Ranunkel pflegen

Ranunkel pflegen ist nicht schwer

Die Ranunkel (Ranunculus asiaticus) ist eine ziemlich anspruchslose, winterharte Pflanze, die mehrere Jahre alt wird und gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Ranunkeln werden zwischen 20 – 40 cm groß. Sie blühen im Frühling und ihre Blüten können weiß, rosa, gelb, orange oder rot sein. Die Ranunkel kommt ursprünglich aus der Türkei und Zypern sowie aus Syrien, dem Iran, Irak und auch aus Nord-Afrika.
Daher wächst die Ranunkel gerne in der Sonne, nimmt aber auch mit schattigen Plätzen vorlieb. Sie braucht einen durchlässigen Boden und kühles, feuchtes Klima. Mittags sollte sie vor zuviel Sonne geschützt werden.
Das können Sie erreichen, indem Sie sie im Schatten anderer Pflanzen wachsen lassen.
Im Winter sollte die Ranunkel mit Kompost und Reisig abgedeckt werden.
Wenn Sie Ranunkeln im Kübel halten, sollten Sie die Wurzelknollen vor dem Frost aus der Erde nehmen und diese bei ca 10 Grad im Keller oder Wintergarten lagern.

In der Blütezeit braucht die Ranunkel viel Wasser. Nach der Blüte verträgt sie auch etwas Trockenheit.
Bis zum Abfall der Blätter sollte die Pflanze gedüngt werden. Danach kommt die Vorbereitung auf den Winter.
Ranunkel-Knollen können Sie im Handel kaufen. Außerdem können Sie Ranunkeln auch aus Samen oder durch Teilung züchten. Auch von Ihren eigenen Ranunkeln können Sie im Herbst Brutknollen abnehmen, im Winter frostfrei lagern und im Frühjahr in die Erde stecken. Die Knollen sollten jedoch ein paar Stunden im Wasser liegen.

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Lilien Pflege

Lilien sind anspruchsvoll in der Pflege

Keine Zierpflanze wird vom Menschen länger kultiviert als die Lilie. Dies verwundert nicht, da die Blüten der über 100 Lilienarten von atemberaubender und unverwechselbarer Schönheit sind. Die Lilie ist als Garten- und Schnittpflanze präsent, des Weiteren ist sie eine beliebte Zierpflanze im Haus.

In der Pflege ist die Lilie relativ anspruchsvoll. Die Pflanzen brauchen einen hellen Standort, an dem sie außerhalb der Mittagzeit täglich einige Stunden pure Sonneneinstrahlung erhalten. Der Boden sollte locker, wasserdurchlässig, nährstoffreich, sandig und bestenfalls leicht lehmig sein. Lilien vertragen keine Staunässe und die Blumenzwiebeln beginnen bei übermäßiger Nässe schnell zu faulen. Auch ein gelegentliches Düngen sollte nicht ausbleiben. Hier eignen sich Blaukorn, Hornspäne oder organischer Dünger. Auch ein Blühdünger, der nach dem Ansetzen der ersten Knospen eingesetzt wird, ist überaus sinnvoll. Im Winter sollten Lilien mit Laub oder Stroh vor Frost geschützt werden. Die Pflanzen müssen besonders in der Wachstumsphase und in der Blühzeit regelmäßig gegossen werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Boden nie austrocknet, aber auch nicht übermäßig nass ist.

Die diversen Lilienarten sind unterschiedlich resistent auf Krankheitserreger und Schädlinge. Eine der drastischsten und bedrohlichsten Krankheiten ist die Stängelgrundfäule. Die einzige Maßnahme zum Schutz gegen die Krankheit, die die Lilie von innen her aushöhlt und absterben lässt, ist eine Impfung mit Trichoderma harzianum.
Eine weitere häufig vorkommende Lilienkrankheit ist der Grauschimmel. Braune und grüne Flecken befallen die Pflanze, woraufhin erst die Blüten verkrüppeln und im Anschluss die komplette Lilie abstirbt. Ein regelmäßiges Einpinseln mit Lavagesteinsmehl kann den Grauschimmel bekämpfen.
Bei einem Virenbefall ist die einzige Möglichkeit die komplette Vernichtung der befallenen Pflanzen, da es kein wirkungsvolles Bekämpfungsmittel gegen sie gibt. Zu den gefährlichsten, durch Viren ausgelöste, Krankheiten gehören die Gurkenmosaikkrankheit, die Rosettenkrankheit und die Ringfleckigkeit.

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