Lauch anpflanzen

Lauch/Porree im eigenen Garten anpflanzen

Wer das Liliengewächs Lauch im Garten hat, kann nicht nur den Sommer über die Suppe damit verfeinern oder raffinierte Gerichte zaubern. Der Lauch, lateinisch Allium Porrum genannt, eignet sich hervorragend zum Einfrieren für den Winter. Bevor es aber so weit ist, muss noch einiges getan werden. Im zeitigen Frühjahr sät man Lauch in Anzuchtkästen und verzieht allmählich die kleinen Pflänzchen. Dann kann man die Porreepflanzen im April ins Freiland setzen, um im Sommer die erste Ernte zu haben. Damit immer genügend frischer Lauch zur Verfügung steht, sät man jeweils im Früh- und Spätsommer erneut. Wie alle Pflanzen, benötigt auch der Lauch ein wenig Pflege und Aufmerksamkeit, um gedeihen zu können. Er mag ein sonniges Plätzchen, aber auch im Halbschatten steht er gerne. Die gehaltvolle Erde sollte gelockert und gut belüftet sein. Ein Reihenabstand von dreißig Zentimetern und von Pflanze zu Pflanze fünfzehn Zentimeter Abstand muss sein.
Wenn die Pflänzchen kräftiger geworden sind, kann man ein wenig Erde um die Wurzeln häufeln, um schöne, weisse Stängel mit weniger Grün zu bekommen. Die Porreepflanzen sollten regelmäßig gegossen werden, und zwar um die Wurzel herum. Zu viel Feuchtigkeit schadet dem Lauch gleichermaßen wie zu wenig.
Lauch ist leider anfällig für Schädlinge und steht deshalb in einem Mischbeet besser als alleine. Als Nachbarn hat er gerne Karotten, Salat oder Erdbeeren. Da er ähnliche Schädlinge anzieht wie die Zwiebel, sollte diese folglich nicht in seiner Nähe gepflanzt werden. Auch die Erbse und die Bohne hat er nicht so gerne um sich.
Vorbeugend kann man den Lauch mit vergorener Brennesselbrühe gießen, das vertreibt Schädlinge und kräftigt die Pflanzen.
Die erste Ernte bringt besonders zarte Lauchstangen, die sich zum Rohessen hervorragend eignen. Lauch zu essen ist sowieso sehr gesund, denn er enthält Vitamin C. Daneben ist er reich an Mineralien, Antioxidantien und antibakteriellen Stoffen.

Radieschen anbauen

Wie Sie Radieschen im Garten richtig anbauen…

Radieschen gehören ebenso wie die Rettiche zu den Kreuzblütlern. Woher sie tatsächlich stammen, ist nicht bekannt. In Europa kennt man dieses Gemüse ab Mitte des 16. Jahrhunderts und nutzt sowohl seinen scharfen Geschmack in der Küche als auch die gesundheitliche Wirkung in der Naturheilkunde. Radieschenknollen enthalten die Vitamine A, B1 und C, außerdem Eiweiße und Mineralstoffe.

Radieschen eignen sich je nach Sorte für den frühen, mittleren oder späten Anbau. Aufgrund ihrer schnellen Entwicklung nutzt der Gärtner sie gern als Zwischenfrucht. Im Frühjahr benötigen sie sechs Wochen, bis man sie ernten kann. Im Sommer sind es sogar nur vier Wochen.

Der Boden sollte durchlässig, aber nicht zu leicht sein. Ansonsten neigen Radieschen zum Schossen. Gleichbleibende Feuchtigkeit ist wichtig, damit ein Verholzen vermieden wird und sich die Knollen kurzfristig entwickeln können. Staunässe allerdings vertragen Radieschen nicht. Vor dem Anbau empfiehlt sich das großzügige Einarbeiten von gut durchrottetem Kompost.

Die erste Aussaat erfolgt ab März im Freiland, ein Folienschutz ist allerdings bis zum Ende der Frostperiode noch nötig. Auch im Gewächshaus lassen sich Radieschen im zeitigen Frühjahr anbauen, spätere Aussaaten gelingen nicht. Es ist darauf zu achten, dass die Saat nicht zu dicht in den Boden gebracht wird. Gegebenenfalls muss vereinzelt werden, damit sich die Knollen ausreichend entwickeln können. Der Abstand in der Reihe sollte drei bis fünf Zentimeter betragen. Die Saat ist nur dünn mit Erde zu bedecken. Folgesaaten können je nach Sorte bis in den Herbst erfolgen. Der Standort darf im Frühjahr und Herbst gern sonnig sein, während der Sommermonate wird jedoch Halbschatten bevorzugt. Als Mischkultur eignet sich der Anbau von Radieschen mit Möhren, Zwiebeln und Kohlrabi. Neben Kürbis, Gurken und Melonen stehen sie besser nicht.

Weiße Fliege, Springschwanz und Erdfloh können dem Radieschen gefährlich werden. Oft hilft eine Umstellung der Bodenverhältnisse und Pflegemaßnahmen, ohne dass Insektizide zum Einsatz kommen müssen.

Endiviensalat pflanzen

Endivie im eigenen Garten pflanzen

Der schmackhafte und knackige Endiviensalat darf in keinem noch so kleinen Garten fehlen. Aber etwas Sonne und einen nährstoffhaltigen Boden benötigt die Endivie schon, um richtig zu gedeihen. Sie muss mäßig, aber regelmäßig gegossen werden, um das so genannte „Schießen“ zu vermeiden.

Im geschützten Frühbeet kann Endiviensalat schon ab Ende März ausgesät werden. Sobald die Pflänzchen einige Zentimeter hoch gewachsen sind, kann man sie zum ersten Mal verziehen. Die ausgerupften kleinen Pflanzen kommen in den nächsten Salat und somit auf den Tisch, denn es wird nichts weggeworfen.Um schöne, große Salatköpfe zu bekommen, muss man den Pflanzen genügend Platz einräumen.
Ins Freiland sät man die Endivie ab Mai bis Juni in Reihen mit einem Abstand von mindestens dreißig Zentimeter. Es ist sehr praktisch, wenn der Samen alle zehn bis vierzehn Tage gesät wird, denn dann hat man immer reifen Salat im Garten. Wie im Frühbeet verzieht man ebenfalls im Freiland kleinen Pflanzen, bis auch innerhalb der Reihe ein Abstand von mindestens dreißig Zentimetern zwischen den Salatköpfen ist.

Schnecken essen Endiviensalat genau so gerne wie alle übrigen Salatsorten, deshalb sollte man sie einsammeln. Nützt das nichts, so hilft eine selbst gebaute Bierfalle mit Sicherheit. Schneckenkorn ist giftig und sollte nicht eingesetzt werden.
Endivie eignet sich für ein Mischbeet hervorragend und verträgt sich vor allem gut mit allen Kohlpflanzen. Endiviensalat enthält Kalium und Kalzium und ist reich an Vitamin A.

Weitere Salatsorten zum Anbau im eigenen Garten: