Rosenbogen

Rosenbogen im eigenen Garten

Jeder Ziergarten mit blühenden Pflanzen besitzt seine eigene Schönheit und Blumen in gepflegten Rabatten sind ausgesprochen ansehnlich. Aber ganz besonders beeindruckend stellt sich in einem Garten der Rosenbogen dem Betrachter dar. Ein dekorativer Rosenbogen lässt sich wirkungsvoll an vielen Stellen des Gartens, insbesondere aber am Anfang oder Ende von Wegen oder vor dem Aufgang zur Garage oder dem Abzweig zum Haus errichten.

Für einen Rosenbogen wird zunächst ein Bogen benötigt, also ein gebogenes Stabelement, an dem die Rosen ranken können. Ein solcher Bogen lässt sich mit etwas Geschick selbst bauen oder auch fertig einkaufen. Das für den Bogen meist eingesetzte Material ist Holz. Andere Materialien, die gebräuchlich für den Rosenbogen sind, sind Metall, Bambus oder auch Kunststoff. Allen Bögen ist eine Tragekonstruktion aus stabilen vertikalen Elementen und quer dazu angebrachten feineren Verstrebungen gemein, die als Verbindungsstücke und Rankhilfen dienen.

Für die Bepflanzung des Rosenbogens sind natürlich Rosen vorzusehen, wobei hierzu so genannte Kletterrosen gut geeignet sind. Wie bei anderen Rosensorten auch gibt es viele unterschiedliche Kletterrosen. So finden sich Rosen mit großen und kleinen Blüten, stark duftende Sorten und solche, die keinen Duft verströmen. Bei der Auswahl der richtigen Sorte für den Rosenbogen sollte das Umfeld hinreichend beachtet werden.

Um Kletterrosen möglichst exakt am Rosenbogen wachsen zu lassen, werden die Seitentriebe, die die Blüten tragen, am Bogengestell fixiert. Dies kann entweder mit Hilfsmitteln geschehen oder einfach dadurch erreicht werden, dass die Seitentriebe zwischen die feinen Querstreben geflochten werden. Lange Triebe, die wild wachsen und ohne Blüten sind, sollten nicht entfernt werden, sondern ebenfalls am Bogen befestigt werden, denn wenn die wilden Triebe noch jung sind, werden sie im Folgejahr Blüten tragen. Alte Triebe dagegen, bei denen die Blütenzahl deutlich nachlässt, werden ebenso wie abgestorbene braune Triebe abgeschnitten.

Die Gestaltung des Rosenbogens kann durch die Wahl der Rosensorten sehr individuell vorgenommen werden. Meist wird bei einem Bogen nur eine Sorte verwenden. Oftmals lassen sich aber unerwartete Effekte erzielen, wenn in einem Rosenbogen zwei Sorten genutzt werden. Bei der Bepflanzung des Bogens sollte sich der Gärtner von seinem eigenen Empfinden und seinen Vorlieben leiten lassen. Denn in jedem Fall ist davon auszugehen, dass der Rosenbogen zu einem herausragenden Blickfang des Gartens werden wird.

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Auberginen züchten

Auberginen in vielen verschiedenen Farben züchten

Auberginen, auch Eierfrüchte genannt, sind Nachtschattengewächse. Zu leckeren Gerichten zubereitet lassen sie sich z. B. als Auflauf oder als gefüllte Auberginen verzehren. Auberginen lassen sich ebenso wie Paprika und andere Exoten problemlos aus Samen selbst heranziehen. Es können die Samen frischer oder getrockneter Früchten verwendet werden. Wichtig ist nur, dass die Saat sauber ist. Eine Vorkultur in Töpfen oder Saatschalen empfiehlt sich zwischen Februar und April. Nach etwa zwei Wochen müssen die Sämlinge pikiert werden. Erreichen die Außentemperaturen über 15 Grad Celsius, können die Pflanzen ins Gewächshaus gesetzt werden. Der Boden sollte möglichst locker, leicht und tiefgründig sein. Eine Düngung mit gut durchrottetem Rinderdung erhöht den Ertrag.

