Sonnenschirm

Vielfältige Sonnenschirme im Garten

Sonnenschirme, welche im Garten Schatten spenden und außerdem dekorativ wirken, sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Sie unterscheiden sich in Form, Spannweite, Material, Art der Aufstellung sowie Handhabung. Hinsichtlich der Form des Schirmes kann gewählt werden zwischen der runden und der eckigen Variante, die Spannweite bei den einzelnen Produkten liegt zwischen 180 und 350 Zentimetern. Stock und Streben sind entweder aus Metall, beispielsweise Aluminium, oder aus Hartholz gefertigt. Für die Bespannung wird zumeist Kunstfaser verwendet, welche, zum Schutz gegen die Witterung, oft mit einer Imprägnierung versehen ist. Viele der Produkte schützen vor ultravioletten Strahlen.
Eine große Bandbreite besteht im Hinblick auf die Aufstellung des Sonnenschirmes. Zum einen kann sich der Stock oder Stamm in der Mitte oder außerhalb der Bespannung befinden. Letztere Variante wird auch als Ampelschirm bezeichnet. Zum anderen variiert die Standvorrichtung an sich. Sonnenschirm-Ständer können aus Granit, Beton, Metall oder Kunststoff gefertigt sein. Ständer aus Kunststoff sind so konzipiert, dass sie mit Sand oder Ähnlichem zu füllen sind. Oft raten die Hersteller dazu, die Standvorrichtung zum Beispiel mit Steinen zu beschweren. Weitere Möglichkeiten, den Sonnenschirm fest am Boden zu verankern, sind Montageplatten, welche einbetoniert werden müssen, Standfüße, die in den Boden zu schrauben sind, sowie Ständer in Form einer Spitze, dazu geeignet, in die Erde gesteckt zu werden. Eine Standvorrichtung wird nicht immer mitgeliefert. Auch hinsichtlich des Aufspannens sind unterschiedliche Produkte im Handel: Ein Schieber, eine Handkurbel oder ein Seilzugsystem stehen hier zur Auswahl. Teilweise lässt sich der Stock mithilfe eines Gelenks knicken, sodass der Schirm wunschgemäß ausgerichtet werden kann.
Sonnenschirme sind in diversen Designs erhältlich und können daher passend zu den Gartenmöbeln ausgewählt werden. Sie wirken entweder sehr farbenfroh – es finden sich unter anderem Rot, Orange, Gelb, Blau oder Grün – oder wurden in einem hellen Ton wie Cremeweiß gestaltet. Eine weiße Bespannung ist oft in Kombination mit dunklem Holz anzutreffen.

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Baumbank selber bauen

Baumbank aus Holz selbst gebaut

Was gibt es Schöneres, als im Schatten eines herrlichen Baumes einfach mal zu relaxen. Auf einer Bank unter einer breiten Baumkrone zu entspannen, vielleicht mit einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein, ist ein unvergleichliches Gefühl. Im Fachhandel gibt es herrliche Baumbänke zu kaufen, die Sie rund um den Stamm Ihres Lieblingsbaumes anbringen können. Jedoch sind solche Baumbänke oft recht teuer. Viel mehr Freude bereitet ist doch, auf einer selbst gefertigten Bank zu sitzen. Eine solche individuelle und einmalige Bank passt ganz besonders in einen romantischen Garten.

Haben Sie den Entschluss gefasst, sich Ihre Baumbank selbst zu bauen, geht es an die Auswahl des passenden Materials. Dabei ist zu bedenken, dass die Bank jeder Witterung ausgesetzt ist. Dauerhaftes Holz und wetterfestes Zubehör sind unbedingt erforderlich. Am besten geeignet sind alte Hölzer in Verbindung mit Edelstahlschrauben. Dicke Bohlen und Kanthölzer aus einem Abriss lassen sich perfekt zu einer rustikalen Bank verarbeiten. Aber auch aus neuem Holz lässt sich in kürzester Zeit eine solche Bank herstellen. Besonders wetterfest ist Eichenholz oder Lärchenholz.

