Schädlingsbekämpfung im Garten

Blühende Blumen und frisch gemähter Rasen: an das denken viele, wenn sie einen schönen Garten im Kopf haben. Doch das dieser auch negative Seiten hat, verdrängen viele. Erst wenn man selbst das Problem im Garten hat, merkt man, wie viel die kleinen Ungeheuer kaputt machen. Alleine der Name sagt schon viel über ihr Wesen aus: Schädlinge – sie schaden unseren Gärten. Trotz zahlreicher Bemühungen fällt einem nichts positives zu den ungebetenen Gästen ein. Welche Hausmittel zur Beseitigung von Schädlingen helfen und wann es doch besser ist, Fachleute von einer professionelle Kammerjäger Firma zu kontaktieren, erfahren Sie später. Zunächst einmal ein kurzer Überblick der gängigsten Schädlinge.

 

Die häufigsten Schädlinge im Garten auf einen Blick:

  • Ameisen
  • Blattläuse
  • Blattwespen
  • Gallmilben
  • Mäuse
  • Möhrenfliege
  • Raupen
  • Schnecken
  • Schildläuse

 

Schädlingsbekämpfer beseitigen Ihr Problem

Vorab: wer von Schädlingen befallen ist sollte nicht zögern, sich fachmännische Hilfe zu holen. Der Vorteil dabei: diese Leute hatten schon oft mit solchen oder ähnlichen Fällen zu tun und wissen deswegen genau, wie sie ihre Gäste schnellstmöglich wieder loswerden. Viele haben Angst, dass die Kammerjäger nur mit chemischen Produkten arbeiten. Um dies zu vermeiden sollten Sie sich vorab genau über den jeweiligen Schädlingsbekämpfer und dessen Methoden informieren.

Einfaches Do It Youself für die natürliche Beseitigung von Läusen

Eine einfache und gleichzeitig schick aussehende Methode für die Beseitigung von Blattläusen ist das Anbringen eines Insektenhotels. Dadurch werden natürliche Fressfeinde von Blattläusen angelockt. Dazu gehören beispielsweise Larven von Marienkäfern, Gallmücken, Ohrwürmer, Hainschwebfliegen oder Florfliegen. Die Effektivität untermauern diese Zahlen: Eine Marienkäferlarve frisst am Tag bis zu 400 Läuse und eine Florfliegenlarve sogar noch 100 mehr.

Lavendel hilft gegen Ameisen

Auch Ameisen lassen sich leicht aus dem Garten vertreiben. Das Wundermittel dabei ist Lavendel. Neben dem Effekt, dass die Schädlinge verschwinden, gibt er ihrem Garten einen farblichen Akzent und verbreitet einen angenehmen Duft.

Unser Tipp: Wenn Sie im Raum Regensburg, Passau, Deggendorf oder Straubing beheimatet sind, empfehlen wir Ihnen den Kammerjäger in Ihrer Nähe.

 

Apfelbaum Schädlingsbekämpfung

Worauf sollten Sie als Hobbygärtner bei Apfelbäumen achten?

Wer als Hobbygärtner Apfelbäume besitzt oder einpflanzen möchte, sollte nicht allzu Kleinlich hinsichtlich des Aussehens sein, da diese ab und zu braune Flecken haben oder es sich schon einmal ein Wurm im Apfel bequem macht. Wenn diese Makel nur gelgentlich auftreten, muss man sich keine Sorgen machen, denn das ist natürlich. Hier ein paar nützliche Tipps, wie die Apfelbäume von schlimmeren Schädlingen befreit werden können.
Eine häufige Pilzerkrankung des Baumes sind die Schorfflecken, welche nach langen Regenfällen auftreten können. Dieser Pilz ist aber für die Früchte und das Baumwachstum nicht von Bedeutung und ist ein rein optischer Makel. Spritzungen sind zwar möglich, aber oftmals zu aufwendig und außerdem überflüssig.
Ein anderer Pilz ist der Mehltau, welcher hauptsächlich aber nur ein paar Sorten befällt, wie zum Beispiel Jonagold, Jonathan oder Alkmene. Im Hausgarten sind diese Apfelsorten daher nicht zu empfehlen, da sich der Mehltau negativ auf die Größe der Früchte und die Blätterentwicklung auswirkt. Bei schwächer anfälligen Sorten reicht es aus, im Frühjahr und Sommer regelmäßig die befallenen Zweige immer wieder zu entfernen, um so die Hauptinfektionsquelle zu zerstören. Chemisch muss gegen den Pilz meistens nicht vorgegangen werden.
Faulige Früchte am Apfelbaum können dann entstehen, wenn diese zu dicht zusammen hängen, durch beispielsweise Wespen verletzt wurden oder sogenannte „Fruchtmumien“ vor dem Winter nicht entfernt werden. So können verschiedene Fäulnispilze entstehen. Dagegen hilft: immer die faulen Äpfel auslesen, ebenfalls aus jenen, die eingelagert werden.
Die Ursache für wurmige Äpfel ist ein Nachtfalter, welcher seine Eier in oder an die Äpfel legt, aus denen kleine Raupen schlüpfen und sich von den Früchten ernähren. Der Apfel ist dann nur noch gekocht genießbar und die befallenen Stellen sollten vorher rausgeschnitten werden. Von den Maden sind meist jedoch nur wenige Früchte befallen; wenn dies stark auffällig wird, können die Äpfel mit einem biologisch abbaubarem Spritzmittel behandelt werden. Erfolg hat diese Maßnahme nur dann, wenn sie mehrmals ausgeführt wird, kurz nachdem die Maden geschlüpft sind. In Apfelplantagen wird dieser Zeitraum aufwendig ermittelt und die Bäume werden ständig beobachtet, was im Hausgarten eher schlecht umsetzbar ist.
Ein anderer Schädling des Apfelbaums ist die Blattlaus, welche sich an den Blättern der Pflanze zu schaffen macht und deren Saft aussaugt. Es gibt auch eine Blattlausart, die auch die kleinen Früchte aussaugt, sodass diese klein und verschrumpelt bleiben. Das Wachstum des Apfelbaumes ist durch die Laus aber nicht wirklich gefährdet. Daher ist es sinnvoll die Blattlaus dann zu bekämpfen, wenn es sich um letztere handelt, die mehlige Apfellaus. Hausgärtner erkennen diese Art jedoch nur schwer. An den Stellen, an denen kleine, nicht richtig ausgereifte Früchte zu sehen sind eine Maßnahme ergriffen werden, am besten kurz nach der Blütezeit. Es gibt dagegen milde bis starke Spritzmittel, man kann es aber auch zunächst einmal mit einem alt bewährten Trick versuchen: dem Marienkäfer.
Nicht jeder Schädling des Apfelbaums muss also sofort mit giftigen Chemikalien bekämpft werden; oftmals sind die Ursachen und darauf die Folgen eher harmlos, die man als Hobbyapfelgärtner dann auch in Kauf nehmen kann.

Weitere Infos zu Schäden und Schädlingen an Obst auf Gartentalk.net: