, welches es in jedem Baumarkt gibt, auflockern.

Auch das allseits unbeliebte Unkraut entfernen gehört zur Gartenpflege und sollte regelmäßig durchgeführt werden. Wenn Ihr Garten durch eine Hecke abgegrenzt wird, müssen Sie auch zwei- bis dreimal im Jahr die Hecke schneiden.

In jeden Garten gehören Blumen. Diese müssen Sie jahreszeitengerecht anpflanzen. Die Zwiebeln für die Frühblüher sollten Sie im Herbst in die Erde setzen und im Frühling nach deren Blüte wieder ausgraben, um sie an einer trockenen Stelle im Haus bis zum Herbst lagern zu können.

In Obstgärten gehört auch das Pflücken und Auflesen von Obst zur Gartenpflege. Sie bekommen für Ihre ganze Familie durch die Obstbäume, egal ob es sich um Apfel-, Birn-, Pflaumen- oder Kirschbäume handelt, kostenlos frisches Obst, welches Sie nur noch zu ernten brauchen. Im Herbst oder im Frühjahr sollten die Zweige verschnitten werden. Dies lassen Sie sich am besten von einem Fachmann erklären oder lesen entsprechende Literatur.

Leider haben Obstbäume den Nachteil, dass sie im Herbst Laub verlieren. Dieses muss im Herbst zusammengerecht werden, was auch zur Gartenpflege gehört. Das Laub können Sie dann auf den Komposthaufen geben, dort dient es als idealer Unterschlupf für Igel und Insekten. Das Laub verrottet dort und ist ein idealer Dünger für Gemüsebeete.

Gemüsebeete können Sie vom Frühjahr bis Herbst nutzen. Hier können Sie Salat, aber auch Möhren, Gurken, Zucchini, Tomaten, Radieschen, Petersilie, Zwiebeln, Kartoffeln, Kohlrabi, Blumenkohl, Rosenkohl und noch verschiedene anderer Pflanzen anbauen. Bei Kindern sind besonders Erdbeerbeete sehr beliebt und laden zum Naschen ein. Die Erdbeerpflanzen tragen bis zu drei Jahre Früchte, danach müssen sie gegen neue ausgetauscht werden. Dann wäre aber auch ein Beetwechsel zu empfehlen.