Möglich ist auch ein Freilandanbau von Auberginen in unseren Breiten, allerdings lohnt dieser sich nur in warmen Weinanbaugebieten. Dazu muss ein ganztägig sonniger Platz gewählt werden, entsprechende Windschutzmaßnahmen sind ebenfalls wichtig. Auberginen gehören nämlich zu den sehr empfindlichen Pflanzen. Bei Freilandkultur sollte der Abstand von Pflanze zu Pflanze 60 mal 60 Zentimeter betragen. Das Abdecken des Bodens mit schwarzer Mulchfolie sorgt dafür, dass die Wärme gehalten wird. Am besten wird sie vor der Pflanzung aufgelegt und dann kreuzweise eingeschnitten, wobei die Schlitze als Pflanzloch dienen. Ebenso hält diese Folie Unkraut fern und schützt vor Verdunstung. Selbst im Sommer sollte immer ein Vlies bereit liegen, das in kühlen Nächten über die Pflanzen gelegt werden kann. Wer über einen Balkon oder eine Terrasse in Südlage verfügt, kann die sogenannte Eierfrucht auch im Kübel kultivieren, wenn dieser über eine entsprechende Tiefe verfügt.

Da Auberginen zu den rankenden Pflanzen gehören, die bis zu einem Meter hoch werden können, empfiehlt sich das Anbringen von Stützstäben. Entwickelt die Pflanze mehr als drei Haupttriebe, sind diese zu entfernen. Trägt sie mehr als sechs Früchte, werden diese nicht ausreichend versorgt und verkümmern. Die Ernte der keulenförmigen Früchte erfolgt ab September. Geerntet werden sie im halbreifen Zustand. Neben dunkelvioletten Sorten existieren tiefblaue und grüne ebenso wie weiße Auberginen. Die Verwendung variiert je nach Anbauregion.

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Stangenbohnen anbauen

Stangenbohne im eigenen Garten anbauen

Werden einige Grundregeln beachtet, ist es gar nicht so schwierig, durch Eigenanzucht von Stangenbohnen reichliche Ernten zu erzielen. Zur Vorbereitung ist zunächst der Bodenbeschaffenheit ein Augenmerk zu widmen: Stangenbohnen mögen keine zu schweren, lehmigen Böden. Falls notwenig, ist der Boden durch Zugabe von etwas Humus oder abgepackter Pflanzerde und Sand zu durchlockern.

Entscheidend ist sodann die richtige Sortenwahl. Die robusten Prunk- oder Feuerbohnen eignen sich auch für den Anbau in kühleren Regionen. Von ihr wurden längst fadenlose Sorten gezüchtet; ihre flachen und bis zu über 30 cm langen Früchte dürfen aber nicht zu lange hängen, damit sie nicht „glasig“ werden. Die Feuerbohne steckt kalte Nächte während der Keimung besser weg als andere Sorten; zudem sind die Keimlinge enorm kräftig und fallen nicht so leicht dem Schneckenfraß zum Opfer. Stangenbohnen mit rundlichen, deutlich kleiner bleibenden Früchten in Grün, Blau oder Gelb entwickeln vom Habitus her einen weit zierlicheren Wuchs und sind weit weniger tolerant gegen extreme Wetterschwankungen; dies gilt erst recht für die „Wachsbohnen“ mit ihren glänzenden Schoten.

Bohnensamen dürfen erst nach den letzten zu erwartenden Spätfrösten im Frühjahr – also nicht vor Mitte Mai – gesteckt werden. Um den hartschaligen Samen die Keimung durch „Vorquellen“ zu erleichtern, ist es hilfreich, sie vor dem Stecken über Nacht in einer Schale mit Wasser „einzuweichen“.

Als Bohnenstangen sollten Rundhölzer gewählt werden, da Stangenbohnen „windend“ klettern und sich mit Kanthölzern daher schwer tun. Die Stärke muss auf jeden Fall mindestens der eines Besenstiels entsprechen, da Laubwerk und Fruchtbehang einiges Gewicht entwickeln. Die Bohnenstangen dürfen auch nicht zu kurz bemessen werden, da etwa die Feuerbohne locker Wuchshöhen von 2,5 bis drei Metern erreicht. Natürlich ist dafür zu sorgen, dass Bohnenstangen genügend Standfestigkeit bei heftigem Wind entwickeln. Anstatt sie einzeln und in Reihe aufzustellen, bewährt es sich besser, jeweils drei, fünf oder sieben Stangen in der Form eines Rundzeltes zu gruppieren und oben mit einem festen Hanfstrick oder Kabelbindern aneinander zu fixieren.

