Fuchsien Pflege

Fuchsien – einer der beliebtesten Zierpflanzen

Die nach dem Tübinger Arzt und Botaniker Leonhard Fuchs benannte, 1696 erstmals aus ihrer Heimat Südamerika eingeführten Fuchsien gehören zu den beliebtesten Zierpflanzen in unseren Gärten und sind in unzähligen Hybriden vor allem als Topfpflanzen, in sehr günstigen Lagen einige Sorte auch ausgepflanzt, zu finden. Mit zunehmendem Alter entwickeln sie sich bei guter Pflege zu großen Pflanzen mit überbordender Blütenpracht, die je nach Wuchsform Höhen von mehreren Metern erreichen.

Fuchsien lieben generell einen halbschattigen Standort und benötigen eine feuchte Umgebung, die durch regelmäßiges Wässern und Besprühen herzustellen ist. Generell gilt, dass Sorten mit kleinen, schmalen und ledrigen Blättern mehr Sonne vertragen als solche mit großen, weichen Blättern. Da die dünnen Äste der Fuchsien durch die Blütenlast sehr beansprucht werden, sollten sie an einem vor Wind geschützten Ort aufgestellt bzw. ausgepflanzt werden, da sonst Windbruch unvermeidlich ist.

Fuchsien wachsen schnell und benötigen in der Wachstumsphase und während der Blüte viele Nährstoffe und vor allem Wasser. Sind Blätter und Blüten erst einmal durch Wasser- oder Nährstoffmangel geschädigt, benötigen sie lange, um wieder ansehnlich zu werden. Zur Düngung empfiehlt sich die Gabe von 2g Dünger pro Liter Wasser im Abstand von je 14 Tagen. Sowohl die Düngung als auch die Wässerung sollten am besten am frühen Morgen mit Phosphor- und Kalidünger erfolgen, die einen reichen Blatt- und Blütenansatz bewirken.

Zu den für Krankheiten recht anfälligen Zierpflanzen gehören leider auch die Fuchsien, weshalb sie regelmäßig auf Pilzkrankheiten und Schädlinge zu untersuchen sind. Ein rechtzeitiges Ausputzen der Fuchsie hilft und stärkt gleichzeitig das Wachstum der Pflanze.

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Pfingstrosen schneiden

Wann und wie schneiden Sie Pfingstrosen?

Die Pfingstrose, auch Päonie oder Paeonia, blüht in vielen Gärten tatsächlich erst zu Pfingsten und entzückt jedermann mit ihrer hübschen, farbenfrohen Blütenpracht. Seit vielen Jahren ist die Zierpflanze hierzulande beheimatet, man findet sie in vielen Farben von Weiß über Rosa bis zum dunkleren Rot. Richtig geschnitten blüht sie alljährlich auf gleiche Weise auf.

Die Art des Schnittes beeinflusst die Entwicklung der Pflanze. Mit dem richtigen Zurückschneiden der Triebe erhält die Pflanze eine baumartige oder buschartige Gestalt. Die Pflanzen werden häufig sehr alt, sie wachsen langsam und benötigen daher einen behutsamen Schnitt. Idealerweise schneidet man im Herbst, zudem sollten alle welken Blüten abgeknipst werden, um die Kraft in der Pflanze zu belassen. Dabei dürfen tatsächlich nur Blüten geknipst werden. Im Frühjahr wird das Laub geschnitten, wenn die Gefahr von Nachtfrost endgültig vorüber ist. So lange es kalt ist, benötigt die Pfingstrose ihre Blätter, damit sie im Frühjahr neue Blüten bilden kann. Sie muss zudem vor allzu strengem Frost geschützt werden.
Die buschigen Pfingstrosen werden im Oktober zurückgeschnitten. Dabei werden Blätter und Stiele bis auf die Länge von fünf Zentimetern abgeschnitten, die Pflanze gewinnt dadurch über Jahre an Höhe.

Beim Schneiden der Pfingstrose gehen Gärtner behutsam vor und nehmen nur mit Bedacht weg. Um die Pflanze nicht zu beschädigen, wird eine scharfe Schere benutzt. Der Schnitt wird stets oberhalb einer schlafenden Knospe ausgeführt, das ist diejenige Knospe, die erst in der folgenden Wachstumsphase austreibt. Nur wenn die Pflanze krank ist, wird auch weiter zurückgeschnitten. Auch nach Frost- oder Sturmschäden schneidet man die beschädigten Teile weg, allerdings fällt die Blüte dann bisweilen für ein Jahr aus. Darüber wundert sich der Gärtner nicht, sondern gönnt der Pflanze die Auszeit. Bei einem sehr massiven Rückschnitt wendet man ein Wundverschlussmittel an, um Pilze und sonstige Krankheiten nicht eindringen zu lassen.

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