Für die Sitzfläche Ihrer Bank benötigen Sie dicke Holzbohlen mit einer Breite von mindestens 30 Zentimetern. Und je dicker desto besser. Aus diesen Holzbohlen sind sechs gleichmäßige Segmente zu schneiden, die später zusammengesetzt eine sechseckige Bank um den Baum ergeben. Von dem Umfang und dem künftigen Wachstum des Baumes hängt es ab, wie groß diese Segmente sein sollen. Damit die sechs Sitzflächen perfekt aneinander passen, sind beide Enden mit einem Gärungswinkel von 60 Grad zu versehen. Zunächst setzen Sie fünf Segmente mit Holzdübeln zusammen, einfacher geht es mit Spaxschrauben. Als Fußstützen für die Bank benötigen Sie sechs Pfosten oder Abschnitte dicker Holzbohlen von 40 Zentimeter Länge. Diese befestigen Sie unter den Übergängen der Sitzsegmente ebenfalls mit Spaxschrauben oder Winkeln. Das sechste Segment passen Sie erst dann ein, nachdem Sie die fast fertige Bank um den Baum gestellt haben. Bevorzugen Sie eine Lehne, dann befestigen Sie an den Fußstützen auf der Innenseite der Bank passende Kanthölzer und daran noch Bretter. Mit Ihrer Kreativität entsteht die Baumbank als unverwechselbares Unikat. Schmiedeeiserne Beschläge, bearbeitete Hölzer oder ein schöner Anstrich mit wetterfester Farbe verschönern den Lieblingsplatz in Ihrem Garten.

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Gewächshaus

Gewächshaus selber bauen oder gebraucht kaufen?

Ein Gewächshaus im Eigenbau herzustellen, hat stets den Vorteil, dass es ohne Einschränkungen an die individuellen Erfordernisse und Platzverhältnisse angepasst werden kann. Auch bleibt dem Gartenfreund hier die grenzenlose Wahl, welche Baumaterialien er verwenden will. Wer sich mit den heute verbreiteten Aluminium-Profilen nicht anfreunden mag, kann sich dann beispielsweise die Freiheit nehmen, eine Ständerkonstruktion aus Kanthölzern als Basis für sein Gewächshaus zu errichten. Wenn auch nicht unbegrenzt haltbar, lässt sich – den gekonnten Umgang mit diversen Sägen vorausgesetzt – vom kleinen „Anlehn-Häuschen“ an der Hauswand bis hin zum großen Profi-Gewächshaus eine breite Palette verwirklichen, die der Handel nicht so ohne Weiteres toppen kann. Denn hier ergibt sich zum Einen der Vorteil, dass Holz keine „Kältebrücke“ bietet. Zum Anderen ist der Fantasie des Erbauers hinsichtlich der Kombination der Umhüllung jede Möglichkeit offen. Eine stabile Bedachung aus Doppelsteg-Profilen lässt sich schnell zurechtschneiden; und ob die Seitenwände nun mit ausgedienten Hausfenstern, stabiler Folie mit der Möglichkeit der vollständigen Öffnung zur Belüftung oder anderen Hohlkammer-Profilen bestückt werden, kann sich jeder nach individueller Zielvorgabe selbst aussuchen.

altes Gewächshaus

Der Kauf von gebrauchten Gewächshäusern involviert naturgemäß manche Risiken. Ist ein Treibhaus fest mit einem Betonfundament verankert, lohnt der Aufwand des Abtrennens und Umsetzens häufig nicht. Auch sollte bedacht werden, dass ältere Gewächshäuser häufig nur mit Ein-Scheiben-Glas versehen sind. Wegen seiner vergleichsweise schlechten Energie-Bilanz und Anfälligkeit gegen Bruch wird es aber immer weniger verwendet. Nicht zuletzt deshalb stoßen versierte Züchter solche Gewächshäuser oft sehr billig ab, um auf zeitgemäßere Varianten umzurüsten. Ein Anfänger wird sich also nicht unbedingt einen Gefallen damit tun, überalterte Gewächshäuser als „Schnäppchen“ zu kaufen. Hier muss schon äußerst sorgfältig abgewogen werden, ob nur der „Spass an der Freude“ oder eine sinnvolle Nutzung des Treibhauses über viele Jahre hinweg angestrebt werden.

Handwerklich begabte Gartenfreunde werden den Kauf eines gebrauchten Gewächshauses ohnehin kaum in Betracht ziehen. Wer dennoch mit dem Gedanken spielt, muss die Augen offen halten. Gebrauchte Gewächshäuser mit korrodierten Profilen und Halteklammern, geflickten Scheiben oder verrosteten Schrauben sollten auch für den blauäugigsten Anfänger ein absolutes Tabu bleiben.