Unkrautbekämpfung Gemüsegarten

Unkrautbekämpfung leicht gemacht…

Welcher Gartenbesitzer hat sich noch nicht über Unkraut im Garten geärgert und nach geeigneten Mitteln zu Unkrautbekämpfung im Gemüsegarten gesucht.

Eine prima Möglichkeit zur Unkrautbekämpfung ist neben dem lästigen Auszupfen das Gartenvlies und die Mulchfolie. Diese sparen sehr viel Zeit und Aufwand bei der Pflege Ihres Gartens. Sie können die Vliese und Folien ganz leicht selber verlegen.

Das Gartenvlies ist wasser-, luft- und nährstoffdurchlässig, doch es lässt nicht zu, dass Unkrautkeimlinge durchwachsen.
Damit ist ein Gartenvlies eine umweltfreundliche Methode zur Bekämpfung von Unkraut, da sie dank des Vlies‘ auf einen Einsatz chemischer Unkrautmittel verzichten können.
Das Vlies lässt Wasser und Nährstoffe zu Ihren Pflanzen durch und der Boden bekommt auch durch das Vlies noch genügend Luft.
Doch das Vlies hilft auch dabei, Wärme und Feuchte im Boden zu halten- ein großer Vorteil, vor allem im Frühling.
Vor allem aber hat das Unkraut keine Chance.
Sie können es im ganzen Garten anwenden, in ihren Gemüsebeeten, Erdbeerbeeten, in Staudenbeeten, Rosen- und anderen Blumenbeeten, in Steingärten, Gehwegen, Innenhöfen, Terrassen, Gartenteichen oder als Rasenunterlage.
Dazu ist das Vlies sehr preiswert und dauerhaft (ca. 20 Jahre) haltbar.

Die Alternative dazu wären umweltschädliche Unkrautvernichtungsmittel (wer will das schon?) oder harte mechanische Arbeit beim Unkrautjäten. Hierzu gibt es allerdings auch hilfreiche Werkzeuge wie den Vertikulierer oder Unkrautstecher. Dieser greift mit seinen Metallzinken die Unkrautwurzeln und man kann sie dann drehend aus dem Boden ziehen.

Häufige Ursache für Unkraut auf Rasenflächen ist ein Mangel an Nährstoffen.
Rasen hat nämlich, anders als Unkraut, einen hohen Bedarf an Nährstoffen. Wenn dieser nicht gedeckt wird, wächst der Rasen schwach und die sich an schlechte Standorte angepasst habenden und robusteren Unkräuter gewinnen die Oberhand.
Das kann bei einer zusätzlichen Wasserknappheit noch schneller gehen, da dem Unkraut auch die Trockenheit nicht schadet. Beim Rasen sollten Sie auch auf ein hochwertiges Saatgut achten, das nicht schon ab Werk von Unkrautsamen durchsetzt ist.

Lesen Sie mehr zum Thema Gemüsegarten auf Gartentalk.net:

Preiselbeeren pflanzen

Im eigenen Garten anpflanzen ist nicht schwer…

Preiselbeeren sind äußerst gesunde und vitaminreiche Früchte. Sie selbst anzubauen ist nicht schwer und bringt als Ergebnis eine Beerenernte, mit der sich viel anfangen lässt.
Die Preiselbeeren ist eine immergrüne Strauchpflanze, wird zwischen 10 und 30 cm hoch und gehört zu den Heidekrautgewächsen. Dementsprechend sind ihre Anforderungen an den Boden: Er sollte leicht sauer sein mit einem pH-Wert von 5 bis 6. Auch sandige oder moorige Böden eignen sich gut. Bei einem hohen Sandgehalt kann der Boden durch die Einarbeitung von Moorbeeterde etwas saurer gestaltet werden. Wenn andere Gartendünger eingesetzt werden, muss darauf geachtet werden, dass sie kein Chlor enthalten – Preiselbeeren vertragen ihn nicht. Auch kalkhaltige Böden eignen sich nicht für den Anbau der Preiselbeere. Im Gegenzuge sind sie relativ unempfindlich gegenüber Schädlingen.
Der Standort der Pflanzen sollte im Halbschatten liegen. Frost bis -20 Grad schadet den Preiselbeeren nicht und im Sommer vertragen sie auch Trockenheit recht gut. Nur bei langen, heißen Trockenperioden benötigen sie eine Wässerung um nicht vollständig auszutrocknen.
Im Hebst können die Beeren gesät oder aber im Frühling als Stecklinge gepflanzt werden. Im Fall des Aussäens braucht die Einsaat Frost, denn die Preiselbeere ist ein so genannter Kaltkeimer. Die einzelne Pflanze benötigt Platz, weshalb die Saat bzw. die Stecklinge mit einem Abstand von etwa 30 cm gesetzt werden sollten. Ein Anbau in Reihen erleichtert später das Pflücken.
Die Preiselbeere darf auf keinen Fall mit Unkrautvernichtungsmitteln behandelt werden. Darauf reagiert sie in hohem Maße empfindlich – die Pflanzen müssen von Hand von Unkraut frei gehalten werden.
Nach der Blüte können die Triebe leicht zurückgeschnitten werden um das Wachstum zu bremsen. Die Ernte findet generell in den Monaten August und September statt, wobei die Beeren sorgfältig einzeln gepflückt werden.
Mittlerweile gibt es für den Anbau im eigenen Garten diverse Sorten mit unterschiedlichen Ausprägungen. Vor dem Kauf ist eine Beratung angebracht, damit die Sorte und der Garten zueinander passen.