Je nach Wuchsstärke und Ertragsreichtum der gewählten Sorte werden dann um jede Stange fünf bis acht Samen gesteckt. Fallen einzelne Samen wegen widriger Witterung aus, kann man problemlos nachstecken, da Stangenbohnen meist in drei bis fünf Tagen keimen. Wichtig besonders in regenreichem Frühjahr: den Schneckenschutz der Keimlinge nicht vergessen! Denn zarte kleine Stangenbohnen-Pflanzen gehören leider zu den Leibspeisen der Schnecken. In langen Trockenperioden müssen Stangenbohnen aufmerksam gewässert werden, da sie sonst oft den Fruchtansatz verweigern. Besondere Düngung ist hingegen nicht erforderlich.

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Erbsen pflanzen

Erbsen im eigenen Garten pflanzen – was ist zu beachten?

100 Gramm Samen enthalten den verschiedenen Sorten entsprechend ca. 350 bis 400 Körner. Die Keimdauer beträgt zwischen 8 und 10 Tagen. Für einen Quadratmeter wird etwa 25 g Saat gerechnet. Diese sollte 3 bis 5 cm tief in den Boden gelegt werden, um dem Vogelfraß vorzubeugen.

Die Aussaat kann von März bis Mai/Juni in gut gedüngten Boden erfolgen. Für Spätaussaaten sind nur frühe Sorten geeignet. In das ein Meter breite Beet werden für niedrige Sorten vier Rillen gezogen, die je 6 cm tief sein sollten. Die Saatkörner werden nun in einem Abstand von etwa 3 cm in die Rillen hineingelegt, anschließend gut zugehackt und festgeklopft. Reisig eignet sich außerdem als Abdeckung gegen hungrige Vögel. Sind die Pflanzen etwa 15 cm hoch aus dem Boden gewachsen, müssen die Reihen angehäufelt werden. Niedrige Sorten kommen in der Regel gerade noch ohne Rankhilfen aus.
Hohe Sorten der Erbsenpflanze brauchen mehr Platz. Sie dürfen nur in zwei Reihen mit einem Abstand von 40 bis 50 cm gelegt werden. Zwischen je zwei Reihen soll die Entfernung ca. 60 cm betragen. Hohe Sorten sind auf Rankhilfen unbedingt angewiesen. Stützen aus dem Sortiment von Gartencentern sind dabei ebenso hilfreich wie einfacher Maschendraht oder auch Reisig. Hierfür kann man aufgesammelte Zweige mit entsprechender Höhe verwenden, die im Abstand von 5 bis 10 Zentimetern neben den Pflanzen fest in die Erde gesteckt werden.

Die Erntezeit richtet sich nach den unterschiedlichen Erbsensorten. Frühe Sorten sind nach etwa 60 Tagen pflückreif. Durch geschicktes Auslegen mit Blick auf die Reifezeit der verschiedenen Sorten ist bei der Ernte durchgehend für Anschluss gesorgt. Bei Zuckererbsen verlängert sich übrigens die Entezeit, wenn die jungen Schoten immer rechtzeitig gepflückt werden. Grundsätzlich lohnt es sich, die sortenspezifischen Beschreibungen auf den Saattüten gut durchzulesen und diese auch für später auftauchende Fragen aufzuheben.

Als gefährlicher Schädling muss vor allem der Blattrandkäfer beachtet werden. Getreu seinem Namen sind angefressene Blattränder ein Zeichen, das er sein Unwesen treibt. Sind die Erbsen schon höher gewachsen, entkommen sie seinem Fraß. Daher ist es gut, die jungen Pflanzen fleißig zu gießen, um ihren Wachstum zu fördern.
Auch der Mehltau kann sich im Sommer durch seinen typischen mehligen Belag an den Pflanzen bemerkbar machen. Rechtzeitiges Behandeln ist notwendig.

100 Gramm frische Erbsen enthalten etwa 65 Kalorien, im getrockneten Zustand erhöht sich der Wert auf 310 Kalorien. Vitamine sind in frischen Erbsen als A, B 1, B 2 und C enthalten und in getrockneten Erbsen sind es die Vitamine A, B, C und E.

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