Weitere Infos zu Beeren:

Kohlrabi pflanzen

Kohlrabi pflanzen ist relativ einfach

Der Kohlrabi ist ein ideales frühes Gartengemüse.
Kohlrabi wird bis etwa 30 cm hoch und wächst ebenfalls ca. 30 cm in die Breite. Es gibt ihn in verschiedenen Farben: weißer Kohlrabi mit hellgrüner Knolle, Blättern und Blattstielen und blaue Arten mit violetter Knolle und rotkrautfarbenen Blattstielen und Blättern. Kohlrabi enthält viele Mineralstoffe und Vitamin C, man kann ihn gekocht oder roh essen.

Aussaat und Pflanzung
Kohlrabi zieht man am besten bei 18 – 25°C. Die Anzuchttemperatur sollte bei 12 – 15°C liegen.
Die Samen können in Schalen oder Anzuchttöpfen ausgesät werden, die Sämlinge werden nach dem Keimen pikiert und die Setzlinge werden dann in die Beete im Garten gesetzt. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte etwa 30 x 30 cm sein. Während des Wachsens müssen die Pflanzen stets feucht gehalten werden.
Kohlrabi braucht zudem einen warmen und humusreichen Boden.

Pflege
Unregelmäßiges Gießen führt dazu, dass die Knollen platzen. Hin und wieder sollte der Boden gehackt und das Unkraut gejätet werden.

Schädlinge und Krankheiten
Typischerweise sind Kohlrabi etwas anfällig für Erdflöhe, Kohlfliegen, Blattläuse und die Kohlhernie.

Ernte und Lagerung
Die Kulturzeit des Kohlrabi ist kurz (deshalb gutes Frühgemüse). Je nach der Sorte und der Jahreszeit reift der Kohlrabi 5 – 9 Wochen nach dem Aussaattermin. Die ausgewachsenen Kohlrabi sollten geerntet werden, wenn sie ungefähr Tennisballgröße erreicht haben, denn wenn man sie später erntet, besteht die Gefahr, dass sie holzig werden. Die Kohlrabis werden knapp unter der Knolle abgeschnitten und sollten bald verbraucht werden (werden sonst leicht holzig).

Bekannte Sorten
Weiß: Lanro, Trero, Frühweiß und Velko
Blau: Azur Star und Blaro

Infos zu weiteren Gemüsesorten erhalten Sie auf Gartentalk.net:

Gartenpflege

Was ist alles bei der Gartenpflege zu tun?

Wer beabsichtigt, sich ein Haus mit Garten zu kaufen oder einen Schrebergarten zu pachten, sollte daran denken, dass damit nicht nur Entspannung angesagt ist, sondern auch Arbeit wartet.

So muss aller zwei Wochen der Rasen gemäht werden. Dafür benötigen Sie einen Rasenmäher. Wenn Sie Kaninchen halten, können Sie das Gras länger wachsen lassen und es dann mit einer Sense mähen. Das Gras können Sie frisch verfüttern oder zu Heu trocknen lassen. Dieses müssen Sie aber täglich in der Sonne wenden, damit es richtig trocknet. Ist Ihr Rasen uneben oder wächst das Gras ungleichmäßig, sollten Sie den Rasen vertikutieren, das heißt mit einem speziellen Gerät, welches es in jedem Baumarkt gibt, auflockern.

Auch das allseits unbeliebte Unkraut entfernen gehört zur Gartenpflege und sollte regelmäßig durchgeführt werden. Wenn Ihr Garten durch eine Hecke abgegrenzt wird, müssen Sie auch zwei- bis dreimal im Jahr die Hecke schneiden.

In jeden Garten gehören Blumen. Diese müssen Sie jahreszeitengerecht anpflanzen. Die Zwiebeln für die Frühblüher sollten Sie im Herbst in die Erde setzen und im Frühling nach deren Blüte wieder ausgraben, um sie an einer trockenen Stelle im Haus bis zum Herbst lagern zu können.

In Obstgärten gehört auch das Pflücken und Auflesen von Obst zur Gartenpflege. Sie bekommen für Ihre ganze Familie durch die Obstbäume, egal ob es sich um Apfel-, Birn-, Pflaumen- oder Kirschbäume handelt, kostenlos frisches Obst, welches Sie nur noch zu ernten brauchen. Im Herbst oder im Frühjahr sollten die Zweige verschnitten werden. Dies lassen Sie sich am besten von einem Fachmann erklären oder lesen entsprechende Literatur.

Leider haben Obstbäume den Nachteil, dass sie im Herbst Laub verlieren. Dieses muss im Herbst zusammengerecht werden, was auch zur Gartenpflege gehört. Das Laub können Sie dann auf den Komposthaufen geben, dort dient es als idealer Unterschlupf für Igel und Insekten. Das Laub verrottet dort und ist ein idealer Dünger für Gemüsebeete.

Gemüsebeete können Sie vom Frühjahr bis Herbst nutzen. Hier können Sie Salat, aber auch Möhren, Gurken, Zucchini, Tomaten, Radieschen, Petersilie, Zwiebeln, Kartoffeln, Kohlrabi, Blumenkohl, Rosenkohl und noch verschiedene anderer Pflanzen anbauen. Bei Kindern sind besonders Erdbeerbeete sehr beliebt und laden zum Naschen ein. Die Erdbeerpflanzen tragen bis zu drei Jahre Früchte, danach müssen sie gegen neue ausgetauscht werden. Dann wäre aber auch ein Beetwechsel zu empfehlen.